Man sagt uns, Deutschland sei das Zentrum der Luftoperationen und der Zweck der Übungen sei rein defensiv, um Russland zu demonstrieren, was es erwartet, wenn es sich entschließen sollte, einen NATO-Mitgliedstaat anzugreifen.
In den alternativen Medien wird unterdessen die Möglichkeit geäußert, dass Air Defender 23 als Deckung für ein mögliches Eindringen von F-16-Flugzeugen in den ukrainischen Luftraum genutzt wird, die angeblich von Ukrainern geflogen werden. Dies würde die Art und Weise wiederholen, in der die NATO-Marinemanöver im Sommer 2022 als Deckung für die Unterwasseroperationen genutzt wurden, bei denen Sprengsätze auf dem Meeresboden platziert wurden, die die Nord Stream 1-Pipelines im September auf verzögerte Anweisung zerstört haben.
Die russischen Medien schweigen im Moment über eine solche Bedrohung durch das Eindringen von F-16 in das Kriegsgebiet. Aus der allgemeinen Haltung des russischen Militärs geht jedoch ziemlich klar hervor, dass ein solches Eindringen rasche russische Gegenmaßnahmen nach sich ziehen wird, d.h. den Abschuss von Flugzeugen, die gegen die de facto Flugverbotsregeln verstoßen.
Wir stehen also möglicherweise vor der gefährlichsten Ost-West-Konfrontation seit der alliierten Luftbrücke nach Berlin zu Beginn des ersten Kalten Krieges.