Scott Ritter: Fantastereien von Fanatikern

Ungeachtet dessen, was einige "Verteidigungsanalysten" den westlichen Medien erzählen, werden je länger der Krieg andauert, desto mehr Ukrainer sterben und desto schwächer wird die NATO werden.
Von Scott Ritter Consortium News, 25. Juni 2022
14. Juli 2022
Einen Moment lang sah es so aus, als sei es der Realität endlich gelungen, den dichten Nebel propagandistischer Falschmeldungen zu durchdringen, in den die Berichterstattung der westlichen Medien die "militärische Spezialoperation" Russlands in der Ukraine gehüllt hat.

Severodonetsk main square 2048x1536Hauptplatz von Severodonetsk, Ukraine, Februar 2018. (Visem, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons)

Oleksandr Danylyuk, ein ehemaliger hochrangiger Berater des Verteidigungsministeriums und der Geheimdienste der Ukraine, gab in einem erstaunlichen Eingeständnis zu: Der Optimismus, der in der Ukraine aufkam, als Russland "Phase eins" seiner Operation   – die Einkreisung Kiews   – aufgab und zu "Phase zwei"   – der Befreiung des Donbass   – überging, sei nicht gerechtfertigt gewesen. "Die Strategie und Taktik der Russen habe sich völlig verändert", stellte Danylyuk fest. "Sie sind viel erfolgreicher als wir, weil sie mehr Ressourcen und Zeit als wir haben."

"Es gibt im Moment wenig Raum für Optimismus", schloss Danylyuk.

Mit anderen Worten: Russland wird gewinnen.

Danylyuks Schlussfolgerungen beruhen nicht auf tiefgründigen Analysen von Sunzi (s.  https://de.wikipedia.org/wiki/Sunzi ) oder Clausewitz (s.  https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_von_Clausewitz ), sondern auf einfachen militärischen Berechnungen. In einem Krieg, der zunehmend von der Artillerie dominiert wird, verfügt Russland einfach über mehr Feuerkraft als die Ukraine.

Zu Beginn der Kämpfe hatte die Ukraine mehr als 540 122-mm-Selbstfahrlafetten, 200 (von einem Fahrzeug) gezogene 122-mm-Haubitzen, 200 122-mm-Mehrfachraketenwerfer-Systeme, 53 152-mm-Selbstfahrlafetten, 310 gezogene 152-mm-Haubitzen und 96 203-mm-Selbstfahrlafetten, also rund 1.200 Artilleriegeschütze und 200 Raketenwerfer [s.  https://www.19fortyfive.com/2022/02/a-russia-ukraine-war-a-missile-and-artillery-battle-like-no-other/ ]

In den bisherigen Kämpfen hat Russland sowohl die meisten ukrainischen Artilleriegeschütze als auch die zugehörigen Munitionslager durch Angriffe ausgeschaltet. Bis zum 14. Juni hat das russische Verteidigungsministerium nach eigenen Angaben "521 Anlagen zum Verschießen mehrerer Raketen" und "1.947 Feldartilleriegeschütze und Mörser" zerstört [s.  https://vk.com/wall-147097724_85127?lang=en ].

Auch wenn die russischen Zahlen übertrieben sein sollten, was im Krieg allgemein üblich ist, hat die Ukraine doch sehr viele genau der Waffensysteme verloren, die für die Abwehr der russischen Invasion am dringendsten gebraucht würden.

Auch die noch kampffähigen 122-mm- und 152-mm-Artilleriegeschützen der Ukraine aus der Sowjetzeit werden bald nichts mehr nützen, weil nach Danylyuks Aussage sowohl die in der Ukraine verfügbare als auch die von osteuropäischen Ländern des ehemaligen Sowjetblocks zur Verfügung gestellte passende Munition für diese Systeme bald aufgebraucht sein wird.

Wenn dieser Fall eintritt, muss die Ukraine versuchen, an moderne westliche 155-mm-Artilleriesysteme wie die französische Panzerfaust Caesar und die US-amerikanische Haubitze M777 (mit passender Munition, s.  https://www.gmit passender rMunitionoogle.com/search?client=firefox-b-d&q=Haubitze+M777 ) zu kommen.

Der Munitionsmangel hat zur Folge, dass die Ukraine täglich nur etwa 4.000 bis 5.000 Artilleriegeschosse zur Verfügung hat, während Russland mit mehr als 50.000 Granaten antworten kann. Diese zehnfache Überlegenheit an Feuerkraft erweist sich als einer der entscheidenden Faktoren im Krieg in der Ukraine, weil die Russendie ukrainischen Verteidigungsstellungen mit minimalem Risiko für die eigenen Bodentruppen zerstören können.

Verluste

Damit sind wir bei einer zweiten Ebene des militärischen Ungleichgewichts, bei der Zahl der Opfer.

Mykhaylo Podolyak, ein ranghoher Mitarbeiter des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, hat kürzlich mitgeteilt, dass im Kampf gegen die Russen täglich zwischen 100 und 200 ukrainische Soldaten getötet und etwa 500 weitere verwundet werden [s.  https://www.bbc.com/news/world-europe-61742736 ]. Dass sind untragbare Verluste, die auf die anhaltende Diskrepanz zwischen der Kampfkraft Russlands und der Ukraine zurückzuführen sind, die vor allem, aber nicht nur, bei der Artillerie besteht.

In Anerkennung dieser Realität stellte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg (bei einer Rede in Finnland) fest, die Ukraine müsse im Rahmen eines möglichen Friedensabkommens höchstwahrscheinlich territoriale Zugeständnisse an Russland machen, und stellte die Frage [s.  https://investogist.com/ukraine-to-decide-how-much-territory-it-will-sacrifice-for-peace-nato/ }:

"Welchen Preis wird die Ukraine für den Frieden zu zahlen haben? Wie viel Territorium, wie viel Unabhängigkeit und wie viel Souveränität ist ihr der Frieden wert?"

In seiner Rede in Finnland wies Stoltenberg auch darauf hin, dass dieses Land nur wegen der territorialen Zugeständnisse, die es der Sowjetunion gemacht hat, den Zweiten Krieg als unabhängige, souveräne Nation überstehen konnte.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Generalsekretär des transatlantischen Bündnisses, der mit dafür verantwortlich ist, dass die Ukraine in den derzeitigen Konflikt mit Russland hineingetrieben wurde, nun die Ukraine dazu auffordert, den dauerhaften Verlust von Teilen ihres Hoheitsgebiets in Kauf zu nehmen, weil sich die NATO verkalkuliert hat: Die Ukraine wird Russland nicht besiegen können, und dem Westen wird es ganz sicher auch nicht gelingen, Russland (mit Sanktionen) wirtschaftlich in die Knie zwingen.

Dass der Generalsekretär der NATO öffentlich eine solche Aussage gemacht hat, ist aus mehreren Gründen sehr aufschlussreich.

Eine erstaunliche ukrainische Forderung

Die Ukraine hat vom Westen gerade 1.000 Artilleriegeschütze und 300 Mehrfachraketenwerfer gefordert. Über so viel einsatzbereite Artillerie verfügen noch nicht einmal die gesamten US-Bodentruppen   – die US-Armee und das US-Marinekorps. Außerdem fordert die Ukraine 500 Kampfpanzer   – mehr als Deutschland und Großbritannien zusammen besitzen.

Um gegen die Russen auf dem Schlachtfeld bestehen zu können, verlangen die Ukrainer von wichtigen NATO-Mitgliedern, ihre eigene Verteidigungsfähigkeit praktisch auf Null zu reduzieren.

Noch aufschlussreicher ist jedoch, was diese Zahlen über die Kampfkraft der NATO im Vergleich mit Russland aussagen. Wenn die NATO ihre Waffenarsenale fast ganz plündern müsste, um die Ukraine im Spiel zu halten. dann wurde in der Ukraine bisher fast so viel Kampfkraft vernichtet, wie die gesamten Bodentruppen der NATO aufzubieten hätten. Russland hingegen scheint dabei kaum an Kampfkraft eingebüßt zu haben.

Was wird in den Köpfen der Militärstrategen im NATO-Hauptquartier vorgehen, wenn sie sich beim Nachdenken (über den Krieg in der Ukraine) eingestehen müssen, dass ihr Bündnis nicht in der Lage wäre, Russland in einem groß angelegten konventionellen Landkrieg in Europa zu schlagen?

Die oben genannten Zahlen lassen nur den Schluss zu, dass Russland den Krieg in der Ukraine gewinnen wird, völlig unabhängig davon, ob die USA und die NATO der Ukraine noch mehr (konventionelle) Waffen liefern. Offen ist nur die Frage, wie viel Zeit sie damit auf Kosten der Ukrainer schinden, bevor die Ukraine trotzdem bedingungslos kapitulieren muss.

In Brüssel muss man sich fragen, wie lange die USA und die NATO die ukrainische Armee noch bluten lassen wollen und zu welchem Preis? Jeder vernünftig denkende Mensch muss doch einsehen, dass der Westen angesichts des sicheren russischen Sieges sofort aufhören muss, die selbstmörderische Fantasie der Ukrainer, sie könnten die Russen doch noch besiegen, noch länger zu nähren!

Doch hier kommt die New York Times ins Spiel. Wegen der offensichtlichen Realitäten im Donbass könnten selbst die kreativsten Köpfe der alten Dame die drohende ukrainische Niederlage nicht mehr als bevorstehenden Sieg verkaufen. Das wäre so wenig erfolgversprechend wie der Versuch, einen Streifen Zahnpasta von der Bürste wieder in die Tube zurück zu drücken. Den findigen Redakteuren ist es aber gelungen zwei selbsternannte "Militäranalysten" zu interviewen, die ein Szenario zusammengeschustert haben, das die Demütigung der Ukraine auf dem Schlachtfeld in ein neues Licht rückt.

"Militäranalysten'"

Diese "Militäranalysten" empfehlen eine "ausgeklügelte Strategie": Die Russen müssten in den "Albtraum eines urbanen Krieges" gelockt werden, in dem sie ohne ihre überlegene Artillerie auskommen müssten. Im Häuserkampf Mann gegen Mann würde den entschlossenen ukrainischen Verteidigern in ihren befestigten Stellungen inmitten von Trümmern gelingen, die Eindringlinge zu vertreiben. Die in Trümmern liegende Stadt Sewerodonezk mussten die ukrainischen Verteidiger allerdings gerade aufgeben [s. dazu  https://www.nytimes.com/2022/06/24/world/europe/ukraine-russia-sievvierodonetsk-donbas-lysychansk.html ].

Gustav Gressel, ein ehemaliger österreichischer Offizier, der sich zum "Militäranalysten" erklärt hat, meinte: "Wenn es den Ukrainern gelingt, die Russen in Häuserkämpfe zu verwickeln, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihnen hohe Verluste zufügen, die sie sich nicht leisten können."

Nach Ansicht des ehemaligen ukrainischen Marineoffiziers Mykhailo Samus, der heute als "Analyst" für Think-Tanks tätig ist, könnten die Ukrainer mit der Strategie, Russland in einen Albtraum urbaner Kämpfe zu locken, Zeit für die Ausrüstung ihrer Soldaten mit vom Westen gelieferten schweren Waffen gewinnen und so "die Offensivfähigkeit Russlands erschöpfen oder wenigstens reduzieren".

Die ukrainischen Operationskonzepte, die in Sewerodonezk zum Einsatz kamen, haben nach Ansicht dieser Analysten ihre Wurzeln in den Erfahrungen, die Russland im syrischen Aleppo und in Mariupol mit der urbanen Kriegsführung gesammelt hat. Diesen sogenannten Militärexperten scheint dabei zu entgehen, dass die Russen sowohl in Aleppo als auch in Mariupol siegreich waren und in beiden Fällen keine "übermäßigen Verluste erlitten haben, also auch keine "strategische Niederlage" hinnehmen mussten.

Hätte sich die New York Times die Mühe gemacht, die Lebensläufe der von ihr befragten "Militärexperten" zu überprüfen, wäre ihr sicher nicht entgangen, dass die beiden Männer so tief in der ukrainischen Propagandamühle stecken, dass ihre Meinungen für jede Zeitung, die sich sich ein Mindestmaß an Überparteilichkeit bewahrt hat, nahezu wertlos sind. Aber selbst dieses Mindestmaß scheint bei der New York Times nicht mehr vorhanden zu sein.

Gressel verbreitet "Weisheiten" wie diese (s.  https://www.n-tv.de/politik/Darum-muss-Russland-diesen-Krieg-verlieren-article23389788.html ]:

"Wenn wir hart bleiben, wird der Krieg mit einer schmerzhaften Niederlage für Russland enden. Dann wird es sich das nächste Mal gut überlegen, ob es in ein Land einmarschiert. Deshalb muss Russland diesen Krieg verlieren."

Und: "Wir im Westen müssen jetzt alle jeden Stein umdrehen und sehen, was getan werden kann, damit die Ukraine diesen Krieg gewinnt."

Gressel erfindet einfach eine nicht existierende "ukrainische Strategie", die einen Sieg gegen die Russen möglich mache.

Samus versucht die Niederlagen ukrainischer Truppen im Donbass in Siege umzudeuten. In einem kürzlich veröffentlichten Interview mit der russischsprachigen Zeitschrift Meduza hat er eifach behauptet [s.  https://meduza.io/en/feature/2022/06/04/putin-s-original-plan-has-completely-failed ]

"Russland hat seine Kräfte im Donbass konzentriert. Die ukrainischen Streitkräfte ziehen sich allmählich daraus zurück, um eine Einkreisung zu verhindern. Deshalb ist die Aufgabe von Sewerodonezk auch nicht als Erfolg für die Russen zu werten. Die russische Armee hat enorm viele Ressourcen für die Erreichung politischer Ziele verschwendet, die sie nach meiner Meinung nicht wieder auffüllen kann. Für die ukrainische Armee wäre eine längere Verteidigung von Sewerodonezk nicht von Vorteil gewesen. Durch den Rückzug nach Lyssjansk konnte sie ihre Möglichkeit, eine russische Offensive abzuwehren, deutlich verbessern."

Die Wahrheit ist, dass die ukrainischen Verteidiger aus Sewerodonezk vertrieben wurden und sich auf dem Rückzug befinden, weil sie der überlegenen Feuerkraft der russischen Artillerie nicht gewachsen waren.

Die Ukraine versucht außerdem zu vertuschen, dass sie für den erfolglosen Versuch, den russischen Vormarsch mit kaum ausgebildeten unerfahrenen Soldaten aufzuhalten, Tausende von Menschenleben opfert. Damit will sie die NATO davon überzeugen, dass sie Russland doch noch besiegen könnte, wenn ihr zusätzliche schwere Waffen geliefert würden.

Die hässliche Wahrheit über den Krieg in der Ukraine ist aber: Je länger der Krieg andauert, desto mehr Ukrainer werden sterben, und desto schwächer wird die NATO werden. Wenn der Westen Leuten wie Samus und Gressel folgt, werden noch Hunderttausende Ukrainer sinnlos geopfert. Die Ukraine wird ihre staatliche Selbständigkeit und die NATO ihre Kampffähigkeit verlieren, und Russland wird einen großen strategischen Sieg erringen.

Es bleibt nur zu hoffen, dass die Vernunft siegt und der Westen seine Waffenlieferungen an die Ukraine endlich einstellt. Außerdem muss er die Ukraine dazu bringen, eine Friedensregelung zu akzeptieren, die ihr kaum schmecken dürfte aber künftigen Generationen wenigsten einen Teil der Ukraine erhält, den sie wieder aufbauen können.

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Scott Ritter war früher Geheimdienstoffizier des U.S. Marine Corps. Er war in der ehemaligen Sowjetunion bei der Umsetzung von Rüstungskontrollverträgen, im Persischen Golf während der Operation Wüstensturm und im Irak bei der Suche nach Massenvernichtungswaffen tätig.

(Übersetzt mit Deeple von Fee Strieffler und Wolfgang Jung, 14.07.22. Die Links in eckigen Klammern hat der Autor, die Links und Ergänzungen in runden Klammern haben wir eingefügt.)

Anmerkungen von Fee Strieffler und Wolfgang Jung: Scott Ritters These, Russland werde den Krieg in der Ukraine gewinnen, wird von dem renommierten Schweizer Militärexperten Jacques Baud gestützt. Dessen Einschätzung der aktuellen Situation in der Ukraine ist nachzulesen unter  https://overton-magazin.de/krass-konkret/stand-der-militaerischen-lage-in-der-ukraine-anfang-juni/ . Wichtig ist auch sein unter  https://apolut.net/im-gespraech-jacques-baud/ aufzurufendes Interview mit Dirk Pohlmann.

Auch Jacques Baud ist der Meinung, dass die Ukrainer selbst dann die überlegenen russischen Truppen nicht besiegen können wenn die USA und die NATO sie mit noch schwereren konventionellen Waffen beliefern. Die weitreichenden HIMARS-Raketensysteme aus den USA (s.  https://report24.news/beschuss-von-wohngebieten-und-krankenhaus-dazu-nutzt-selenskyj-die-us-himars-raketen/ ) werden den Krieg allenfalls verlängern.

Baud macht aber auch darauf aufmerksam, dass die Biden-Regierung Ende April 2022 eine wichtige Änderung der US-Nuklear-Strategie beschlossen hat (s.  https://www.armscontrol.org/act/2022-04/news/biden-policy-allows-first-use-nuclear-weapons ). US-Atomwaffen sollen nicht mehr nur als Vergeltung für einen Atomangriff eingesetzt werden, sondern auch schon bei nicht-nuklearen Bedrohungen, können also jederzeit zum Einsatz kommen, wenn es der US-Präsident will.

Putin hat bereits in seiner Rede vor der Föderationsversammlung am 01.03.18, die in deutscher Übersetzung aufzurufen ist unter  http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_16/LP02918_050318.pdf , in aller Deutlichkeit angekündigt: "Ich möchte darauf hinweisen, dass die russische Militärdoktrin den Einsatz von Atomwaffen nur dann vorsieht, wenn Russland oder seine Verbündeten mit Atomwaffen oder anderen Massenvernichtungswaffen angegriffen werden, oder wenn ein militärischer Überfall mit konventionellen Waffen, der die Existenz Russlands bedroht, nicht mehr mit konventionellen Waffen abgewehrt werden kann. Das sind klare, nachvollziehbare Regelungen."

Wenn Biden versuchen sollte, der Ukraine durch den Einsatz von Atomwaffen gegen Russland doch noch zu dem vom Westen wider alle Vernunft geforderten "Sieg über Putin" zu verhelfen, würde er damit automatisch nicht nur einem atomaren Gegenschlag Russlands, sondern mit großer Wahrscheinlichkeit den atomaren Weltuntergang auslösen.

Wir wünschen uns sehr, dass sich die optimistische Hoffnung Scott Ritters auf einen Sieg der Vernunft erfüllt, befürchten aber, dass Jacques Baud zu Recht vor einem drohenden "Endsieg der Unvernunft" gewarnt hat.

Quelle: ( https://consortiumnews.com/2022/06/25/scott-ritter-the-fantasy-of-fanaticism/ )

 

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