Politik

Papst Franziskus versus US-Senator John McCain

Von Willy Wimmer
Jüchen, den 10. 2. 2017
Es ist Endspiel-Zeit. Niemand sollte sich darüber hinwegtäuschen oder hinwegtäuschen lassen. Wer noch Fragen hat, der sollte eine der zahlreichen Twitter-Nachrichten des frisch im Amt befindlichen amerikanischen Präsidenten Donald Trump nachlesen. Niemand konnte es besser formulieren als Präsident Trump. Er bescheinigte seinem Parteifeind McCain, damit beschäftigt zu sein, wie er am besten den Dritten Weltkrieg auslösen könne. Man muss es nicht für möglich halten. Das kann aber nur gelingen, wenn die eigenen Augen bewusst verschlossen oder die Ohren zugehalten werden. Der Papst Franziskus sagt es seit Monaten jedem, der sich seines Verstandes bedienen will: wir leben im Dritten Weltkrieg. Senator McCain scheint es sich zum Vorsatz gemacht zu haben, diesen Weg unumkehrbar zu machen.

willy wimmer

Willy Wimmer

Es ist der Papst Franziskus, der die Dimension deutlich macht. Nichts anderes geschieht am 13. Mai 2017, also in wenigen Monaten. An diesem Tag wird der Heilige Vater, wie er ehrfurchtsvoll von hunderten von Millionen Menschen genannt wird, den Menschen auf der ganzen Welt im portugiesischen Fatima ins Gewissen reden. Es gibt keinen Platz so unmittelbar vor der Apokalypse, der die Dramatik der Lage, in der sich die Menschheit befindet, deutlicher machen kann, als gerade Fatima.

Es ist einhundert Jahre her, dass nach Ansicht der katholischen Welt Kindern dort Weissagungen gemacht worden sind, die sich in schrecklicher Weise bisher bewahrheitet haben. Die Weissagung hatte das baldige Ende des Ersten Weltkrieges zum Inhalt. Über die Revolutionen in Russland und Versailles wurde das Tor zur Hölle aufgestoßen und der noch schrecklichere Zweite Weltkrieg avisiert. Haben wir doch hinter uns gelassen, könnte der eine oder andere heute denken. Mitnichten, wenn die Weissagungen von Fatima zum Nennwert genommen werden. Die drei Kinder von Fatima haben für unsere Zeit den Krieg angesprochen, der alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen wird. Dabei wurde auch der Kern der Auseinandersetzung im Kampf zwischen Gut und Böse verdeutlicht. Es gelte für die Welt, Russland seinen ihm zustehenden Platz auf der Welt zuzubilligen.

Medien, Politik, USA, Balkan, Religion

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Quelle: Willy Wimmer

Kriegs-Propaganda gegen Donald Trump

von Thierry Meyssan
Zwei Wochen nach seinem Amtsantritt setzt die atlantische Presse ihre Desinformations- und Agitationsarbeit gegen den neuen amerikanischen Präsidenten weiter fort. Er und seine Mitarbeiter machen viele Aussagen und scheinbar widersprüchliche Gesten, so dass es schwierig ist zu verstehen, was in Washington vorgeht.

Donald Trump

Donald Trump

Die anti-Trump-Kampagne

Die Unaufrichtigkeit der atlantischen Presse ist bei jedem seiner vier Hauptthemen ganz offenbar.

Politik, USA, Krieg, TTIP, Gesundheit, Imperialismus, Protektionismus

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Quelle: Voltairenet
http://www.voltairenet.org/article195199.html

Kern des Problems: USA

von Willy Wimmer
Kern aus Wien sagt das, was Berlin feige verschweigt. Der österreichische Bundeskanzler Kern weist an diesem Wochenende beim EU-Gipfel in Malta darauf hin, daß die amerikanischen Kriege die wesentlichen Ursachen für die Migrationsbewegungen nach Europa geschaffen haben. Das ist des Pudels Kern: wer die Fluchtursachen bekämpfen will, muß mit dem Morden aufhören. Kern triftt den Kern und Merkel streut den Deutschen nur Sand in die Augen.

Die amerikanische Antwort auf die dadurch geschaffenen riesigenProbleme hat Bundeskanzler Kern auch parat. Die USA schotten sich ab und drohen der Welt weitere Kriegsabenteuer an. Die Schockwellen, die die Wahl des neuen amerikanischen Präsidenten zu Recht oder zu Unrecht um den Globus schickt, hat aber Folgen für die USA.

Auf der einen Seite bemüht sich der US-Präsident in Anbetracht der gewaltigen Probleme, vor die es sein Land gestellt sieht, gleichsam das "letzte Aufgebot" zu mobilisieren. Geht es doch darum, für den "american way of life" den Charakter der USA als bewaffnetes Feldlager zwecks globaler Durchsetzung und Dienstbarmachung der Welt für eigene Zwecke aufrecht zu erhalten. Nachdem die Vereinigten Staaten schon bei der sogenannten " Finanzkrise" des Jahres 2008mit Erfolg versucht hatten, die Billionen für die Weltherrschafts-Kriege sich bei den anderen wieder reinzuholen, müssen sie heute zu neuen Maßnahmen greifen.

Präsident Trump will den Sturz in den Abgrund offenkundig verhindern.

Zentrale Veraussetzung dafür sind seine Wahlkampfaussagen, was ein besseres Verhältnis zur Russischen Föderation anbetrifft. Derzeit hat man allerdings den Eindruck, daß darüber der ukrainische Präsident bestimmt.

Politik, Flüchtlinge, USA, Krieg, Frieden, Deutschland

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Der Krieg spricht Englisch und Französisch

Von Willy Wimmer
Man konnte sich beim Besuch der britischen Premierministerin so richtig an "Rot" satt sehen. Kostüme können den Charakter von Leuchtfeuern annehmen. Es stand aber auch jedem, der Ihre Statements vor den Frontleuten der amerikanischen Republikanischen Partei hörte oder sie bei der Pressekonferenz mit Präsident Trump verfolgte, frei, so richtig "rot" zu sehen. Wenn alles das, was Frau Premierministerin May in USA gesagt hat, zusammen bewertet wird, dann geht es der angelsächsischen Welt derzeit darum, weniger ihre Wertvorstellungen auf Dauer aufrecht zu erhalten. Vielmehr soll das Arsenal an Kriegsoptionen funktionsfähig gehalten werden, damit man seine Vorstellungen dem staunenden Globus aufzwingen kann. Natür- lich wird das dann als "Wertvorstellungen" deklariert, auf die die Beglückten allerdings keinen Einfluß hatten und haben werden.

Krieg ist das oberste Ziel

Irgendwie kann es niemand mehr hören. Da stellt sich die britische Premierministerin in ihrer unnachahmlichen Art nach dem Gespräch mit Präsident Trump bei der Pressekonferenz ans Mikrofon und redet der Rüstungsindustrie das Wort. Als ob die Welt nichts Besseres zu tun haben würde. Ist das die Priorität für eine Menschheit, die nach Ende des Kalten Krieges im Elend der vom Westen und auch den Briten angezettelten Kriege wieder einmal Blut hat lassen müssen.

Sicher, die Regierungen des Westens haben eine einstmals freie Presse zu der optimalen Waffe für jedes neue Kriegsabenteuer gemacht.

Diese Waffe soll jetzt durch Zensur und Einschüchterung noch effektiver gemacht werden. Glaubt Frau May allen Ernstes, daß dies der im November 1990 in Paris feierlich veranschiedeten Charta über den so innig ersehnten Frieden in Europa und darübe hinaus entspricht? In Ihren amerikanischen Reden erweckte Frau May den Eindruck, daß es ihr in erster Linie in Europa darum geht, Rußland als Faktor so auf Armeslänge aus Europa rauszuhalten, daß es nur ja nicht zu einer von vielen Europäern ersehnten oder als nützlich betrachteten Zusammenarbeit mit der Russischen Föderation kommt.

Politik, USA, NATO, Krieg, Frankreich, Großbritannien, europäische Union

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Trumps Kriegserklärung

Paul Craig Roberts
20.1.2017
Präsident Trumps kurze Antrittsrede war eine Kriegserklärung gegen das gesamte vorherrschende Establishment in Amerika. Jedes Wort davon. Trump machte es mehr als klar, dass Amerikas Feinde direkt hier zu Hause sitzen: Globalisierer, neoliberale Wirtschaftswissenschaftler, Neo-Konservative und andere Unilaterale1) , die daran gewöhnt sind, die USA der Welt aufzudrängen und uns in endlose und teure Kriege zu verwickeln; Politiker, die eher dem herrschenden Establishment (der herrschenden politischen Klasse) dienen als dem amerikanischen Volk, ja, das gesamte Schutzdach der Interessen von Privatleuten, die Amerika zugrunde gerichtet haben und selber dabei reich geworden sind.

Um die Wahrheit zu sagen: Präsident Trump hat einen Krieg erklärt, der viel gefährlicher für ihn selbst ist als ein Krieg gegen Russland oder China.

Die Interessengruppen, die Trump als 'Der Feind' eingestuft hat, sind gesellschaftlich fest verankert und daran gewöhnt, Verantwortung zu tragen. Ihre mächtigen Netzwerke sind alle noch intakt. Obwohl die Republikaner die Mehrheit im Parlament und im Senat haben, sind die meisten Kongressmitglieder den herrschenden Interessengruppen, die ihre Wahlkämpfe finanziell unterstützen, zur Rechenschaft verpflichtet und nicht dem amerikanischen Volk oder dem Präsidenten. Der militärisch-industrielle Komplex2), die im Ausland produzierenden Unternehmen („offshoring corporations“), die Wall Street und die Banken werden Trump nicht einfach weichen. Genau so wenig wie die unseriösen, sich andienenden Medien3) , die den Interessengruppen gehören, deren Macht Trump angreift.

Trump hat es sehr klar gemacht, dass er für jeden Amerikaner steht, schwarz, braun oder weiß. Kein Zweifel, dass seine Erklärung, für jeden Amerikaner einzustehen, von seinen linken Hassern ignoriert werden wird, die ihn weiterhin einen Rassisten nennen werden , genauso wie die Menschen, die gerade jetzt, da ich dieses schreibe, für 50 Dollar die Stunde gegen Trump protestieren.

Politik, USA, China, Russland, Wirtschaft, Krieg, Propaganda, Nachrichtendienst

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Dr. Paul Craig Roberts war stellvertretender Finanzminister für Wirtschaftspolitik („Assistant Secretary of the Treasury for Economic Policy“) und Mitherausgeber des Wall Street Journal. Er war Kolumnist für Business Week, Scripps Howard News Service und Creators Syndicate. Er ist von vielen Universitäten zu Vorträgen (oder Lehraufträgen?) eingeladen worden. Seine Internet-Kolumnen haben eine weltweite Anhängerschaft erreicht. Roberts neueste Bücher sind: The Failure of Laissez Faire Capitalism and Economic Dissolution of the West (Das Scheitern des Laissez Faire-Kapitalimus und die wirtschaftliche Auflösung des Westens), How America Was Lost (Wie Amerika verloren ging) und The Neoconservative Threat to World Order ( Die neokonservative Bedrohung der Weltordnung).
Quelle: Paulcraigroberts
http://www.paulcraigroberts.org/2017/01/20/trumps-declaration-war/
Übersetzung: (Übersetzung aus der englischen Originalfassung: seniora.org)

House of Trump

Von Willy Wimmer
Jüchen, den 14. Januar 2017
Man möchte den Streithähnen in Washington zurufen, daß es reicht. An Bigotterie sind die Auseinandersetzungen, die sich nach dem, was die Amerikaner als "Wahl" zum Amt des Präsidenten bezeichnen, ohnehin nicht zu überbieten. Eigentlich liegt nach allen Beschwerden, die zu Recht über die deutschen Staatsmedien vorgebracht werden können, das zentrale Versäumnis diesmal darin, nicht in voller Länge und ausreichender deutscher Übersetzung die Anhörungen aus dem Kongreß über die Nominierung von künftigen Kabinettsmitgliedern im Fernsehen hier übertragen zu haben. Dann hätte sich jeder hier ein eigenes Urteil über die Fehlentwicklung der Vereinigten Staaten und des Westens ganz allgemein machen können.

So wird die Bewertung dessen, was dort zu hören war, wieder den interessengesteuerten Kommentatoren überlassen. Denen hat es der mögliche neue amerikanische Präsident Trump bei seiner sogenannten Pressekonferenz knüppeldick mit auf den Weg gegeben. Sie seien die Produzenten von "fake news" und die weltweite Zuhörerschaft wird ihm nicht nur bei dieser Bemerkung zugestimmt haben.

Er wird sich allerdings dann, wenn er am 20. Januar 2017 die angesetzte Inaugurationsveranstaltung auf der Balustrade am Kapitol erreicht und übersteht, bald einer in diesem Zusammenhang für uns alle entscheidenden Frage ausgesetzt sehen: Wird er einer amerikanischen Politik abschwören, die seit der Explosion des Kriegsschiffes "Maine" im Hafen von Havanna vor gut 130 Jahren über den Golf von Tonkin und den Yellow Cake des Präsidenten George W. Bush vor der Aggression gegen den Irak, Lüge und Betrug zum Instrument einer Welteroberungspolitik zu machen, die mit dem Ende des amerikanischen Bürgerkrieges ihren Anfang genommen hatte?

Gelegenheiten dafür gibt es genug, auch in einer Cyber-Welt. Niemand sollte vergessen, welche Rolle die CIA und andere amerikanische Dienste dabei gespielt haben, so etwas wie das Internet erst zu schaffen. Das macht man nur, um in der in den Vereinigten Staaten dominierenden Geisteshaltung der Manipulation Tür und Tor zu öffnen. Selbst wenn man sich dabei so angreifbar macht wie die Kandidatin Hillary Clinton.

Medien, Politik, USA, Propaganda, Technologie, G20

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Kann die Türkei ins russische Lager kippen?

von Thierry Meyssan
Auch wenn Russland historisch ein schweres Passiv mit der Türkei hat, und selbst wenn es an die persönliche Rolle des derzeitigen Präsidenten Erdoğan während des ersten Tschetschenien-Krieges gegen Russland denkt, kann es einen möglichen Austritt von Ankara aus der NATO nur als interessant bewerten. Umgekehrt, der Tiefe Staat US, der seine imperialen Ambitionen trotz der Wahl von Donald Trump weiter vorantreibt, ist zu allem bereit, um die Türkei in der NATO zu halten.

Um sein persönliches Überleben zu sichern hat Präsident Recep Tayyip Erdoğan eine umfangreiche Säuberung von allen Pro-US Elementen in seinem Land unternommen; eine Säuberung, die zu dem Kampf gegen Syrien, gegen die PKK, und nun auch gegen seine ehemaligen Söldner von Daesch hinzukommt.

Die Zerstörung des amerikanischen Einflusses begann zunächst mit der Beseitigung der Hizmet von Fethullah Gülen, dem islamistischen Prediger, der von Pennsylvania aus für die CIA arbeitet. Sie geht heute weiter mit der Entlassung und oft mit der Verhaftung von allem Militär, nicht nur mit dem, das mit den Vereinigten Staaten verbunden war, sondern auch ganz allgemein mit dem säkularen Militär. Man kann nie vorsichtig genug sein.

450 von den 600 türkischen höheren Offizieren, die in der NATO dienen, wurden in die Türkei zurückgerufen. Mehr als 100 von ihnen und ihre Familien haben in Belgien, Sitz des Atlantischen Bündnisses, politisches Asyl beantragt.

Politik, USA, Russland, NATO, Türkei

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Quelle: VOLTAIRENET
http://www.voltairenet.org/article194885.html
Übersetzung: Horst Frohlich

Plumpe Kriegshandwerker gegen Putin und Trump

Fast eine Glosse
von Karl-Jürgen Müller
Es ist noch nicht lange her (23. Oktober 2016), da überschrieb die Schweizer «NZZ am Sonntag»  – also die Sonntagsausgabe der bekannten «Neuen Zürcher Zeitung»  – ein Bild des russischen Präsidenten mit: «Eiskalt. Putin versetzt die Welt in Sorge.» Und unter dem Bild  – das im übrigen gar nicht «eiskalt» wirkte  – war zu lesen: «Rücksichtslos setzt der russische Präsident Wladimir Putin seine Interessen durch. […] Die ganze Welt ist besorgt: Der Mann mit dem eiskalten Blick will Russland wieder zur Supermacht machen.»

Ich habe Bild und Text im Gemeinschaftskunde-Unterricht verwendet, um an einem Beispiel deutlich zu machen, wie Mainstream-Medien heute arbeiten. Ich habe nur das Original der Zeitung auf einen Projektor gelegt und die Schülerinnen und Schüler ohne Lehrerkommentar gefragt, was Bild und Text aussagen und was sie davon halten. Die Antwort war einhellig: Alle, die sich zu Wort meldeten, fanden die Bild-Text-Kombination total unsachlich. Eine Schülerin sagte sogar, sie halte die ständige Propaganda gegen Russland in unseren Medien schier nicht mehr aus. Kein Mitschüler widersprach. Was ich als Lehrer über Russland denke, habe ich nicht gesagt.

So wie diese Schulklasse denken viele Menschen, die unsere Mainstream-Medien einigermaßen kennen. Und auf den ersten Blick ist es kaum nachvollziehbar, warum unsere Mainstream-Medien dazu übergegangen sind, so ganz offen zu einer Machart zu greifen, die in jedem guten Deutsch-, Geschichts- und Gemeinschaftskundeunterricht als Symptom und Instrument eines möglichen totalitären Systems gedeutet wird. Mit Ausgewogenheit oder gar Bemühen um Objektivität, so wie es dem Ideal guter Medien in einer Demokratie entspräche, hat dies nichts mehr zu tun. Gut nur für das Lernen, dass es so viele furchtbare historische Vorläufer gibt.

Es fällt tatsächlich auf, dass man spätestens seit 2014 in den deutschsprachigen Mainstream-Medien keinen einzigen redaktionellen Beitrag mehr findet (von Interviews einmal abgesehen), der am heutigen Russland irgendetwas Gutes findet. Da ist alles nur noch schlecht, egal wo man hinschaut. Und am schlimmsten sind der russische Präsident und seine Politik.  – Selbst ein Laie spürt: Das kann doch nicht die Wahrheit sein!

Politik, USA, Russland, Krieg, Propaganda

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Karl-Jürgen Müller ist Lehrer an einer deutschen Schule und unterrichtet Deutsch, Geschichte und Gemeinschaftskunde.

Den Frieden erhalten

Ein Interview mit Willy Wimmer
Interview Willy Wimmer mit ParsToday
Teheran

Wimmer Interview Teheran 01.17

Willy Wimmer in Teheran, Januar 2017

"... Aber die Probleme, mit denen wir es derzeit zu tun haben, hängen aus meiner Sicht mit der inneren Situation der Vereinigten Staaten zusammen. Man muss ja den den Eindruck haben  – und das ist ja auch nach der Präsidentschaftswahl nicht abgemildert worden, dass sich eigentlich zwei Bürgerkriegsparteien in den Vereinigten Staaten einander gegenüberstehen, und dass man jeden Tag nur verwundert sein muss, dass sie noch nicht aufeinander schießen."

ParsToday: Herr Wimmer, ich darf Sie ganz herzlich begrüßen zu diesem Interview!

Wimmer: Guten Tag, Herr Shahrokny, guten Tag nach Teheran!

ParsToday: Herr Wimmer, das neue Jahr 2017 hat gerade angefangen, und das alte Jahr ging mit einem Haufen von Problemen und Konflikten zu Ende. Was sind die wichtigsten Herausforderungen in diesem neuen Jahr?

Wimmer: Herr Shahrokny, ich glaube, dass ich die Dinge nicht falsch interpretiere, wenn ich sage, wir müssen unter allen Umständen dafür sorgen, bei allen Problemen, die es auch sonst gibt, dass in jedem Fall der globale Friede erhalten bleibt. Das ist aus meiner Sicht die oberste Prämisse, an die wir unser Tun ausrichten sollten oder müssten und das macht deutlich, in welcher Situation wir uns befinden.

USA, Iran, Krieg, Frieden

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Quelle: Parstoday
http://parstoday.com/de/news/world-i22138-interview_mit_willy_wimmer"

Nato-Kampagne gegen die freie Meinungsäusserung

von Thierry Meyssan
Dies ist eine lange Geschichte, die sich über fünfzehn Jahre erstreckt. Die Nato hat zuerst versucht, die Bürger, die die Wahrheit über die Attentate vom 11. September herausfinden wollten, zum Schweigen zu bringen. Dann hat sie sich gegen diejenigen gewandt, die die offizielle Version der «arabischen Frühlinge» und des Krieges gegen Syrien hinterfragten. Im weiteren hat sie dann auch diejenigen angegriffen, die den Staatsstreich in der Ukraine verurteilten. Jetzt beauftragt die Nato eine Pseudo-NGO damit, diejenigen, die sich für Donald Trump eingesetzt haben, zu beschuldigen, russische Agenten zu sein.

Auf die Anschläge vom 11. September 2001 folgten sowohl ein ständiger Ausnahmezustand als auch mehrere Kriege. Gemäss meinen damaligen Darlegungen hält die Theorie, dass diese Angriffe von Dschihadisten in einer afghanischen Höhle ausgeheckt und organisiert wurden, einer genaueren Analyse nicht stand. Vielmehr deutet alles darauf hin, dass sie von einer Abteilung des militärisch-industriellen Komplexes organisiert wurden.

9/11, USA, Russland, NATO, europäische Union, Meinungsfreiheit

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Quelle: Voltaire Netzwerk, Damaskus (Syrien), 5. Dezember 2016
http://www.zeit-fragen.ch/de/ausgaben/2016/nr-2930-20-dezember-2016/nato-kampagne-gegen-die-freie-meinungsaeusserung.html
Übersetzung: Übersetzung Horst Frohlich und Zeit-Fragen

Nach dem Fall von Aleppo: "Die Syrer wollen ein Ende der Kämpfe"

von Karin Leukefeld
Mittwoch, 14. Dezember 2016
Aus Sicht der Journalistin Karin Leukefeld ist die Eroberung der syrischen Stadt Aleppo eine gute Nachricht, da die Kämpfe dort jetzt zu Ende gehen. "Ob man für oder gegen die syrische Regierung ist, spielt für viele Menschen in Aleppo schon lange keine Rolle mehr."

n-tv.de: Die Assad-Truppen haben Aleppo erobert. Ist das für die Bewohner der Stadt eine gute oder eine schlechte Nachricht?

Karin Leukefeld

Karin Leukefeld arbeitet seit 2000 als freie Korrespondentin im Mittleren Osten.(Foto: privat)

Karin Leukefeld: Das kommt darauf an, aus welcher Sicht man den Konflikt in den vergangenen Jahren erlebt hat. Auf beiden Seiten der Stadt haben die Menschen viel verloren. Aber ich denke, insgesamt bedeutet es, dass die Kämpfe zu Ende gehen. Das ist eine gute Nachricht.

War es zuletzt noch möglich, von der einen auf die andere Seite der Stadt zu wechseln, ohne erschossen zu werden?

Naher Osten, Politik, Krieg, Syrien

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http://www.n-tv.de/politik/Die-Syrer-wollen-ein-Ende-der-Kaempfe-article19323121.html

Donald Trump ernennt Michael Flynn zum Nationalen Sicherheitsberater

km. Zahlreiche deutschsprachige Medien meldeten am 18. November 2016, Donald Trump habe den ehemaligen Chef des US-Militärgeheimdienstes DIA, General Michael Flynn, zum Nationalen Sicherheitsberater der künftigen US-Regierung ernannt. General Flynn war vom US-Präsidenten Obama nach zwei Amtsjahren (2012 –2014) entlassen worden. In den deutschsprachigen Mainstream-Medien wird die Ernennung von Michael Flynn scharf kritisiert.

Willy Wimmer hingegen schrieb am 16. November 2016 über Michael Flynn:

«Genau vor einem Jahr fand ich mich in der Moskauer ‹Neuen Manege› an einem Tisch des Präsidenten der Russischen Föderation, Herrn Wladimir Putin, mit dem gerade in den Ruhestand versetzten amerikanischen General Flynn wieder. Festliches Abendessen war angesagt. Dabei war GeneralD. Flynn noch kurz zuvor durch die weltweiten Nachrichtensendungen mit seinen Aussagen darüber getourt, wer eigentlich der Schöpfer des IS sei, und hatte Washington schonungslos dem Regen ausgesetzt.»

In Daniele Gansers neuem Buch «Illegale Kriege. Wie die Nato-Länder die Uno sabotieren. Eine Chronik von Kuba bis Syrien» ist auf den Seiten 297 und 298 über ein Dokument der DIA zu lesen:

«‹Der Inhalt des Geheimdokuments verschlägt einem die Sprache›, kommentierte Jürgen Todenhöfer, als das DIA-Dokument 2015 publik wurde. Denn damit war klar, dass die Nato-Länder mit den Dschihadisten kooperieren, um Assad zu stürzen. Man muss die relevante Passage zweimal lesen, bevor man sie glauben kann: ‹Die Salafisten, die Muslimbrüderschaft und al-Kaida im Irak (AQI) (so wurde damals der spätere IS genannt) sind die Hauptkräfte, die den Aufstand in Syrien anführen›, sagt das Dokument ganz klar […]. ‹Ein Friedens-Nobelpreisträger als Terror-Pate! Der Westen an der Seite des internationalen Terrorismus! Als wissentlicher Förderer des internationalen Terrorismus!›, kritisierte Todenhöfer. Aber die Nato-Medien liessen das Dokument in den Kriegswirren untergehen. […]

Politik, USA, Krieg, Syrien, Imperialismus

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Quelle: Thierry Meyssan in Réseau Voltaire vom 15.11.2016
http://www.zeit-fragen.ch/de/ausgaben/2016/nr-27-22-november-2016/europa-und-der-neue-us-praesident.html
Übersetzung: Übersetzung Horst Frohlich und Zeit-Fragen
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