Seniora.org - Ethik

„Es gibt nicht nur ein Lambarene, jeder kann sein Lambarene haben“

„Es gibt nicht nur ein Lambarene, jeder kann sein Lambarene haben“

Zum im 2005 erschienenen und leider bereits vergriffenen Buch: „Mit dem Herzen einer Gazelle und der Haut eines Nilpferdes  – Albert Schweitzer in seinen letzten Lebensjahren und die Entwicklung seines Spitals bis zur Gegenwart“ von Jo und Walter Munz.

von Urs Knoblauch, Pädagoge und Kulturpublizist, Fruthwilen TG

«Der Mensch darf nie aufhören, Mensch zu sein» (A. Schweitzer)

Was hat uns Albert Schweitzer in der heutigen Welt zu sagen?
von Sigrid Schiller
Dank der Verleihung des diesjährigen (2015) Medizinnobelpreises an die Chinesin Tu, den Iren Campbell und den Japaner Omura rückt das Leid von Millionen von Menschen in Afrika, Südostasien und Südamerika wieder in den Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit.

Die drei Preisträger erforschten und entwickelten wirksame Medikamente gegen die Krankheiten Malaria, Flussblindheit und die sogenannte Elephantiasis. Dank ihres Einsatzes kann jedes Jahr das Leben von etwa 100000 Malaria-Patienten gerettet werden und wird in naher Zukunft die Flussblindheit (Onchozerkose) und die Elephantiasis (lymphatische Filariose), die zu schrecklichen Entstellungen führt, ausgerottet sein. Beide Erkrankungen werden durch Würmer hervorgerufen.

Quelle: Zeit-Fragen
http://www.zeit-fragen.ch/de/ausgaben/2015/nr-31-8-dezember-2015/der-mensch-darf-nie-aufhoeren-mensch-zu-sein-a-schweitzer.html

150 Jahre Rotes Kreuz „Kinderzüge in die Schweiz 1946 – 56“

150 Jahre Rotes Kreuz „Kinderzüge in die Schweiz 1946  – 56“

Filmclub Bergische Filmbühne lädt ein zum Gespräch. Zeitzeugen berichten über die „Hilfe für Vertriebenen- und Flüchtlingskinder“  – „Henry Dunant  – Menschenfreund und Visionär“ (Video-Dokumentationen). Vorstellung der Ausstellung zum Thema

Freitag, 19.07.2013, 19 Uhr  – Altes Bürgermeisteramt, Bergische Landstraße 28, Leverkusen Schlebusch

Alle mal herhören

Eine Reportage von Nadia Pantel*
Tages-Anzeiger, 2018-06-26
In den Strassen von Bordeaux erinnert eine kleine Gedenktafel daran, dass hier Sklaven gehandelt wurden. Reicht doch, sagen viele Bewohner. Reicht nicht, sagt der Autor Karfa Diallo.

Auf dem Weg in den digital-autoritären Sicherheitsstaat?

Neuer Beitrag im Blog von Jeans Wernicke
Mit seinen historisch einmaligen Enthüllungen hat der ehemalige NSA-Mitarbeiter und Whistleblower Edward Snowden die umfangreichste verdachts­un­abhängige Überwachung aller Zeiten aufgedeckt. Für seine beispiellose Zivilcourage zeichnete ihn die Inter­nationale Liga für Menschenrechte mit der renommierten Carl-von-Ossietzky-Me­daille aus.

Gemeinsam mit ihm ehrte die Liga auch die Filmregisseurin Laura Poitras und den Journalisten Glenn Greenwald, die mit der Pu­blika­tion von Snowdens Enthüllungen betraut sind. Was macht das Wirken dieser drei Menschen so besonders und notwendig? In welchem Kontext fanden ihre Enthüllungen statt? Und wovor haben sie uns  – ein Stückweit zumindest  – womöglich bewahrt? Zu diesen Fragen sprach Jens Wernicke mit Rolf Gössner, Vizepräsident der Internationalen Liga für Menschenrechte.

Quelle: Nachdenkseite
http://www.nachdenkseiten.de/?p=29649

Bundestagswahlen: Symptome einer tief gespaltenen Gesellschaft

Karl-Jürgen Müller
Die Bundestagswahlen und der Mainstream der darauf folgenden öffentlichen Debatten sind das Spiegelbild einer Entwicklung, die weit über die Frage hinausgeht, warum CDU/CSU und SPD so stark an Zustimmung verloren und die AfD fast 13 Prozent der Wählerstimmen erreicht hat.

Nicht die Tatsache, dass verschiedene Parteien existieren und zu den bisherigen neue hinzukommen, ist das Diskussionswerte am deutschen politischen System. Wichtiger sind das alltägliche Gebaren dieser Parteien und ihr Umgang miteinander. Dieser Umgang ist nicht nur machtpolitisch motiviert und keineswegs nur ein «Schauspiel», sondern zeigt Symptome einer gespaltenen Gesellschaft. Wenn diese Spaltung nicht behoben wird, wird die deutsche Gesellschaft und die deutsche Politik die anstehenden Aufgaben nicht lösen können.

Der penetrante Vorwurf gegen die AfD, sie sei rechtsradikal oder gar rechtsextrem, ist mehr als nur eine Propagandaformel im Machtstreben der anderen Parteien. Dieser Vorwurf vergiftet das politische Klima und verhindert einen ehrlichen Dialog  – auch mit den Wählern dieser Partei, die im Osten des Landes mittlerweile die zweitgrößte Wählergruppe stellen und im Bundesland Sachsen sogar die größte. Oder will man diesen Wählern erzählen, sie seien zwar nicht rechtsextrem, aber unfähig gewesen zu erkennen, dass die Partei, die sie gewählt haben, rechtsextrem ist?

CRISPR Cas9 – «Wir sind weit davon entfernt, das ‹Konzert der Gene› des Menschen zu verstehen»

Es braucht ein Moratorium zum Schutz des menschlichen Genoms
von Dres. med. Ursula und Walter Knirsch, Zürich
CRISPR Cas9, diese Abkürzung steht für «Clustered Regularly Interspaced Short Palindromic Repeats», übersetzt «angehäufte regelmässig unterbrochene kurze palindrom­artige Wiederholungen». Ein Palindrom ist eine vorwärts wie rückwärts gleich zu lesende Wortfolge wie beispielsweise «eine güldne gute Tugend lüge nie». Cas9 bedeutet CRISPR assoziierte Sequenz9.

Hintergrund

CRISPR Cas9 wurde vor einigen Jahren von Forschern bei Bakterien gefunden und als eine Art bakterieneigene Immunabwehr gegen Viren identifiziert. Nachdem man die Funktionsweise dieses Abwehrsystems nachvollziehen konnte, wurde klar, dass damit ein Instrument für die Gentechnologie vorliegen würde, wenn man es auf andere Zellarten anwenden würde. Seither kommt CRISPR Cas9 weltweit zunehmend zum Einsatz. Für CRISPRCas9 werden auch die Begriffe Genschere, Genomchirurgie, Genome Editing oder Precision Medicine verwendet.

Im folgendem werden Funktionsweise, Beispiele bei Mensch, Pflanze und Tier sowie die Risiken in der Anwendung dieser neuen Technologie CRISPS Cas 9 insbesondere vor dem Hintergrund gesellschaftspolitischer und ethischer Folgen dargestellt.

Quelle: Zeit-Fragen
http://www.zeit-fragen.ch/de/ausgaben/2016/nr-11-10-mai-2016/crispr-cas-9-wir-sind-weit-davon-entfernt-das-konzert-der-gene-des-menschen-zu-verstehen.html

Das gute Buch als Kulturgut fördern und erhalten

Der «Büecher-Chorb» – Ein Beispiel einer genossenschaftlichen Buchhandlung als wertvolle Bereicherung der Gemeindekultur und Persönlichkeitsbildung
von Urs Knoblauch, Kulturpublizist und Gymnasiallehrer, Fruthwilen TG

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Seit vielen Jahren besteht die genossenschaftliche Buchhandlung Büecher-Chorb in Aadorf im Kanton Thurgau. Die erfahrene Buchhändlerin Gisela Hassenstein hat zusammen mit am guten Buch interessierten Eltern, Lehrern, Freunden und Bücherliebhabern den Büecher-Chorb als Genossenschaft gegründet und aufgebaut.

Quelle: 2014 © Zeit-Fragen. Alle Rechte reserviert.
http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1969

Der (Alp-)Traum von Reinheit und Gesundheit. Zu Uwe Timms Roman Ikarien

NachDenkSeiten: Götz Eisenberg* hat das Buch „Ikarien“ von Uwe Timm gelesen, für die NachDenkSeiten besprochen und zugleich ergänzt. Albrecht Müller.
Götz Eisenberg
Kann man einen Roman über das Thema Euthanasie schreiben? Durchaus, aber man muss Uwe Timm heißen und sein Handwerk verstehen. Und über genügend historische Kenntnisse und Einfühlungsvermögen verfügen. Uwe Timm ist lange mit dem Vorhaben schwanger gegangen. Wie er in der Danksagung am Ende des Buches vermerkt, reichen die Anfänge des Projekts Ikarien in die späten 1970er Jahre zurück. Lange habe er keinen angemessenen Zugang zum Stoff und keine Form gefunden, ihn sinnvoll zu erzählen. Die Geduld hat sich gelohnt. Uwe Timm ist nun ein Roman gelungen, der nicht nur über einen bisher viel zu wenig thematisierten Aspekt der Nazi-Barbarei informiert, sondern auch fesselnd über die unmittelbare Nachkriegszeit und vom damaligen Alltagsleben erzählt.

„Wer aber nicht ‚komplett‘, wer nicht sichtlich unsereiner ist, steht sehr unfest in der Kultur.“

(Peter Brückner)

Man kann übrigens auch sehenswerte Filme zum Thema Euthanasie machen. Vor einem Jahr lief Kai Wessels Film Nebel im August in den deutschen Kinos. Es geht um einen in jeder Hinsicht gesunden Jungen namens Ernst Lossa, der in die Euthanasie-Maschinerie der Nazis gerät, weil er einer sogenannten jenischen Familie entstammt und sein Vater Schausteller ist. Ernst Lossa findet auch bei Uwe Timm Erwähnung. Es fließt die Zeugenaussage eines Krankenpflegers ein, in der es heißt: „Zum Fall Lossa erkläre ich folgendes: Bezüglich des Lossa hieß es mehrfach, dass man ihn nicht brauchen könne, dass er unverbesserlich sei. Diese Äußerungen machten mir gegenüber sowohl Dr. Faltlhauser als auch Frick, und zwar in dem Sinne, dass ich Lossa durch Luminal beiseiteschaffen sollte.“ So geschah es dann auch.

Quelle: Nachdenkseite
http://www.nachdenkseiten.de/?p=40602

Der Gipfel der Heuchelei

Der Gipfel der Heuchelei

von Volker Bräutigam, 10. Juni 2009 

Großen Eindruck hat US-Präsident Obama mit seiner Rede in Kairo und seinen Auftritten in Europa, u. a. in Buchenwald, gemacht, Stürme der Begeisterung geweckt.

Die Erkenntnisse der Tiefenpsychologie allen zugänglich machen

zum Wirken des Psychologen Friedrich Liebling

«Menschenliebe ist das Wesen der
Sittlichkeit, Menschenkenntnis das
Wesen der Weisheit.»

Konfuzius

Friedrich Liebling (1893 –1982) war ein Psychologe aus der Wiener Schule für Tiefenpsychologie. Er hatte in Zürich unter dem Namen «Psychologische Lehr- und Beratungsstelle» eine psychologische Praxis und tiefenpsychologische Schule aufgebaut, die er bis zu seinem Tod persönlich leitete.

Die legendäre Anführerin von Argentiniens Müttern des Maiplatzes wehrt sich gegen Korruptionsvorwürfe.

Von Andreas Fink
Tages-Anzeiger, 6. August 2016
«Der Richter soll sich seine Vorladung in den Hintern schieben.» Mit diesen Worten ist die Chronik der argentinischen Justiz um ein Skandalkapitel reicher. Und dieses handelt von einer charismatischen Führerin, deren Lebensinhalt der Einsatz für Gerechtigkeit war, die jedoch in ihrem Kampf nie versuchte, Frieden zu machen mit denen, die nicht denken wie sie selbst.

87 Jahre ist Hebe de Bonafini alt und 37 davon leitet sie schon die «Madres de la Plaza de Mayo», jene Gruppierung Hunderter Mütter, deren Kinder geraubt und getötet wurden von der Militärdiktatur zwischen 1976 und 1983. Hebe de Bonafini war Hausfrau, als 1977 ihre zwei Söhne «verschwanden» und 1978 auch noch ihre Schwiegertochter. Eine der Tausenden von Eltern, die keine Auskunft bekamen. Und sie gehörte zu jener Gruppe von Frauen die sich donnerstags traf, um die Plaza de Mayo zu umrunden. 1979 übernahm Hebe de Bonafini die Spitze der «madres», nachdem die ersten Anführerinnen verschleppt und ermordet worden waren.

Furchtlos, entschlossen und stets konfrontativ brachte sie den Kampf in die internationalen Medien und trug damit entscheidend zum Sturz des Militärregimes bei. Und sie führte die Donnerstagsmärsche weiter an, als die demokratischen Regierungen die Militärs nicht antasteten.

Bonafini wird Kirchner-Fan

Erst unter Néstor Kirchner stellten die «madres» 2006 ihre Proteste ein, weil der die Amnestiegesetze kassierte  – und weil er den Müttern mit Millionen aus der Staatskasse half. Kirchner erkannte die Zugkraft der Unesco-preisgekrönten Frauen. Mit derselben Radikalität, mit der sie früher den Staat angriff, nahm Bonafini nun die Verteidigung des «Modelo K» auf und beschimpfte die obersten Richter als «Trottel», das Parlament als «Rattennest» und die katholische Kirche als «Umstürzler». Kirchner dankte für die Loyalität und bedachte die alten Frauen und ihre jungen Unterstützer mit einem Radiosender und einer Universität. Ausserdem wurde eine Stiftung gegründet, mit dem Zweck, sozialen Wohnungsbau zu realisieren; das Projekt hiess «Träume für alle».

Quelle: Tages-Anzeiger, Zürich v. 06. August 2016
http://www.tages-anzeiger.ch

Ein Brief an meine amerikanischen Freunde

Saker
16.09.2017
Vorwort: Während meiner kürzlichen Evakuierung aus Florida hatte ich das Vergnügen, ein paar gute alte Freunde zu treffen (weißrussische Emigranten und amerikanische Juden, die sich jetzt als Amerikaner fühlen und die voll und ganz die offizielle Propaganda über die USA geschluckt haben), die sich ernsthaft als Liberale, Progressive und Anti-Imperialisten betrachten. Es sind nette, anständige und ernsthafte Menschen, aber während unseres Treffens machten sie einige Aussagen, die ihren professionellen Ansichten völlig widersprachen. Nachdem ich diesen Brief an sie verfasst hatte, habe ich erkannt, dass es da draußen noch viele von ihnen geben könnte, die wie ich selbst verzweifelt versuchen, Gutes zu erwecken, aber die die Menschen über die Wirklichkeit eines Imperiums völlig in die Irre führen. Ich teile diesen Brief in der Hoffnung dass er ein paar nützliche Kernthemen für andere liefert, um ihren Freunden und Verwandten die Augen zu öffnen.

Liebe Freunde,

Während unserer Unterhaltung habt ihr Folgendes gesagt:

  • Die USA brauchen ein Militär
  • Einer der Gründe, warum die USA ein Militär benötigen, sind Regime wie das nordkoreanische
  • Die USA haben das Recht, sich außerhalb ihrer Grenzen einzumischen a) aus pragmatischen Gründen, b) aus moralischen Gründen
  • Während des 2. Weltkriegs haben die USA „Europa gerettet“ und das moralische Recht erworben, andere Freunde und Alliierte „zu beschützen“
  • Die Alliierten (UdSSR-USA-Großbritannien) waren den Nazis moralisch überlegen
  • Die Amerikaner haben Friede, Wohlstand und Freiheit nach Europa gebracht
  • Ja, es wurden Fehler gemacht, aber das ist kaum ein Grund, das Recht auf Intervention aufzugeben.
https://www.theblogcat.de/%C3%BCbersetzungen/ein-brief-an-meine-amerikanischen-freunde/
Übersetzung: FritztheCat

Ethik in Wissenschaft und Politik – ein Leserbrief und unsere Antwort

Auf unseren kürzlich publizierten Artikel "Ich habe nur gezeigt, dass es die Bombe gibt" (www.seniora.org/989) schrieb uns ein Seniora-Leser:

Guten Tag,
den letzten Satz in diesem interessanten Berichtkann ich nicht nachvollziehen. Kosinski sagt, er habe keine Schuld, er habe die Bombe nicht gebaut, sondern nur gezeigt, dass es sie gibt. Doch so, wie ich es verstanden habe, war er der Architekt. Mit anderen Worten, ohne die von ihm erarbeiteten Grundlagen hätte "die Bombe" vermutlich erst gar nicht gebaut werden können.
Warum ist es mir wichtig, das klarzustellen?

Wissenschaft ist ein mächtiger und wichtiger Bestandteil der Zivilisation mit einem Nachteil, Wissenschaftler machen sich wohl oftmals nicht die Mühe, ihre Arbeit nach den Kriterien des Für und Wider abzuwägen. Das ist auch nicht immer leicht, doch bei Kosinskis Arbeit stand von Beginn an fest, dass die Wahrscheinlichkeit des Missbrauchs größer war, als der sich daraus ergebende Nutzen. Das erkannte Verhaltensmuster zur Verhaltens-Manipulation verwendet werden, ist eine absolut logische Konsequenz und wird seit langer Zeit von den "Oberen" im Rahmen der Möglichkeiten praktiziert. Beispiel, die Stasi-Akten dienten genau diesem Zweck.

Die Zahl der Menschen, die einen großen Teil ihres täglichen Lebens darauf ausrichten, möglichst wenige Spuren im Netz zu hinterlassen, ist sehr gering. Man wird heute als Neandertaler angesehen, wenn man weder ein Handy noch eine Facebook- oder Twitter-Account hat und auch seine Einkäufe noch immer ausschließlich oder zumindest fast ausschließlich mit Bargeld zahlt.

Ethik oder Etat – Sind unsere Werte nur Börsenwerte?

Wieder eine überaus beeindruckende Gesprächsrunde, die Ken Jebsen an seinem Tisch versammelt hat und mit seinem grossen Wissen und viel Fingerspitzengefühlt leitet.
Ken Jebsen - Positionen Nr. 2

Eine halbe Million Klicks auf Youtube sind für eine politische Diskussionsrunde abseits der Staats- und Konzernmedien ein großartiger Erfolg

Finale Rettungsschüsse

Die Berliner Schießbude und der Abschied der Tagesschau vom Nachrichtenjournalismus
Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam
Die Regierung Merkel schiebt im Schlagschatten der Pandemie einen mörderischen Bundeswehr-Auslandseinsatz durchs Parlament; „unsere Jungs und Mädels“ sollen jetzt auch noch nach Libyen.(1) Bundestagspräsident Schäuble gibt das Grundgesetz für einen finalen Rettungsschuss frei: Die Würde des Menschen stehe über dessen Recht auf Leben.(2) Und die Tagesschau, führende Repräsentantin der „Vierten Gewalt“ im Staate, unterschlägt diese Informationen und deren unerlässliche Erklärung.

 Die indirekte Bankrotterklärung der ARD-aktuell kam in der Tagesschau-Hauptausgabe um 20 Uhr am 26. April:

„Bundestagspräsident Schäuble hat angesichts der Einschränkung vieler Grundrechte davor gewarnt, dem Schutz von Leben in der Corona-Krise alles unterzuordnen. Wenn es überhaupt einen absoluten Wert im Grundgesetz gebe, dann sei es die Würde des Menschen, sagte er dem Tagesspiegel. Diese sei unantastbar, aber sie schließe nicht aus, dass Menschen sterben müssen.(3)

Daniel Popakra, ARD-Hauptstadtstudio, berichtet anschließend über Alltagsaspekte der Kontaktsperre, qualifiziert Schäubles Säure-Attentat auf die Verfassung als „bemerkenswerte Äußerung“ und zitiert ihn noch einmal wörtlich:

„Wenn ich höre, alles andere habe vor dem Schutz von Leben zurückzutreten, dann muss ich sagen: Das ist in dieser Absolutheit nicht richtig.“(4)

Die Äußerung des Bundestagspräsidenten, protokollarisch der Zweite im Staate (nach dem Bundespräsidenten), ist als offiziöse Handreichung bei behördlichen Entscheidungen über Leben und Tod zu verstehen. Einen

„Durchbruch des Sozialdarwinismus in Zeiten der Corona-Pandemie“(5)

nannte Rüdiger Minow das Schäuble-Interview im Berliner Tagesspiegel.(6) ARD-Mann Popakra berichtete, Schäuble erhalte nicht nur lebhafte Unterstützung von seinem Parteifreund Armin Laschet, dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten, sondern auch von der Bündnis90/Die Grünen-Fraktionsvorsitzenden Katrin Göring-Eckardt und von Alexander Gauland, Fraktionschef der AfD. Unisono, frei von Scham und Berührungsängsten, bekundeten die alle:

“Schäuble hat recht”.(Anm.4)

Hat er nicht. Und das weiß er selbst am besten. Bereits als Bundesinnenminister hatte er vergeblich versucht, sein zynisches Grundrechtsverständnis durchzusetzen. Von der Idee, dass der Staat gegebenenfalls Herr über Leben und Tod seiner Bürger sei, war er schon damals geradezu besessen.(7) Er hatte deshalb ein „Luftfahrtsicherheitsgesetz“ auf den Weg gebracht, das die Behörden ermächtigte, von Terroristen entführte zivile Passagierflugzeuge notfalls abzuschießen. Das Bundesverfassungsgericht verwarf das Gesetz und belehrte den Urheber:  

„Dem Staat ist es im Hinblick auf dieses Verhältnis von Lebensrecht und Menschenwürde einerseits untersagt, durch eigene Maßnahmen unter Verstoß gegen das Verbot der Missachtung der menschlichen Würde in das Grundrecht auf Leben einzugreifen. Andererseits ist er auch gehalten, jedes menschliche Leben zu schützen.“(8) 

Die Tagesschau hätte mit Verweis auf dieses höchstrichterliche Urteil zumindest den übelsten Auswüchsen des Streits über das Anti-Pandemie-Regime der Bundesregierung ein rasches Ende machen können. Hat sie aber nicht, und das disqualifiziert sie.

Friede oder Atomkrieg

Friede oder Atomkrieg

von Albert Schweitzer

«Weil offenbar ist, ein wie furchtbares Übel ein Krieg in unserer Zeit wäre, darf nichts unversucht bleiben, ihn zu verhindern.

Gedanken zur Präimplantationsdiagnostik PID

von Erika Vögeli
Wenn wir [in der Schweiz] am 14. Juni über die Vorlage bezüglich Präimplantationsdiagnostik abstimmen sollen, stehen wir [nicht nur in der Schweiz] vor einer komplexen Fragestellung.

Konkret geht es um die Änderung von Art. 119 der Bundesverfassung, damit Gentests  – die sogenannte Präimplantationsdiagnostik (PID)  – bei im Reagenzglas hergestellten Embryonen durchgeführt werden dürfen. Die PID soll im Fortpflanzungsmedizingesetz erlaubt werden. Der ursprüngliche Vorschlag des Bundesrates wollte die PID nur für jene Elternpaare zulassen, die um die Gefahr der Weitergabe einer schweren Erbkrankheit wissen. Um nicht von vornherein auf die Erfüllung des Kinderwunsches verzichten zu müssen, soll die PID erlauben, eine mögliche Vererbung solcher Krankheiten auszuschliessen.

Der Vorgang als solcher wirft bereits eine Reihe ethischer Fragen auf. Mit der Neuformulierung des Gesetzesartikels durch eine Parlamentsmehrheit stellen sich diese aber neu und in ganz anderer Brisanz. Jeder der künstlich erzeugten Embryonen soll auf Erbkrankheiten und mittels «Preimplantation Genetic Screening» auf überzählige oder fehlende Chromosomen getestet werden können. Während der geltende Verfassungsartikel die In-Vitro-Fertilisation für so viele Embryonen zulässt, als der Frau «sofort eingepflanzt werden können», würde der geänderte Verfassungsartikel die PID ermöglichen, wobei «so viele menschliche Eizellen ausserhalb des Körpers der Frau zu Embryonen entwickelt werden [dürfen], als für die medizinisch unterstützte Fortpflanzung notwendig sind.» (BV Art. 119 Abs. 2c) Was heisst das? Wozu diese unklare Ausweitung und Abkoppelung von Frau und Schwangerschaft? Heute mag der Embryo noch geschützt sein, bevor er in die Gebärmutter eingepflanzt wird. Wie lange noch? Und was steht uns dann bevor?

Die Diskussion um Menschenzüchtung im Sinne genetischer Auswahl ist in unseren Medien bereits lanciert (vgl. «Nur das Beste für den Nachwuchs», Neue Zürcher Zeitung vom 17. April 2015). Eugenik nannte man das in den 1930er Jahren   – der Begriff weckt allerdings abstossende Erinnerungen an «Herrenmenschen»auswahl. Daher segelt die Diskussion um die «technologische» Verbesserung des Menschen heute unter dem Begriff «Transhumanismus». Die Vorstellung ist in ihrer Essenz nichts anderes: Unter Berufung auf Vernunft und Wissenschaft wird eine Verpflichtung auf Fortschritt abgeleitet, der auch eine «Ausweitung» der menschlichen Natur mittels technologischen Mitteln hin zum «Posthumanen» oder «Transhumanen» beinhalten soll. Aber:

Quelle: 2015 © Zeit-Fragen. Alle Rechte reserviert.
http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=2120

Immanuel Kant und internationale Beziehungen der Neuzeit

Immanuel Kant und internationale Beziehungen der Neuzeit

von Prof. Dr. habil., Oberst i.G.a.D. Wjatscheslaw Daschitschew, Russische Akademie der Wissenschaften, Zentrum für internationale wirtschaftliche und politische Studien, Wirtschaftsinstitut

Mehr soziale Verbundenheit

Mehr soziale Verbundenheit

von Dr. Annemarie Buchholz-Kaiser

Als der Eiserne Vorhang geöffnet und mit einer ökonomischen Operation Schock-Behandlung Russland in die Knie gezwungen wurde, wusste noch keiner von uns, was Hochmut und Grössenwahn im westlichen Bündnis ausrichten würden.

Multipolare Welt gegen Krieg

Ein dringender Appell für eine multipolare Koalition des Friedens

Bitte unterzeichnen/weiterverbreiten

Unsere Welt steht an einem kritischen und gefährlichen Wendepunkt. Die zerstörerische Politik einseitiger militärischer Interventionen und illegaler Regimewechsel, betrieben von den USA und ihren Verbündeten, hat zur Möglichkeit einer militärischen Konfrontation zwischen den grossen Weltmächten und Nuklearmächten geführt, die einen neuen Weltkrieg auslösen könnte.

http://multipolare-welt-gegen-krieg.org/

Niemals vergessen

Belgrade Forum for a World of Equals
Das Schlussdokument der internationalen Konferenz von Belgrad, veranstaltet am 23. und 24. März 2009 in Belgrad
23. und 24. März 2009 in Belgrad
Das Belgrade Forum for a World of Equals hat in Zusammenarbeit mit dem Club von Generälen und Admirälen der Streitkräfte Serbiens sowie anderen unabhängigen Vereinigungen in Serbien und in Koordination mit dem Weltfriedensrat (World Peace Council WPC) in Belgrad vom 23. bis 24. März 2009 eine internationale Konferenz zum Thema «Ziele und Folgen der Nato-Aggression gegen die Bundesrepublik Jugoslawien (Serbien und Montenegro)  – 10 Jahre danach» durchgeführt.

Die Konferenz versammelte rund 700 Wissenschaftler und Experten aus dem Bereich internationale Beziehungen und Sicherheit aus Serbien und 45 Ländern aller Kontinente, mit Ausnahme von Australien. Gegen 60 Teilnehmer legten ihre Papiere zu verschiedenen Aspekten der Aggression und der anschliessenden Entwicklung vor.

Die Eröffnungszeremonie erfolgte im Beisein von Frau Prof. Slavica Dukic Dejanovic, der Sprecherin der Nationalversammlung Serbiens, Energieminister Petar Skundic sowie Vertretern der serbisch orthodoxen Kirche, der Veteranen, der Jugend und anderen Organisationen.

Ivica Dacic, stellvertretender Premierminister der Regierung und Innenminister, sprach an der Konferenz und begrüsste die ausländischen Gäste im Namen der Regierung.
Ausserordentliche Teilnehmer der Konferenz waren der Präsident, Socorro Gomes, und der Generalsekretär, Thanasis Pafilis, des Weltfriedensrates.
An der Konferenz nahm auch eine Reihe von in Serbien akkreditierten Botschaftern und höheren diplomatischen Vertretern teil.

Quelle: Zeit-Fragen
http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1407

Schweinejournalismus übers „Tierwohl-Label“

ARD-aktuell macht Reklame für die Bauernlobby und deren Handpuppe, die Landwirtschaftsministerin Klöckner
Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam
Wieder einmal hat es eine pure Zirkusnummer in die Hauptnachrichtensendung des Ersten Deutschen Fernsehens geschafft: Die Tagesschau berichtete über eine Pressekonferenz, auf der Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner ihr Reklameprojekt „Tierwohl-Label“ vorstellte. (1) Das Siegel soll angeblich dazu beitragen, die unsägliche Quälerei in der Massentierhaltung zu reduzieren. Natürlich nur ein bisschen und auf Freiwilligkeit beruhend. Dementsprechend war auch die Tagesschau-Berichterstattung nur ein bisschen informativ. Für den denkenden Verbraucher ein ebenso alberner Täuschungsversuch wie Klöckners dummdreiste Zumutung.

Stefan Zweig “Die Monotonisierung der Welt” (1925)

Nach Wolf Gauers erfreulichem Aufsatz “Brief aus Brasilien zur Bedeutung unserer Muttersprachen” sendet mir ein aufmerksamer Seniora-Leser den nachstehenden Text von Stefan Zweig. 1925 geschrieben, können wir nur Staunen über Zweigs Klarheit des Erkennens und phänomenale Weitsicht. (ww)
Monotonisierung der Welt. Stärkster geistiger Eindruck von jeder Reise in den letzten Jahren, trotz aller einzelnen Beglückung: ein leises Grauen vor der Monotonisierung der Welt. Alles wird gleichförmiger in den äußeren Lebensformen, alles nivelliert sich auf ein einheitliches kulturelles Schema. Die individuellen Gebräuche der Völker schleifen sich ab, die Trachten werden uniform, die Sitten international. Immer mehr scheinen die Länder gleichsam ineinandergeschoben, die Menschen nach einem Schema tätig und lebendig, immer mehr die Städte einander äußerlich ähnlich. Paris ist zu drei Vierteln amerikanisiert, Wien verbudapestet: immer mehr verdunstet das feine Aroma des Besonderen in den Kulturen, immer rascher blättern die Farben ab, und unter der zersprungenen Firnisschicht wird der stahlfarbene Kolben des mechanischen Betriebes, die moderne Weltmaschine, sichtbar.

Stefan Zweig2

Stefan Zweig

Dieser Prozeß ist schon lange im Gange: schon vor dem Kriege hat Rathenau diese Mechanisierung des Daseins, die Präponderanz der Technik als wichtigste Erscheinung unseres Lebensalters prophetisch verkündet, aber nie war dieser Niedersturz in die Gleichförmigkeit der äußeren Lebensformen so rasch, so launenhaft wie in den letzten Jahren. Seien wir uns klar darüber! Es ist wahrscheinlich das brennendste, das entscheidenste Phänomen unserer Zeit.

Quelle: Stefan Zweig, Die Monotonisierung der Welt. Aus: ders., Zeiten und Schicksale. Aufsätze und Vorträge aus den Jahren 1902-1942. (c) S.Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main 1990.
http://germanhistorydocs.ghi-dc.org/pdf/deu/PROB_ZWEIG_MONOTON_DEU.pdf
http://germanhistorydocs.ghi-dc.org/docpage.cfm?docpage_id=4722

Tschingis Aitmatows Vermächtnis an uns Menschen

Aitmatow

„Dank umfassender Erkenntnisse und der zielgerichteten Nutzung vieler objektiver Gesetze der materiellen Welt hat die Menschheit ein hohes Niveau der technischen und technologischen Entwicklung erreicht. Im Bestreben, die modernsten Errungenschaften des wissenschaftlich-technischen Fortschritts im Leben auch anzuwenden, hat die Menschheit jedoch zugleich ihre geistig-sittliche Sphäre aus dem Blickfeld verloren, genauer gesagt: Sie hat diesen Bereich, der ebenfalls existiert und sich nach bestimmten Gesetzen entwickelt, weitgehend ignoriert. Diese Gesetze sind nicht weniger objektiv als die der materiellen Welt. Hierbei wurde ein fundamentales Gesetz des Universums verletzt, das da lautet:
Das Niveau der geistigen und sittlichen Entwicklung der menschlichen Gemeinschaft sollte stets ein wenig höher sein als das Niveau des wissenschaftlich-technischen Fortschritts. Nur dann erwächst aus den grossartigen Leistungen der Wissenschaft und Technik auch die Verantwortung für das allgemeine Wohl der Menschen, für die Vorsorge vor Hunger, Verelendung und Krankheiten in den verschiedenen Teilen des Erdballs.“

Tschingis Aitmatow, 2000

Über den Niedergang des deutschen «Mainstream» und die Möglichkeiten einer ethisch orientierten Politik

von Karl-Jürgen Müller
Viele Kommentare nach den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und dem dortigen Wahlsieg der Alternative für Deutschland (AfD) über die Christlich-Demokratische Union (CDU) haben sich mit der Frage befasst, warum sich immer mehr Bürger von den politischen Kräften (Parteien, Medien usw.) des «Mainstream» abwenden.

Hier soll es um die Frage gehen, welche Bedeutung der zunehmende Mangel an Ethik in der Politik für diese Abwendung hat. Ist diese Abwendung angesichts des Mangels an Ethik in der Politik nicht eine natürliche Reaktion? Ist es nicht wirklich so, dass eine Politik ohne Ethik der Stimme des Gewissens fundamental widerspricht?

Die Kraft des Gewissens

Menschen haben das natürliche Bedürfnis, im Einklang mit ihrem Gewissen zu leben, und wenn sie dies immer weniger können, dann hat das Folgen: Der Mensch fängt an, sein Gewissen betäuben zu wollen und fatalistisch zu werden  – oder aber aufzubegehren. Insbesondere das Aufbegehren fällt sehr vielen Menschen gar nicht leicht, und der breite Protest, der schon jetzt an vielen Orten und auch bei den Wahlen zu erkennen ist, dürfte eher ein Hinweis darauf sein, wie schwer die Verletzung des Gewissens schon ist und dass die Stimme des Gewissens auf Dauer eben doch nicht zu betäuben ist.

Die gezielt verbreitete (machiavellistische) Auffassung, dass Politik nichts mit Ethik zu tun habe, sondern der «Erfolg» jedes Mittel heilige und Politik alleine den Gesetzen von Machtkämpfen folgen kann, ist ein fataler Irrtum. Die dem entgegen gestellte politische Ethik, die wesentliche Impulse aus der klassischen und modernen Naturrechtslehre und der christlichen Soziallehre erhalten hat, ist keine abgehobene Theorie für die Hinterzimmer weltfremder Gelehrter, sondern Überlebensimperativ für die gesamte Menschheit.

Karl-Jürgen Müller ist Lehrer in Deutschland. Er unterrichtet die Fächer Deutsch, Geschichte und Gemeinschaftskunde.

Zur Bedeutung des Hippokratischen Eides in der heutigen Zeit

Aus der Schweizerischen Ärztezeitung:

Vorstandsmitglieder der Hippokratischen Gesellschaft Schweiz:
Josias Mattli, Dr. med., Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, Mitglied der FMH, Val Müstair;
Ursula Knirsch, Dr. med., Fachärztin für Neurologie, Mitglied der FMH, Zürich;
Raimund Klesse, Dr. med., Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Mitglied der FMH, Chur;
Sabine Vuilleumier-Koch, Dr. med., Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Mitglied der FMH, Greifensee

Die Notwendigkeit eines neuen, verpflichtenden Eides wurde postuliert und andiskutiert [1]. Begründet wird dies mit aktuellen Problemen wie der Ökonomisierung in der Medizin. Gleichzeitig versucht man, die Bedeutung des Hippokratischen Ei des zu relativieren und ihn als unzeitgemäss abzutun. Die Hippokratische Gesell­schaft Schweiz legt die unveränderte Aktualität des Hippokratischen Eides dar.

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