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«Einsamkeit ist eine Epidemie»

Die deutsche Publizistin hat ein Buch über Vereinzelung geschrieben – ein grosses und unterschätztes soziales Problem unserer Zeit. Und Corona mache es noch schlimmer.
Sandro Benini, TA, 28.12.2021

Diana Kinnert
Diana Kinnert (*1991) wuchs als Tochter eines schlesischen Spätaussiedlers und einer philippinischen Migrantin auf. Sie studierte Politikwissenschaft und Philosophie in Göttingen, Amsterdam, Köln und Berlin. Heute ist sie Mitglied der CDU, selbstständige Unternehmerin sowie Beraterin und Publizistin. Kinnert unterstützte die britische Regierung bei der Einrichtung eines Ministeriums für den Kampf gegen die Einsamkeit und berät heute mehrere deutsche Landesregierungen zu diesem Thema. 2021 erschien ihr Buch «Die neue Einsamkeit. Und wie wir sie als Gesellschaft überwinden können» (Hoffmann und Campe). Schon ihr 2017 erschienenes Buch mit dem Titel «Für die Zukunft seh ich schwarz» war ein Bestseller. (ben)

COVID-19: eine «ausserirdische» Krankheit?

International Journal of Infectious Diseases Volume 110, P155-159, September 01, 2021
Elisabeth Paul1*, Garrett W. Brown2, Mélanie Dechamps3, Andreas Kalk4, Pierre-François Laterre5, Bernard Rentier6, Valéry Ridde7, Martin Zizi8

1 School of Public Health, Université Libre de Bruxelles, Brussels, Belgium
2 Global Health Theme, University of Leeds, Leeds, UK
3 Cardiovascular ICU, St-Luc University Hospital, Université Catholique de Louvain, Brussels, Belgium
4 Kinshasa Country Office, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, Kinshasa, Democratic Republic of the Congo
5 Department of Critical Care Medicine, St-Luc University Hospital, Université Catholique de Louvain, Brussels, Belgium
6 Rector Emeritus, Prof. Em. Virology & Viral Immunology, Université de Liège, Belgium
7 CEPED, Institute for Research on Sustainable Development (IRD), IRD-Université de Paris, ERL INSERM SAGESUD, Paris, France
8 CEO, Aerendir Mobile Inc., Mountain View, CA, USA; formerly Prof. at VUB (Brussels) and KULeuven, ex-CSO Belgian Ministry of Defense

© 2021 Der/die Autor(en). Veröffentlicht von Elsevier Ltd im Namen der Internationalen Gesellschaft für Infektionskrankheiten. Dies ist ein frei zugänglicher Artikel unter der CC BY-NC-ND-Lizenz (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/)

* Corresponding author.
E-mail Adresse: Elisabeth.Paul@ulb.be (E. Paul).

Artikel-Info

Geschichte: Eingereicht am 17. Juni 2021. Überarbeitet am 20. Juli 2021. Angenommen am 22. Juli 2021.

Zusammenfassung

Hintergrund: Seit Beginn der Pandemie wird COVID-19 als eine aussergewöhnliche Krankheit angesehen. Die Bekämpfungsmassnahmen konzentrierten sich ausschliesslich auf «das Virus», während andere biologische und soziale Faktoren, die schwere Formen der Krankheit bestimmen, ausser Acht gelassen wurden.

Das Jungfernhäutchen: Ein Mythos lebt weiter

Denn das «Jungfernhäutchen» gibt es nicht – auch wenn viele Frauen das immer noch glauben.
Andrea Arežina Das Magazin, 27.11.2021
Erinnern Sie sich an Ihren Biologieunterricht? An die Stunde, in der Sexualität Thema war? Mussten Sie ein Kondom über eine Banane ziehen? Und hat Ihnen die Lehrperson erklärt, was das Jungfernhäutchen sei? Welches Bild des Jungfernhäutchens hatten Sie vor Augen? Dachten Sie an eine dünne, fest gespannte Haut  – vergleichbar mit der Frischhaltefolie, die das Gemüse im Laden versiegelt und symbolisiert, dass es unberührt ist?

Geschätzte Leserin, geschätzter Leser,
da musste ich alt werden, bevor ich etwas Vernünftiges in einer vernünftigen Zeitung über einen Sachverhalt las, mit dem ich mich bislang nicht näher beschäftigt hatte. Warum eigentlich? Wahrscheinlich ist das Jungfernhäutchen ein (unbewusstes) Tabuthema. Jedenfalls bin ich der Journalistin dankbar, dass sie sich dem Thema wissenschaftlich angenommen hat und staunte, als ich den Begriff «Theogynäkologie» sah und darüber nachdachte, dass hier ein treffender Begriff verwendet wird, der die mystische Betrachtungsweise auf diesem Gebiet zum Ausdruck bringt. Wie wäre es, wenn wir diesen Begriff etwas näher beleuchten würden und ihn auch auf andere Wissensgebiete ausweiten würden? Zum Beispiel auf die Humanwissenschaften? So schlage ich in meinen alten Tagen gedanklich einen grossen Bogen vom kleinen «Jungfernhäutchen» zur grossen Frage unseres theo-logischen Menschenbildes. Herzlich Willy Wahl

Jungfernhäutchen
Ein passendes Modell: der Haargummi.
Foto: Tonje Thilesen

«Viele denken so», sagt die Sexualpädagogin Linda Bär. Woche für Woche besucht sie Schulen in der Schweiz und klärt die Klassen unter anderem mithilfe eines Haargummis darüber auf, was das «Jungfernhäutchen» ist.

Eine Oberstufenschülerin habe kürzlich wissen wollen, ob ihr Jungfernhäutchen gerissen sei, nachdem sie zum ersten Mal einen Tampon eingeführt hatte, erzählt Linda Bär.

Die Sexualpädagogin spricht lieber weniger und führt vor, mit Sachen, die sie zur Hand hat. Von ihrem rechten Handgelenk streift sie sich einen dünnen Haargummi ab, streckt ihn hoch. Auf Augenhöhe, ein kleiner Kreis. Linda Bär fragt: «Kennen Sie die breiteren Haargummis? Die aus Samt? Stellen Sie sich so einen vor.» Sie führt ihren Daumen, Zeige- und Mittelfinger in die Mitte des Haargummis ein und spreizt ihre Finger. Er wird auseinandergezogen, weitet und dehnt sich so lange, bis sie die Finger wieder zusammenführt und er sich zusammenzieht und auf Anfangsgrösse zurückschrumpft. 

Linda Bär sagt: «Dasselbe geschieht, wenn ein Tampon, ein Finger, ein Penis oder ein Sexspielzeug in die Vulva eingeführt wird».

An dieser Stelle in der Vulva ist nichts Straffes, hier befinden sich Schleimhautfalten, die ringförmig angeordnet sind, wie ein Kranz. Am meisten dehnt sich dieser vaginale Kranz beim Gebären. Das Jungfernhäutchen existiert nicht.»

Wieso glauben sehr viele Menschen dennoch, dass das «Jungfernhäutchen» reissen kann, reissen muss? Spätestens beim ersten Sex?

Die Kulturwissenschaftlerin Dr. Mithu Sanyal* spricht in ihrem Buch «Vulva  – Die Enthüllung des unsichtbaren Geschlechts» von einem tief verwurzelten Mythos. Dieser sei in der Religion wie auch der Medizin und deren Forschung zu finden.

«Theogynäkologie»

Für lange Zeit war im christlich geprägten Europa die Idee vorherrschend, dass die weiblichen Geschlechtsorgane ausschliesslich der Fortpflanzung dienen. Diese Vorstellung war von antiker Medizin geprägt, vor allem durch den römischen Arzt Galen, der bis etwa ins 17. Jahrhundert die Autorität für die europäische Gesundheitslehre war.

Für ihn war der Mensch das vollkommenste aller Tiere und innerhalb der Menschheit der Mann vollkommener als die Frau  – gerade auch, was die Geschlechtsorgane betrifft. Galen schrieb: «Natürlich darf man nicht glauben, dass unser Schöpfer die Hälfte der ganzen Spezies absichtlich unvollkommen und, wie es der Fall ist, verstümmelt geschaffen hätte, wenn nicht in solch einer Verstümmelung irgendein grosser Vorteil läge.» Der Vorteil bestand laut dem Arzt darin, dass die Frau zur Unterordnung und zum Dienen gemacht sei.

Im mittelalterlichen Kompendium «Secreta Mulierum» (was sich in etwa mit «Die Geheimnisse der Frauen» übersetzen lässt), einem Nachschlagewerk der Medizin, ist nachzulesen, dass die Frau dem Mann beim Geschlechtsakt Wärme entzieht. Das führe dazu, dass der Mann schwach und debil werde, wenn er zu viel Sex mit Frauen habe.

Dies war die allgemeine Stossrichtung der mittelalterlichen Forschung. Ihr Hauptinteresse lag bei der «Gebärmutter», und es gab die Vorstellung, dass das Jungfernhäutchen den Penis davon abhalten würde, in den Uterus einzudringen.

Eine ganze Disziplin der Theologie, die «Theogynäkologie», wie Sanyal sie nennt, beschäftigt sich seitdem mit anatomischen Überlegungen, wie Maria, die Mutter Jesu, vor der Geburt, während der Geburt und nach der Geburt ein unverletztes Jungfernhäutchen behalten konnte.

Schliesslich ist Maria die einzige Frau, die ohne Mann, ohne Penis, ohne Samen, ohne künstliche Befruchtung ein Kind auf die Welt bringen konnte. Mit der Jungfrauengeburt begründen sich viele Christinnen und Christen die Göttlichkeit von Jesus. Jesus sei nicht durch einen Mann gezeugt worden, sondern durch den heiligen Geist.

Auf dem Mythos des Jungfernhäutchens gründet auch der Brauch, das weisse, aber blutbefleckte Bettlaken nach der Hochzeitsnacht auszuhängen, am besten über dem Fenstersims, in der Morgenstunde nach dem ersten Sex. Das Beweisstück der Entjungferung. Das Zeichen, dass dieser Mann diese Frau entjungfert hat und dass das zukünftige Kind nur von ihm stammen kann. Die Kontrolle über die Sexualität der Frau. Dieser Brauch hält sich in manchen Kulturkreisen bis heute.

Was sagt die Medizin dazu  – heute? Laut der Gynäkologin Dr. Jutta Pliefke von pro familia Berlin bluten nur wenige Frauen beim ersten Sex. In der Broschüre «Mythos Jungfernhäutchen» des interkulturellen Frauen- und Mädchen-Gesundheitszentrums Holla e. V. sagt sie, dass der Grund, warum manche Frauen doch bluten, ein ganz anderer sei: Wenn eine Frau noch nie oder sehr lange keinen Sex hatte, sei sie wahrscheinlich nicht sehr entspannt. Beim ersten Mal würde man sich noch nicht so gut kennen. Da könne schon mal irgendwo etwas bluten. Mit dem «Jungfernhäutchen» habe das allerdings nichts zu tun.

Es gebe da keine Häutchen. Das Wort an sich sei schon irreführend. Trotzdem benutzt Jutta Pliefke es, weil es die Mädchen kennen würden. Dann wüssten die Mädchen, wovon sie rede. Sie füge aber immer an, dass es ein unglückliches Wort sei.

«Vaginale Korona»

Doch auch wenn Frauen den Sexualpädagoginnen oder Gynäkologinnen oder Kulturwissenschaftlerinnen glauben, reicht das nicht. Herrscht in ihren Familien der Glaube, dass das Jungfernhäutchen die Jungfernschaft beweist, kann ein grosser Druck auf den jungen Frauen lasten. Der so gross werden kann, dass nicht wenige, die bereits Sex hatten, zu drastischen Massnahmen bereit sind.

Die Medizin von heute könne das «Jungfernhäutchen wiederherstellen» heisst es. In der Schweiz bieten mindestens zwei Kliniken die Wiederherstellung des Jungfernhäutchens durch einen chirurgischen Eingriff an. Der Direktor einer Klinik in Montreux sagte dem SRF, dass die Nachfrage nach solchen Eingriffen steige. Einen Grund dafür findet er darin, dass Schweizer Kliniken den Frauen höchste Diskretion zusichern. Für einen Eingriff bezahlen die Frauen hier zwischen 2000 und 4000 Franken.

Der Chirurgen Marc Abécassis, der viele Jungfernhäutchen wiederhergestellt habe, ist der Meinung, dass diese Frauen an eine jahrhundertelange Tradition gebunden seien und er sie mit der Operation vom Diktat der Jungfräulichkeit befreien könne.

Tut er nicht das Gegenteil und bastelt aktiv am Mythos weiter? Und wenn es dieses Jungfernhäutchen nicht gibt, was rekonstruiert er genau?

Eine Klinik in Zürich, die auf ihrer Website titelt «Jungfernhäutchen wiederherstellen  – Hymenrekonstruktion» antwortet auf meine Fragen, wie viel der Eingriff koste, was konkret operiert werde und was beim nächsten Sex anders sein solle: Die Antworten seien nur in einer Sprechstunde mit der behandelnden Ärztin zu bekommen, und eine solche koste zwischen 100 und 150 Franken.

Gynäkologinnen des Familienplanungszentrums Balance in Berlin schreiben auf Ihrer Webseite Folgendes:

  • «Das ‹Jungfernhäutchen› (=Hymen) hat keine Funktion für Ihren Körper.
  • Das Hymen ist ein zartes Häutchen (ähnlich dem Häutchen unter Ihrer Zunge), das den Scheideneingang wie ein Ring umschliesst.
  • Das Hymen kann auch ohne Geschlechtsverkehr ‹nicht intakt sein›.
  • Das Hymen kann ‹nicht intakt sein›, ohne dass Sie es merken.
  • Kein Mann kann feststellen / merken / fühlen, ob Sie noch ‹Jungfrau› sind.
  • Das Hymen muss beim ersten Geschlechtsverkehr nicht bluten (nur etwa 50 % der Frauen bluten beim ‹ersten Mal›).
  • Auch nach einer ‹Rekonstruktion› des Hymens kann es beim nächsten Geschlechtsverkehr sein, dass es nicht blutet, bzw. dass die Verletzung des Hymens nicht so heilt, dass es wieder ‹intakt erscheint›.»

Auch Balance bietet die Rekonstruktion des Hymen an, doch erst nach einem Beratungsgespräch mit einer Frauenärztin und einer gynäkologischen Untersuchung. Für den Eingriff verlangt das Balance-Team zwischen 350 und 600 Euro. Balance mache im Schnitt eine Hymenrekonstruktion und sieben Beratungsgespräche pro Monat.

Im Sexualkundeunterricht von Linda Bär fragen junge Frauen oft: «Sie, tut das erste Mal Sex fest weh? Wie fest werde ich bluten? Nach dem ersten Mal bin ich ja nicht mehr Jungfrau, oder?»

Linda Bär stellt Oberstufenschülerinnen auch mal Rückfragen, beispielsweise, was mit «erstes Mal Sex» gemeint sei. Viele gingen davon aus, das meine den Moment, «wenn ein Penis das erste Mal in eine Scheide eindringt», sagt die Sexualpädagogin. Selten denke man an «zwei Menschen mit Vulva oder zwei Menschen mit Penis, die ihr erstes Mal erleben».

Der Sexualpädagogin ist es wichtig, die Fragen der Oberstufenschülerinnen auseinander zu dröseln, zu erklären, was mit «Jungfrau» gemeint sei. Es sei eine alte Bezeichnung für nicht verheiratete Frauen. «Früher war Sex nur in der Ehe zugelassen, doch wie sollte man das beweisen? Man bediente sich kurzerhand des Mythos Jungfernhäutchen», erzählt Linda Bär.

Die Sprache sei ein System, mit dem wir uns in der Welt orientierten und Bewertungen vornehmen würden, schreibt Mithu Sanyal in ihrem Buch. Sprache forme unser Denken, und das Denken bestimme, wie wir die Realität sehen würden.

In der schwedischen Realität gibt es das «Jungfernhäutchen» nicht mehr. Im Jahr 2009 hat der schwedische Sprachrat den ideologisch aufgeladenen Begriff Jungfernhäutchen  – auf Schwedisch mödomshinna  – abgeschafft. Und durch den Begriff «vaginale Korona» ersetzt. Der Duden druckt beim Buchstaben «J» nach wie vor «Jungfernhäutchen» ab. Warum benutzen wir noch ein Wort, das etwas beschreibt, das es gar nicht gibt? Man sagt ja auch nicht mehr Erdscheibe, sondern Erdball. 

Andrea Arezina
Andrea Arežina ist Autorin. redaktion@dasmagazin.ch

Publiziert: 26.11.2021, 17:00

Quelle: https://www.tagesanzeiger.ch/sprechen-wir-von-der-vaginalen-korona-660756348469

*http://www.sanyal.de/index.php/buecher/vulva/

Die Impfpflicht-Empfehlung des Deutschen Ethikrats unter der Lupe: Kein schöner Anblick

Am 22. Dezember 2021 hat der Deutsche Ethikrat eine 20-seitige „Ad-hoc-Empfehlung“ zur allgemeinen gesetzlichen Impfpflicht veröffentlicht.
Aus Weblog von Norbert Häring, 30. 12. 2021
Die Frage ist für viele von enormer praktischer Bedeutung und moralisch, gesellschaftspolitisch und verfassungsrechtlich hochbrisant. Ein Gastautor, der an einer großen Universität im deutschsprachigen Raum Philosophie lehrt, hat analysiert, wie der Rat zu dieser Empfehlung kam. Er möchte anonym bleiben, weil er andernfalls erhebliche berufliche Nachteile befürchtet.

Anonymus. Mit einer mehrheitlichen Befürwortung einer allgemeinen Impfpflicht hat der Ethikrat in seiner Ad-hoc-Empfehlung eine Kehrtwende vollzogen. Noch im November 2020 war eine Impfpflicht in einem gemeinsam mit der Leopoldina und der Ständigen Impfkommission (Stiko) verfassten Positionspapier kategorisch ausgeschlossen worden:

"Impfungen setzen prinzipiell eine aufgeklärte, freiwillige Zustimmung voraus. Eine undifferenzierte, allgemeine Impfpflicht ist deshalb auszuschließen.“

Wichtiges Argument gegen die Impfpflicht war damals die unzureichende Kenntnis der „Wirk- und Risikoprofile“ der neuen Impfstoffe.

Eine Wallstreet-Bankerin mit besonderer Mission

Reha statt Wallstreet: Nilofar Niazi hat an Zürichs bester Lage eine Rehaklinik für Patienten mit Gehirn- und Rückenmarkbeschädigungen eröffnet. Es ist ein Quereinstieg mit traurigem Hintergrund.
Mathias Morgenthaler*, TA, Publiziert: 27.12.2021, 17:57
Betritt man die Räumlichkeiten von Nextherapy an der Uraniastrasse in Zürich, wähnt man sich in einem Luxus-Fitnessstudio. Erst auf den zweiten Blick wird klar, dass hier Menschen mit starken Bewegungseinschränkungen trainieren. Ein 6-jähriges Kind unternimmt ungelenke Gehversuche auf einem Laufband und wird dabei von verschiedenen Apparaten gehalten und gesteuert. Ein Therapeut leitet die Übungen an, die Mutter des Kindes steht etwas abseits und schaut zum Fenster hinaus.

 Nilofar Niazi
Sie schmiss ihren Job hin, um ihrem Sohn zu helfen: Nilofar Niazi in ihrem Therapiezentrum in Zürich. Foto: Titin Emans

Gastgeberin Nilofar Niazi sagt gleich zur Begrüssung, es sei ihr wichtig, dass ihr Rehabilitationszentrum für Menschen mit Gehirn- und Rückenmarkschädigung nur einen Steinwurf von der Bahnhofstrasse entfernt sei. Und dass auch Menschen ohne Beeinträchtigung gerne hier trainierten.

Lebenseinstellung steuert Risikogene

Genforscher erklärt Geheimrezept: Anderen Gutes tun schaltet Krankmacher im Körper aus
FOCUS-Online-Gastautor Joachim Bauer, Montag, 08.11.2021, 08:24
Herzinfarkt, Krebs, Demenz - oft treten die Krankheiten unerwartet ins Leben. Meist haben sie aber eine jahrelange Vorgeschichte: unerkannte, schleichende Entzündungen. Neue Studien zeigen, dass eine empathische innere Einstellung Gene so beeinflussen kann, dass sich dieses Entzündungsgeschehen beruhigt.

Hauptursachen für einen vorzeitigen Tod sind in den westlichen Ländern die Arteriosklerose, der Krebs und Demenzerkrankungen. Die Möglichkeiten der modernen Medizin, Herzinfarkte und Schlaganfälle, also die typischen Folgen der Arterienverkalkung zu behandeln, sind immens. Nicht anders verhält es sich mit den bösartigen Tumoren: viele Krebsarten sind mit den heute zur Verfügung stehenden therapeutischen Möglichkeiten sehr gut zu behandeln.

Neues Buch: INSIDE CORONA

Die wahren Ziele hinter Covid-19
Autor Thomas Röper
Im Frühjahr 2021 meldete sich ein IT-Spezialist, der anonym bleiben möchte und den wir daher nur „Mr. X“ nennen, bei dem Autor Thomas Röper, der schon viel über die Macht von Stiftungen und NGOs geforscht hat. Mr. X war auf ein gewaltiges Netzwerk gestoßen, das hinter Covid-19 steckt. Dazu hat Mr. X Programme genutzt, die auch von Behörden, wie der Polizei und Geheimdiensten zur Analyse großer Datenmengen benutzt werden.

Interview Robert Stein mit dem Autor Thomas Röper Video 1:13.12

Es gibt bereits viele gute Bücher darüber, dass die Pandemie möglicherweise von langer Hand vorbereitet wurde. Da deren Autoren jedoch nicht über den Datensatz von Mr. X verfügen, konnten sie nur Teilaspekte der Vorbereitung beleuchten.

Dieses Buch zeigt das ganze Bild.

Buch Inside Corona

Aus den Daten geht hervor, dass die Pandemie in mehreren Phasen vorbereitet wurde, wobei die aktive Vorbereitungsphase etwa 2016/2017 begann. Von da an sind die Organisatoren, die sich mit der Vorbereitung auf eine (damals als „möglich“ bezeichnete) Pandemie befasst haben, aktiv geworden und haben viel Geld ausgegeben, um Konferenzen zu organisieren, ihre eigenen Leute als Berater an Schlüsselpositionen bei Regierungen zu platzieren und noch einiges mehr.

Und eben diese Organisatoren verdienen seit Beginn der Pandemie hunderte Milliarden Dollar an Impfstoffen, Testsystemen und anderen „Attributen“ der Pandemie. Kann das Zufall sein? Darüber hinaus zeigen die Daten auch, welche übergeordneten Ziele diese Organisatoren verfolgen und wie die Pandemie ihnen den Weg zur Erreichung dieser Ziele ebnet. Das klang auch für Röper verrückt, aber die Daten von Mr. X haben ihn eines Besseren belehrt. In diesem Buch hat Röper diese These mit fast 500 Originalquellen der Organisatoren der Pandemie belegt  – überprüfen Sie es selbst!

Das Buch (344 Seiten) erscheint im Fischer Verlag voraussichtlich am 02.02.2022

Quelle:SteinZeit - Im Gespräch mit Robert Stein
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Weil er die Impf-Mafia stört? Polizei-Einsatz bei Antigen-Erfinder Winfried Stöcker?

Der Tipp kam von einem „aufmerksamen Bürger“: Am Samstagabend beendete ein Polizeieinsatz eine „illegale Impfaktion“ am Lübecker Flughafen. Der Flughafen gehört Winfried Stöcker.
journalistenwatch.com, 28. November 2021
Der promovierte Mediziner hat einen eigenen Impfstoff entwickelt, der bei 95 Prozent eine Immunantwort liefert. Jedoch verhindert die Politik, dass dieser billigere und nach Aussagen Stöckers effektivere Corona-Impfstoff zugelassen und verwendet wird. Gezielt werde das von ihm entwickelte Antigen ausgebremst  – möglicherweise von ganz oben. Sein günstiger Wirkstoff stört das Milliardengeschäft der mächtigen Pharma-Lobby, so Stöckers Verdacht.

Winfried Stöcker Arzt
Winfried Stöcker

Der Mainstream überschlägt sich aktuell mit gleichlautender Meldung: „Polizei beendet Impfaktion am Flughafen Lübeck“. Pikant: Obwohl in der zugehörigen Polizeimeldung nicht erwähnt, gehört der Lübecker Flughafen dem Unternehmer und promovierten Mediziner, Prof. Dr. Winfried Stöcker. Stöcker gründete  – neben anderen erfolgreichen Unternehmungen  – 1987 Euroimmun, ein Unternehmen für Labordiagnostik.

Stöcker forscht seit der zur Pandemie ausgerufenen Corona-Virus-Erkrankung an einem Impfstoff gegen COVID-19. Laut Presseberichten injizierte Stöcker bereits im März 2020 sich selbst und danach Hunderten anderen ein von ihm selbst entwickeltes Antigen des SARS-CoV-2. Sein Immunsystem, wie auch jene seiner Probanden entwickelten daraufhin Antikörper. Nachdem der Mediziner diesen Erfolg dem Präsidenten des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), Klaus Cichutek, meldete, erstattete das Landesamt für Soziale Dienste daraufhin Strafanzeige „aufgrund unerlaubter Verabreichung eines nicht zugelassenen Impfstoffes“. Rechtlich lässt sich Stöcker, ehemaliges FDP-Mitglied, im Rechtsstreit mit dem PEI von FDP-Vize Wolfgang Kubicki vertreten.

Tipp zur „unerlaubten Impfaktion“ kam von einem aufmerksamen Bürger

In der Pressemitteilung zur bestens besuchten, dann aber aufgelösten Impfaktion am Lübecker Flughafen heißt es:

"Am Lübecker Flughafen konnten Beamte des 4. Polizeireviers Lübeck am Samstag gegen 15:00 Uhr zirka 80 Personen vor dem Flughafengebäude feststellen. Die Zahl war stark zunehmend durch weitere, zuströmende Menschen. Ein Flugverkehr fand zu diesem Zeitpunkt nicht statt. Gemeinsam mit dem Kommunalen Ordnungsdienst (KOD) der Hansestadt Lübeck und in Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde festgestellt, dass dort eine Impfaktion mit einem offensichtlich nicht zugelassenen Impfstoff durchgeführt wird. Zirka 150 Impfwillige hielten sich dazu in der Abfertigungshalle auf und die Impfungen erfolgten in einem zu diesem Zweck hergerichteten Büroraum statt. Es besteht der Verdacht, dass der Impfstoff nicht zugelassen ist und damit eine Straftat nach dem Arzneimittelgesetz (AMG) darstellt. Mit diesem Kenntnisstand mussten die eingesetzten Beamten die Impfungen einstellen lassen. Zur Sicherung des Ermittlungsverfahrens wurden Impfproben, genutzte Spitzen sowie Impflisten sichergestellt. Von den anwesenden Personen wurden die Personalien festgestellt. Offensichtlich waren bereits 50 Personen vor den gefahrenabwehrenden und strafverfolgenden Maßnahmen der Polizei und des KOD geimpft worden. Um 16:50 Uhr war der Einsatz vor Ort beendet. Beamte werden weiterhin die Einhaltung der Untersagung weiter zu impfen kontrollieren.“

Mächtige Pharma-Lobby will billigen Corona-Wirkstoff verhindern

Seit Jahrzehnten beschäftigt sich der Euroimmun-Gründer Winfried Stöcker mit Antigenen und hat daraus eine wirksame Impfung gegen dass SARS-CoV-2-Virus entwickelt. Winfried Stöcker schreibt in seinem Blog über „Pharmakonzerne“, die dank Deals mit reichen Staaten Milliarden durch ihre „experimentellen und genbasierten Impfstoffe“ scheffelten. Stöcker, selbst Multimillionär, möchte seinen konventionellen Impfstoff zur Beendigung der Corona-Pandemie einsetzen und selbst keinen Gewinn daraus generieren. Der Mediziner ist überzeugt, dass sein entwickeltes Vakzin ein sicherer, praktischer und preiswerter Impfstoff im Gegensatz zu den bisher zugelassenen Vakzinen sei.

Marcus Robbin Ende Oktober 2021 im Gespräch mit Winfried Stöcker:

(Video

https://www.youtube.com/watch?v=7Veh1AGIZhc&t=148s

oder im Original-Artikel anklicken)

Quelle: https://journalistenwatch.com/2021/11/28/weil-impf-mafia/

Wie das Immunsystem funktioniert – Die Waffe, die alle mit sich tragen

Warum erlegen Immunzellen Krankheitserreger, lassen sich aber von Tumoren überlisten? Warum erkranken mehr Männer als Frauen schwer an Covid? Unser Immunsystem liefert die Antworten.
Jessica Braun (Das Magazin) Publiziert: 09.12.2021, 13:00
Unter Wissenschaftlern kursiert ein Witz: Ein Immunologe und ein Kardiologe werden entführt. Die Entführer wollen einen von beiden erschiessen. Weil sie sich nicht entscheiden können, wen, beschliessen sie den zu verschonen, der mehr für die Menschheit geleistet hat. Der Kardiologe sagt: «Die von mir entwickelten Medikamente haben Millionen von Menschen das Leben gerettet.» Beeindruckt wenden sich die Entführer an den Immunologen. «Und was haben Sie geleistet?» Der Immunologe macht ein nachdenkliches Gesicht: «Wissen Sie, das Immunsystem ist äusserst kompliziert. Lassen Sie mich erklären …» Darauf ruft der Kardiologe: «Bitte erschiessen Sie einfach mich!»

 Das Immunsystem ist eine der komplexesten Erfindungen der Natur. Es wacht über uns in jeder Minute unseres Lebens. Während wir Freunde treffen, mit den Kindern spielen, im Meeting sitzen oder die Skipiste hinunterwedeln, bewahrt es unseren ­Körper vor Erregern, die ständig in diesen eindringen. Meist spüren wir davon nichts: Das Immunsystem ist eine feinkalibrierte Abwehr, ein fähiger Heiler.

Zur Corona-Ethik-Diskussion

Erstmaliger Nachweis des Impf-Spikeproteins bei einer nach der Impfung gegen Covid-19 verstorbenen Person
https://www.pathologie-konferenz.de/ 17.1.2022

https://www.pathologie-konferenz.de/ 17.1.2022

Der Verdacht, dass das durch die „Impfung“ gegen Covid-19 im Körper gebildete Spike-Protein für die pathologisch festgestellten Entzündungen und Läsionen von Gefäßen verantwortlich sein könnte, konnte jetzt erstmals immunhistologisch bestätigt werden.

Den Pathologen Prof. Arne Burkhardt und Prof. Walter Lang ist es mit ihrem Team gelungen, das Impf-Spike-Protein in den Gefäßen einer 4 Monate nach der „Impfung“ verstorbenen Person, bei der Gefäßläsionen und auch eine impfinduzierte Myokarditis vorlagen, sicher nachzuweisen. Der Nachweis ist gelungen durch einen für das Spike-Protein spezifischen Antikörper mittels konventioneller Immunhistochemie auf den Gewebeschnitten.

Die geschilderte Nachweismethode kann auf alle Organ- und Zellschäden übertragen werden, bei denen sich auffällige pathologische Befunde nach „Impfung“ gegen Covid-19 zeigen. Daraus folgt: Aus ethischen, rechtsstaatlichen und wissenschaftlichen Gründen müssen ab sofort alle histopathologischen Untersuchungen im Zusammenhang mit Schäden aufgrund einer „Impfung“ gegen Covid-19 um diese Methode ergänzt werden.

Reutlingen, 17.01.2022
Prof. Dr. Arne Burkhardt
Prof. Dr. Walter Lang

Quelle: https://afsaneyebahar.com/2022/01/17/20692938/

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17. 01. 2022 | Update 23 Uhr | Ohne Zeitverzug haben die Lauterbach-Behörde Robert-Koch-Institut und das Paul-Ehrlich-Institut ihre erst am 14.1. per Verordnung zur Änderung der Covid-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung zugewachsene Kompetenz genutzt, ohne Vorankündigung und mit sofortiger Wirkung Grundrechte weiter Teile der Bevölkerung außer Kraft zu setzen. Willkürliches Regieren ist eines der Merkmale, das...

Quelle: https://norberthaering.de/news/genesenenstatus/

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