Schule & Bildung

Im Bann der Bildschirme - Erziehung zur Medienmündigkeit

„Kinder, Kinder! Erziehungsfragen und pädagogische Herausforderungen der Gegenwart“.
Vortrag von Prof. Dr. Paula Bleckmann*

Prof Dr. Paula Bleckmann hielt am 21. Juni 2016 den 12. Vortrag zur Ringvorlesung „Kinder, Kinder! Erziehungsfragen und pädagogische Herausforderungen der Gegenwart“.
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Buchempfehlung: Medienmündig - Wie unsere Kinder selbstbestimmt mit dem Bildschirm umgehen lernen

Medien, Erziehung, Schule & Bildung, Big Data, Killerspiele , Handysuchtt, Mediennutzung , Videogames

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Vom pädagogischen Wert der Zuversicht

Die Welt als gigantischer Problemberg! Diesen Eindruck erhält, wer momentane Publikationen und schulische Lehrpläne liest. Gerade darum braucht es Zuversicht.
von Carl Bossard
Zeit-Fragen Nr. 14 v. 18. Juni 2019
Wer mit Kindern unterwegs ist, wer Jugendliche auf ihrem Lern- und Lebensweg begleitet, der muss ein Geschwisterpaar an seiner Hand führen: die Zuversicht auf der einen und den Optimismus auf der anderen Seite. Nicht den blinden Optimismus und nicht die naive, illusionäre Zuversicht mit dem schnell zitierten positiven Denken. Auch nicht der kitschige Blick durch die rosarote Brille. Nein, es ist das Aufklärungsvertrauen, die Zuversicht als menschliche Grundhaltung  – für junge Menschen eine Art mentaler Lebensversicherung und damit grundlegender Treibstoff des Lebens. Seelische Ressourcen leben von dieser Antriebsenergie der Zuversicht.

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Eine Ex-Lehrerin packt aus

Chaotische Zustände, komplizierte Bürokratie und keine Zeit für persönliche Entwicklungen. Eine ehemalige Primarlehrerin rechnet in ihrem Buch mit dem Schweizerischen Schulsystem knallhart ab.
20Minuten 29. 4. 2019
Die Buchautorin und ehemalige Lehrerin Andrea Stadler setzt sich für ein neues Schulsystem ein. Aktuelle Unterrichtsmethoden und Lehrpläne seien erfolglos und würden sowohl Lehrern als auch Schülern das Leben schwer machen. Im Interview erzählt die 34-jährige Zürcherin von ihren Erfahrungen und Ansichten.

Schule & Bildung

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Sprachen wandeln sich immer – aber nie in Richtung Unfug

Hat der Mensch das Schultergelenk erfunden? Natürlich nicht. Und genauso wenig wie sein Knochengestell hat er sich die Grammatik seiner Sprachen ausgedacht. Verfechter der gendergerechten Sprache, die heute ins System eingreifen, begehen aus linguistischer Sicht ein paar fundamentale Denkfehler.
Von Josef Bayer, emeritierter Professor für allgemeine und germanistische Linguistik an der Universität Konstanz
NZZ 10.4.2019, 05:30 Uhr
Lange war die Linguistik ein in der Öffentlichkeit wenig beachtetes Fach. Ihre Themen und Inhalte waren den meisten Menschen reichlich egal. Das ändert sich seit einiger Zeit, allerdings nicht immer zum Wohle des Fachs. Ein Höhepunkt ist jedes Jahr die Verkündigung des «Wortes des Jahres» und des «Unwortes des Jahres», bei der immer auch mitgeteilt wird, welche Sprachwissenschafter die Auswahl vorgenommen haben. Inzwischen kommt es aber noch schlimmer. Sprachwissenschafter und vor allem Sprachwissenschafterinnen werden für die Eingriffe in die Sprache verantwortlich gemacht, die sich allenthalben im Rahmen der Forderung nach sprachlicher Gleichstellung von Männern und Frauen zeigen. Es geht um die sogenannte Gendersprache, die eigentlich gendergerechte Sprache heissen sollte.

Weiterlesen: https://www.nzz.ch/feuilleton/die-geschlechtergerechte-sprache-macht-linguistische-denkfehler-ld.1472991
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Lesen Sie auch das Buch von Thomas Kubelik

“Genug gegendert”  – Eine Kritik der feministischen Sprache

Gendern nervt. Gendern macht guten Stil unmöglich. Trotzdem setzt sich die Frauensprache immer mehr durch: in Schulbüchern, an Universitäten, in Gesetzestexten, in den Medien. All das im Namen der Gleichberechtigung. Doch fördert Gendern wirklich die Frauenemanzipation? Welche Ziele verfolgen die Verfechter der Frauensprache wirklich? Und wie überzeugend sind ihre Argumente? Thomas Kubelik beleuchtet in seinem virtuos geschriebenen Essay die Ürsprünge der feministischen Sprachkritik und entkräftet mit zahlreichen, wissenschaftlich fundierten Argumenten deren Behauptungen. Ein leidenschaftliches Plädoyer für ein gutes und klares Deutsch. Voller griffiger Argumente und abschreckender Beispiele. Ein längst überfälliges Buch. Ein Muss für alle, die genug vom Gendern haben!

 

 

 

 

Schule & Bildung, Hirnforschung

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Frau mit Klasse

Eine Primarlehrerin erzählt, wie es ist, zu unterrichten. Und warum sie es trotz allem liebt.
Das Magazin N°9– 2. März 2019

«Dann schauen mich zweiundzwanzig Augenpaare voller Erwartung an, und ich spüre wieder, warum ich diesen Beruf gewählt habe.»

Dass ich Lehrerin werden will, wusste ich, noch bevor ich wusste, wie ich eine gute Schülerin werde. Da war ich etwa zehn. Mir gefiel die Vorstellung, eine Horde Kinder auf einem Abschnitt ihres Lebens zu begleiten. Ihnen Wissen zu vermitteln, das sie zu selbstständigen, kritisch denkenden und toleranten Mitmenschen macht. Anders gesagt: Ich wollte die Welt ein bisschen besser machen.

Schweiz, Pädagogik, Lehrplan 21/PISA, Bildungswesen, schulreformen

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Probezeit Vater

Letztes Jahr berichtete uns ein Vater aus Zürich, wie die Gymiprüfung seiner Tochter die ganze Familie in Mitleidenschaft zog. Nun erzählt er von den Strapazen der Probezeit am Gymnasium.
Von Paula Scheidt
Das Magazin N°6– 9. Februar 2019
Am 26. März letzten Jahres kamen die Resultate der Gymiprüfung. Als ich vom Joggen zurückkehrte, traf ich die Mutter eines Mädchens aus dem Quartier. Sie fragte: «Und? Belagerst du auch schon den Briefkasten?» Vorm Haus fischte ich das Kuvert aus dem Schlitz, riss es auf und las: «Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu dürfen  …»

Erziehung, Bildungsreform, Pädagogik, Lehrplan 21/PISA, Schule & Bildung

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Knistern im Klassenzimmer

Nur wer Leidenschaft spürt, kann Leidenschaft vermitteln — das gilt in der Schule wie im Leben.
von Carl Bossard
Rubikon 05. 02. 2019
Unterricht lebt davon, dass Menschen zu Menschen sprechen und eigene Gedankenprozesse in ihnen auslösen. Das Digitale hat darum in Schulen seine Grenzen, so wichtig die neuen Medien sind. Menschlichkeit und soziale Fähigkeiten sollten wichtiger sein als Technik. Ein leidenschaftliches Plädoyer des Schweizer Pädagogen Carl Bossard für die Kunst der Pädagogik.

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Die 24 Flugzeugtypen des Dämons

Indien Wie Hindu-Nationalisten die seriöse Forschung bedrohen.
Von Arne Perras, Singapur - Süddeutsche Zeitung
Tages-Anzeiger, 2019-01-12
Als Narendra Modi ans Rednerpult trat, um den 106. «Indian Science Congress» zu eröffnen, lobte der Premier den Forscherdrang der Jugend. Er machte deutlich, wie wichtig wissenschaftlicher Ehrgeiz sei, um das Land voranzubringen. Doch es dauerte nur wenige Stunden, bis sich die Tagung in eine Lachnummer verwandelte. Seriöse Forscher waren sprachlos, als sie hörten, was zwei Kollegen dort auf der Bühne im Namen der Wissenschaft zum Besten gaben.

Psychologie, Diskussionskultur, Indien, Ideologie, Wissenschaft, Schule & Bildung, Religion

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Kampf um die Köpfe im Klassenzimmer

Private ICT-Firmen und internationale Technologiekonzerne drängen in die öffentliche Bildung. Swisscom und IBM bieten Unterricht an und gestalten Elternabende. Das führt zu Fragen.
Von Carl Bossard, 12.12.2018
Journal21 vom 10. Januar 2018
„Jetzt habe ich begriffen, was ein Sandstein ist“, strahlte eine Gymnasiastin mit rotem Kopf und schmutzigen Händen. Der spontane Ausruf zeigt eines: Der Verstand geht auch durch die Hände, oder wie es der Pädagoge und Pestalozzi-Schüler Friedrich Fröbel formuliert hat: vom Greifen (der Hand) zum Begreifen (des Kopfes)  – ein klassischer didaktischer Grundsatz. Die Schülerin bearbeitete einen Stein zum Thema „Erde im Feuer“. Angesagt waren Projekttage mit dem Motiv „Die vier Elemente: Erde –Feuer –Wasser –Luft“.

Carl Bossard
Realität vor Virtualität

Pädagogik, Schule & Bildung, Digitalisierung

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“Dann frage ich halt die Eltern”

Fragen sind das Vorzimmer des Verstehens. Heute aber dürfen Schulkinder ihre Lehrerin oft kaum mehr fragen. So will es ein neues Paradigma. Ein Zwischenruf.
Von Carl Bossard
Journal21 02.07.2018
Unerwartetes vernimmt, wer Kinderärzte (1) reden hört oder mit Schulpsychologinnen und Sozialpädagogen spricht: Sie behandeln in ihrer Praxis immer mehr Kinder mit psychosomatischen Problemen wie Bauchweh und chronischen Kopfschmerzen. Schülerinnen und Schüler leiden vermehrt unter Schulangst, manche zeigen ein auffälliges Verhalten. Die jungen Patienten leiden zunehmend an Beschwerden, für die es keine somatische Lesart gibt. (2)

Schweiz, Medizin, Schule & Bildung, Gesellschaft

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Buchempfehlung: Die Schule ist kein Wirtschaftsbetrieb

Bildung in der Effizienzfalle?
AG „Gegen die Ökonomisierung der Bildung“ GEW Hessen
Erstveröffentlichung 2016
Liebe Leserinnen und Leser! Die hier verschriftlichte Vortragsreihe steht in einer nun mittlerweile längeren Tradition von Initiativen gegen die „Ökonomisierung des Bildungswesens“, die von unterschiedlichen Gruppierungen innerhalb der hessischen GEW angestoßen und organisiert worden sind. So fand bereits im Wintersemester 2012/13 an der Universität in Marburg eine Vortragsreihe unter dem Titel „Ökonomisierung oder Demokratisierung?“ statt. Der „Marburger Bildungsaufruf“ forderte eine Umorientierung des Bildungswesens, weg von der gegenwärtigen ökonomischen Dominanz, hin zum Wohl aller an Bildung beteiligten Menschen.

Schule Wirtschaftsbetrieb

Bildungsreform, Schule & Bildung

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Copyright VERÖFFENTLICHT VON DER ARBEITSGRUPPE "GEGEN DIE ÖKONOMISIERUNG DER BILDUNG", GEW HESSEN WWW.GEW-HESSEN.DE Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz. Über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse können Sie unter r.scheppler@gew-wiesbaden.de erhalten. Um eine Kopie dieser Lizenz zu sehen, besuchen Sie http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/ Das Redaktionsteam: Dr. Gabriele Frenzel, Maria Heydari, Ernst Olbrich, Thomas Sachs, René Scheppler, Klaus Schermelleh, Herbert Storn, Eva Maria Wehrheim Frankfurt, Mai 2016
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