Zum Paukenschlag von Lafontaine:

"Die Grünen sind US-gesteuert und Baerbock befürwortet Einkreisung Russlands"
Deutsche Wirtschaftsnachrichten, 20.4.2021
26. April 2021
Joachim Guilliard kommentierte die Aufstellung Baerbocks so: "Man könnte es so zusammenfassen: Als die Grünen den Vizekanzler stellten, folgte mit dem NATO-Krieg gegen Jugoslawien die 1. deutsche Beteiligung an einem Angriffskrieg und mit der Agenda 2010 die Schleifung des Sozialsystems und der Abstieg zum Billiglohnland. Und damals gab es noch etliche Linke bei den Grünen. Es steht zu befürchten, dass eine grüne Kanzlerin das noch toppen könnte. Aber in der Sprache natürlich politisch überkorrekt."

Der Linkspolitiker Oskar Lafontaine kritisiert Annalena Baerbock scharf. Sie sei als Kanzlerkandidatin eine „führende Vertreterin der kriegsfreudigen grünen Partei“. Zudem unterstütze sie die Einkreisung Russlands durch die USA.

Der Oppositionsführer der Linken im Saarland, Oskar Lafontaine, fährt schwere Geschütze gegen die Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, auf. Er teilt über Facebook mit:

„Mit Heinrich Böll, Petra Kelly und Gert Bastian demonstrierte ich in Mutlangen gegen die Pershing II. Die rot-grüne Koalition mit Schröder und Fischer kam wesentlich auf mein Betreiben zustande   – Schröder wollte eine große Koalition. Diese Entscheidung habe ich bereut. Nicht nur wegen der Agenda 2010, sondern auch wegen der Beteiligung Deutschlands am völkerrechtswidrigen Jugoslawien-Krieg, die wesentlich von Joschka Fischer und den Grünen durchgesetzt wurde. 

Seitdem haben sich die Grünen von einer Friedenspartei in eine Kriegspartei verwandelt. Die Heinrich-Böll-Stiftung sollte in General-von-Clausewitz-Stiftung umbenannt werden. Eine führende Vertreterin dieser kriegsfreudigen grünen Partei ist die neue ,Kanzlerkandidatin‘ Annalena Baerbock. Sie bejaht völkerrechtswidrige Kriege, weitere Aufrüstung, Waffenlieferungen, die Einkreisung Russlands durch die USA und ist selbstverständlich gegen Nord Stream 2.

Jens Berger hat heute auf den Nachdenkseiten entsprechende Zitate zusammengetragen   – HIER.

Die Vorstellung, die US-gesteuerten Grünen stellten bei einer sich verschärfenden Krise an der russisch-ukrainischen Grenze mit Annalena Baerbock die Kanzlerin, ist für mich ein Horror.

Und da ist noch etwas: Es wäre in der Wirtschaft undenkbar, dass jemand Chef von sagen wir VW, Daimler oder BASF wird, der noch nie in einem kleinen Betrieb Geschäftsführer war, oder in einem mittleren Unternehmen Abteilungsleiter oder Vorstandsmitglied. Die Grünen und viele ihre Anhänger im Journalismus sind mit Annalena Baerbock offensichtlich der Meinung, wenn man Mitarbeiterin einer grünen Fraktion war und zwei Kinder großzieht, sei man hinreichend qualifiziert, Bundeskanzlerin der größten Wirtschaftsnation Europas zu sein.

Mir fällt nur noch Wilhelm Busch ein:

,Wenn einer, der mit Mühe kaum
gekrochen ist auf einen Baum,
schon meint, dass er ein Vogel wär,
so irrt sich der.‘“

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