Politik

„Das letze Abendmahl“ von Obama – eine explosionsfähige Botschaft

Willy Wimmer, Staatssekretär a.D. im Gespräch mit World Economy

Alexander Sosnowski: Wir haben einen Abschiedsbesuch von Barack Obama erwartet und stattdessen haben wir das Letzte Abendmahl von Da Vinci bekommen. Fast alle Staatsmänner und -Frauen der G7 sind dabei gewesen.

Politik, USA, Russland, NATO, Deutschland

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Quelle: World-Economy
http://www.world-economy.eu/pro-contra/details/article/das-letze-abendmahl-von-obama-eine-explosionsfaehige-botschaft/

Radio-Interview mit Willy Wimmer bei ParsToday/Radio Teheran

Das Interview wurde geführt von: Seyed-Hedayatollah Shahrokny
Willy Wimmer, Staatssekretär a.D., meint, dass es noch viel zu früh ist, ein endgültiges Urteil über den frisch gewählten Präsidenten Trump zu fällen. "… das europäische Interesse muss (aber)darauf gerichtet sein, Frieden und Stabilität überall auf dem Globus herzustellen. Da ist das Atomabkommen mit dem Iran eine Messlatte für den neuen amerikanischen Präsidenten aus europäischer Sicht."

ParsToday: Herr Wimmer, ich darf Sie ganz herzlich begrüßen zu diesem Interview!

Wimmer: Guten Tag Herr Shahrokny, guten Tag nach Teheran!

ParsToday: Herr Wimmer, die Wahl des Kandidaten der republikanischen Partei in den USA, Donald Trump, hat viele Menschen in aller Welt, einschließlich in Deutschland, schockiert. Sie sind aber dadurch erleichtert. Was finden Sie an ihm so positiv?

Wimmer: Also, da gibt es eine ganz klare Ansage für den Kandidaten Trump. Er hat im Zusammenhang mit dem, was man in Amerika Wahlkrieg nennen kann, jedenfalls deutlich gemacht, dass er zu den anderen Staaten auf diesem Globus, auf dem wir ja alle gemeinsam leben, versuchen wird, vernünftige Beziehungen zu unterhalten und Streitfragen erst gar nicht aufkommen zu lassen. Das ist für einen durchschnittlichen Mitteleuropäer interessant, weil ja die demokratischen Präsidenten seit Bill Clinton die Einkreisung der Russischen Föderation betrieben haben und wir im letzten Jahr oft genug den Eindruck hatten: "Wir stehen unmittelbar vor kriegerischen Auseinandersetzungen mit der Russischen Föderation." Wenn Trump als möglicher Präsident da versucht, wieder zu den gesitteten Beziehungen zwischen den Staaten zurückzukehren, ist das ein großer Fortschritt.

ParsToday: Herr Wimmer, das, was Sie gerade beschrieben haben, betrifft angeblich die amerikanisch-russischen Beziehungen. Aber was zum Beispiel das Atomabkommen zwischen Iran und der sog. G5+1 betrifft, sieht es ganz anders aus.

Politik, USA, Iran, Russland

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Quelle: Das Interview mit Willy Wimmer wurde geführt von: Seyed-Hedayatollah Shahrokny, Radio Teheran

US-Wahlen: Alea iacta est? Sind die Würfel nun gefallen?

"Die Welt ist durch die Clintons und Merkels verrückt geworden. Und auch verrückt gemacht worden".
Willy Wimmer, Staatssekretär a.D. im Gespräch mit World Economy – 10. November 2016
Willy Wimmer: Ob das in unserem Sinne Wahlen waren wie wir sie verstehen, lasse ich mal dahin gestellt, denn das war doch eher etwas, das an Krieg und an einen Kampf mit Panzern und Raketen erinnerte, als das, was wir unter Wahlen verstehen

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Willy Wimmer

WE: Gerade heute  – 09. November  – für Deutschland grundsätzlich ein wichtiges Datum. Und wir haben heute noch etwas wichtiges erlebt. Sind die Würfel nun gefallen?

Willy Wimmer: Das ist wirklich ein für uns alle wichtiger und aus meiner Sicht auch hoffnungsvoller Tag. Denn man muss mit aller Nüchternheit sehen, die Kandidatin Clinton, das hat sie in den letzten Tagen auch mehrmals öffentlich gesagt, stand für die Fortsetzung des Kriegskurses den schon Präsident Bill Clinton in Europa angefangen hat. Und sie hat das auch mehr als deutlich betont. Bei dem künftigen Präsident Trump können wir nach seinen öffentlichen Erklärungen davon ausgehen, dass es nicht der Krieg sein wird, der ihn und seine Politik bestimmt. Vor diesem Hintergrund war das heute ein Tag der Hoffnung und geht in der Bedeutung weit über das hinaus, was in den Vereinigten Staaten dazu geführt hat einen neuen künftigen Präsidenten zu bekommen.

Politik, USA, Russland, Krim-Krise, Deutschland

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Quelle: World Economy
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Interview der serbischen Zeitung Politika mit Präsident al Assad

Erschienen im neuen deutschen Saker-Blog am 5. 11 2016
5. 11 2016
Damaskus, SANA  – Präsident Baschar al Assad stellte fest, dass die Vereinigten Staaten und ihre westlichen Verbündeten für das Scheitern der letzten Waffenruhe verantwortlich sind, weil Terrorismus und Terroristen für sie eine Karte sind, die sie auf dem syrischen Schauplatz spielen wollen.

In einem Interview mit der serbischen Zeitung Politika sagte Präsident al Assad, dass Russland sehr ernsthaft und sehr entschlossen ist, weiter gegen Terroristen zu kämpfen, während die Amerikaner ihre Politik auf anderen Werten aufbauen, da sie die Terroristen als Karte im politischen Spiel benutzen, um ihre eigenen Interessen auf Kosten der Interessen anderer Länder der Welt zu bedienen.

Präsident al Assad wies darauf hin, dass die westlichen Länder die humanitäre Maske nutzen wollten, um eine Entschuldigung für weiteres Eingreifen in Syrien zu haben, militärisch oder durch Unterstützung der Terroristen.

Im Folgenden der volle Text des Interviews:

Politik, USA, Russland, Syrien, Nuklearwaffen

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Quelle: President al-Assad: United States and its Western allies are to blame for failure of latest ceasefire
http://sana.sy/en/?p=92287
Übersetzung: Vineyardsaker
http://vineyardsaker.de/2016/11/05/ihre-rhetorik-ist-nur-muell/

Ein spannendes Interview mit der Autorin von “Das Ende der Demokratie”

Sehr geehrte Senioraleserin, Sehr geehrter Senioraleser,
ich sah heute Abend bei BR-alpha mit grossem Interesse das Gespräch mit Frau Hofstetter. Sie versteht es brillant, das Phänomen "Künstliche Intelligenz" und die damit einhergehende Tragweite einer völlig neuen Steuerungs- und Manipulationstechnik des Menschen auf verständliche Weise darzustellen. Sehr hörens- und nachdenkenswert!
Willy Wahl

Yvonne Hofstetter ist Expertin für künstliche Intelligenz. Ihr erstes Buch "Sie wissen alles: Wie Big Data in unser Leben eindringt und warum wir um unsere Freiheit kämpfen müssen" (2014) wurde ein Bestseller, im September 2016 erschien "Das Ende der Demokratie. Wie die künstliche Intelligenz die Politik übernimmt und uns entmündigt".

"Dazu müsste man vielleicht zuerst einmal klären, was Digitalisierung überhaupt ist. Digitalisierung bedeutet nichts anderes, als dass wir unsere Welt in einen riesengroßen Computer umwandeln. Das bedeutet, dass wir heute im 21. Jahrhundert über alles Daten sammeln und diese Daten speichern, mit diesen Daten Analysen erstellen und Prognosen treffen, um steuernd und lenkend in das Leben, in die Natur, in den Menschen, in die Gesellschaft einzugreifen. Dazu muss man Messdaten erheben, also sehr große Datenmengen, Big Data genannt. Es macht aber einen Unterschied, ob man Messdaten von Menschen erhebt, ob man Menschen überwacht, ob man Verhaltens- und Lebensprofile von Menschen erstellt oder ob man beispielsweise in der Industrie Messdaten von Industrieanlagen erhebt, von Weichen, von Bahnschienen usw. Bahnschienen und Weichen haben keine Rechte, auch Häuser nicht, wie überhaupt Sachen keine Rechte haben. Menschen jedoch haben Rechte, haben Freiheitsrechte. Deswegen ist in diesem Bereich die Überwachung, die Verarbeitung von Daten, die Steuerung mittels erhobener Daten kritisch zu sehen, weil sie gegen Grundrechte verstößt."

Yvonne Hofstetter

Das Ende der Demokratie

Wie die künstliche Intelligenz die Politik übernimmt und uns entmündigt

Buch Ende Demokratie

Das Ende der Demokratie

Wird die künstliche Intelligenz Wirtschaft und Alltag in Zukunft dominieren und den Menschen tendenziell verdrängen? Werden intelligente Maschinen Politik machen? Yvonne Hofstetter sieht deutliche Anzeichen für diese Entwicklungen. Big Data speichert unser Verhalten, künstliche Intelligenzen analysieren unsere Absichten. Und weil sie uns kennen, können sie uns manipulieren, uns unmerklich bevormunden. Der Umbau der Gesellschaft in die Herrschaft der künstlichen Intelligenz ist in vollem Gange. Ob wir sie tatsächlich wollen, darüber haben wir niemals demokratisch abgestimmt. Drohen also Freiheit und Demokratie zwischen Politikversagen und Big Data zerrieben zu werden? Hofstetter warnt davor, Big Data einfach zu verteufeln, nur um dann doch weiterzumachen wie bisher. Anhand hochbrisanter Szenarien  – der Wahl einer rechtsradikalen Regierung, der Eurokrise und der Schließung europäischer Binnengrenzen  – zeigt sie, wie intelligente Maschinen selbstständig politische Herausforderungen berechnen und bewältigen würden.

Quelle:
http://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/alpha-forum/yvonne-hofstetter-gespraech-100.html

Politik, Technologie, Big Data, Digitalisierung

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Die NATO geht aggressiv gegen die Russische Föderation vor

Willy Wimmer: Man spielt mit unseren Nerven und auch mit dem Schicksal eines großen Landes mit dem Namen Vereinigte Staaten von Amerika
Willy Wimmer, Staatssekretär a.D. am Telefon im Gespräch mit World Economy – Sonntag, 30. Oktober 2016 – World Economy.EU

WE: Sie waren vor Kurzem in Russland. Provokativ formuliert  – Bereitet Putin sich auf einen Krieg vor?

Willy Handshake mit Putin

Bild@Willy Wimmer

Willy Wimmer: Ich muss bei allen Gesprächen, die ich in Moskau geführt habe  – und ich bin ja nur in Moskau gewesen  – sagen, die Menschen machen sich die gleichen Sorgen, die wir hier aus unserem eigenen Land auch kennen. Ich kenne die öffentlichen Erklärungen des russischen Staatspräsidenten und kann eigentlich nur erkennen, dass da zur Mäßigung und Vernunft aufgerufen wird. Mir ist jedenfalls keine Facette von Argumenten untergekommen in Moskau, die in die Richtung gehen würde, die sie in ihrer Frage aufgeworfen haben. Wenn man sich die weltpolitische Situation ansieht, dann muss man nüchtern fest stellen, dass alle Gefahren derzeit von den Vereinigten Staaten ausgehen. Und dann kann man nur hoffen, dass sich das nach dem 08. November diesen Jahres legt.

Politik, USA, Russland, NATO, Syrien

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Quelle: World-Economy
http://www.world-economy.eu/pro-contra/details/article/die-nato-geht-aggressiv-gegen-die-russische-foederation-vor/

«Mit Clinton könnten wir schnell in einen Atomkrieg schliddern»

ef. In den meisten westlichen Medien gilt der Wahlerfolg von Hillary Clinton bereits als sicher. Jetzt kommt eine warnende Stimme aus Deutschland: Jakob Augstein schreibt in einer Kolumne von Spiegel online (vom 20. Oktober) über das «Sicherheitsrisiko Clinton» und greift die aussenpolitische Position von ­Donald Trump auf: «Trump wäre in der Frage von Krieg und Frieden vermutlich die bessere Wahl als Clinton.»

Politik, USA, Wahlen, Krieg, Nuklearwaffen

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Die wirkliche humanitäre Krise spielt sich nicht in Aleppo ab

von Paul Craig Roberts*
Warum hören wir nur von der „humanitären Krise in Aleppo,” und nicht von der der humanitären Krise überall in Syrien, wo das Böse, das in Washington herrscht, seine ISIL-Söldner losgelassen hat, um die Menschen in Syrien abzuschlachten? Warum hören wir nichts von der humanitären Krise im Jemen, wo die Vereinigten Staaten von Amerika und ihr saudiarabischer Vasall jemenitische Frauen und Kinder massakrieren? Warum hören wir nichts über die humanitäre Krise in Libyen, wo Washington ein Land zerstört und Chaos an seiner Stelle hinterlassen hat? Warum hören wir nichts über die humanitäre Krise im Irak, die schon 13 Jahre lang anhält, oder über die humanitäre Krise in Afghanistan, die schon seit 15 Jahren besteht?

Die Antwort ist, dass die Krise in Aleppo die Krise Washingtons ist, das seine ISIL-Söldner an die syrische Armee und die russische Luftwaffe verliert. Die Jihadisten, die Obama und die Killerin Hillary („Wir kamen, wir sahen, er starb“) geschickt haben, um Syrien zu zerstören, werden selbst zerstört. Das Obamaregime und die westlichen Medienhuren versuchen, die Jihadisten zu retten, indem sie sie in die Decke der „humanitären Krise“ hüllen.

Eine derartige Scheinheiligkeit entspricht dem Washingtoner Standard. Gäbe das Obamaregime nur einen Pfifferling auf „humanitäre Krise,“ dann hätte es nicht humanitäre Krisen in Syrien, Irak, Afghanistan, Libyen und Jemen orchestriert.

Wir befinden uns mitten in einem Präsidentenwahlkampf in den Vereinigten Staaten von Amerika und niemand hat gefragt, warum die Vereinigten Staaten von Amerika entschlossen sind, eine demokratisch gewählte Regierung in Syrien zu stürzen, die vom syrischen Volk unterstützt wird.

Niemand hat gefragt, woher der Narr im Weißen Haus die Macht nimmt, den Präsidenten Syriens zu stürzen, indem er von den Vereinigten Staaten von Amerika unterstützte Jihadisten auf die Menschen in Syrien hetzt, die die Medienhuren fälschlich als „gemäßigte Rebellen“ bezeichnenen.

Politik, USA, ISIS, Syrien, Nuklearwaffen, Menschenrechte

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http://www.cashkurs.com/autoren/dr-paul-craig-roberts

Der schmutzige Krieg gegen Syrien

Washington, Regime Change und Widerstand
von Tim Anderson
Ist die Katastrophe in Syrien das Ergebnis von unglückseligen Zufällen? Sind Krieg und Chaos im Nahen Osten Folge missglückter Befriedungsversuche? Der Politikwissenschaftler Tim Anderson belegt auf der Grundlage akribischer Recherchen: der Krieg in Syrien ist Teil eines geostrategi-schen Plans der Vereinigten Staaten von Amerika, um die Region nach ihren Interessen neu zu ordnen.

Gesellschaftliche Auseinandersetzungen und Modernisierungsprobleme wurden zum Anlass genommen, durch Provokateure Nationalstaaten zu destabilisieren. Pseudo-islamische Terrormilizen zerstören gezielt die Infrastruktur Syriens.

Dirigiert und finanziert werden jene Söldnertruppen von rivalisierenden Anrainerstaaten wie Saudi-Arabien oder Katar. Sie begehen kriminelle Terrorakte, um diese sodann der syrischen Regierung zuzuschreiben. Bereitwillig wirken liberale westliche Medien, Nichtregierungsorganisationen und Politiker mit bei den ‚false-flag‘-Manövern, um den syrischen Präsidenten und die syrischen Streitkräfte als Monster zu entmenschlichen.

Doch Anderson macht Hoffnung: es hat sich eine neue ‚Achse des Widerstands‘ in der Region herausge­bildet, die eine selbstbestimmte Zukunft der Völker im Mittleren und Nahen Osten ermöglichen wird.

Politik, USA, Syrien

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Die nationale Schande

Von Wolf Gauer
Böllerschüsse und teures Feuerwerk in den „besseren“ Vierteln von São Paulo signalisierten am 31. August 2016 das Ergebnis der Schlussabstimmung des brasilianischen Senats im beschämenden Amtsenthebungsprozess gegen Dilma Vana Rousseff, die legitime Präsidentin Brasiliens: „Dilma“ ist abgewählt. Mit 61 Ja- und 20 Nein-Stimmen. Trotz ihrer fulminanten Verteidigungsrede, die so sicher in die brasilianische Geschichte eingehen wird wie das vergleichbare „Politische Testament“ des Präsidenten Getúlio Vargas, der sich nach der Niederschrift erschoss (1954).

Der ungeliebte Interims-Präsident Michel Elias Temer Lulia, vormals Rousseffs Vize (eine Konzession an den sozialdemokratischen Koalitionspartenr PMDB), ist nunmehr Regierungschef bis zu den Präsidialwahlen von 2018. Einige Senatoren geben zu, dass sie gegen ihre Überzeugung gestimmt haben, nämlich so, wie es die extreme Hasskampagne der Medienkonzerne gegen die integre Nachfolgerin von Präsident Lula da Silva diktierte. (vgl. https://www.seniora.org/de/home/uebersicht-aller-beitraege-politik/906-dilma-und-die-repraesentative-demokratie)

Ihre politischen Rechte hat man Rousseff in separater Abstimmung überraschend belassen, und sie kämpft weiter. Beim Obersten Bundesgericht ist schon Beschwerde gegen das Verfahren eingelegt. Altpräsident Lula da Silva bemüht sich um eine nationale demokratische Front gegen die Regierung der Putschisten.

Laut Pressemitteilungen sind gegen 49 der 81 Senatsmitglieder Strafsachen anhängig, bislang ohne praktische Folgen. Vierzehn Jahre sozialer Ausgleich durch die Regierungen der Arbeiterpartei (PT) haben deutlich gemacht, dass Brasilien nicht mehr Spielwiese der Eliten mit Offshore-Konto und obligatorischer Zweitwohnung in Miami sein kann. Lula da Silvas und Rousseffs Ausscheren aus der US-hörigen Nord-Süd-Gefolgschaft und ihre Hinwendung zur Süd-Süd-Solidarität, zur lateinamerikanischen Integration und schließlich zur BRICS-Gruppe waren logische Folge ihres Bemühens um eine multipolare, solidarische Welt. Die von Rousseff angestoßene Offensive gegen die Korruption („Aktion Waschstraße“) pervertierte in den Händen der bourgeoisen Justiz zur einer selektiven Hexenjagd gegen die Arbeiterpartei, vor allem gegen Altpräsident Lula da Silva. Seine für 2018 angekündigte erneute Kandidatur soll unbedingt verhindert werden.

Politik, USA, Brasilien, Wahlen

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Steht der Kollaps der offiziellen 9/11-Story bevor – nun 15 Jahre danach - am Symposium in New York?

A 2-Day Symposium
Cooper Union New York City, Sept. 10-11, 2016
Join Architects & Engineers for 9/11 Truth, the Lawyers Committee for 9/11 Inquiry, and other co-sponsors for a weekend symposium on the pursuit of 9/11 Justice fifteen years after the fateful events of September 11, 2001.

Hundreds of researchers and activists will gather in the historic Great Hall of Cooper Union in New York City on Saturday, September 10, and Sunday, September 11, 2016. Together, in this 800-seat auditorium, we will assess the state of ongoing efforts to expose the truth and obtain justice for the attacks that killed nearly 3,000 innocent victims and that continue to serve as the pretext for the Global War on Terrorism.

Quelle:
http://911justiceinfocus.org/

Paul Craig Roberts schreibt dazu: 

9/11, Politik, USA, Terrorismus

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Interview mit Willy Wimmer beim Iranischen Nachrichtensender ParsToday

„Ich habe in meinem Leben noch nie eine Bundesregierung gesehen, die so leichtfertig mit der Sicherheit des eigenen Territoriums umgeht und der Sicherheit der eigenen Bürger umgegangen ist.“

ParsToday: Herr Wimmer, ich darf Sie ganz herzlich begrüßen zu diesem Interview!

Wimmer: Guten Tag, Herr Shahrokny, guten Tag nach Teheran!

ParsToday: Herr Wimmer, die Sicherheit in Europa, darunter in Deutschland, ist ein Thema, über das man häufig diskutiert, allerdings in letzter Zeit im zunehmenden Maße. Das ist auch ein Thema, worüber auch Sie besorgt sind. Warum?

Wimmer: Herr Shahrokny, das ist ziemlich leicht zu erklären. Wir führen rings um uns herum einen Krieg nach dem anderen  – zwischen Afghanistan und Mali.

Wenn wir vor allen Dingen sehen, wer die Triebfeder für diese Krisen und Kriege sind, dann kommt man auf dieselben Verdächtigen, auf Frankreich, auf Großbritannien und die Vereinigten Staaten.

Politik, USA, Iran, Terrorismus, Krieg, Europa

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Quelle: ParsToday
http://parstoday.com/de/news/germany-i13426-interview_mit_willy_wimmer

Was ist los auf der Krim?

Ein Beitrag von Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz
Moskau spricht von Sabotageversuchen an der Grenze zur Ukraine. Es sei zu Gefechten gekommen, die zwei Menschen das Leben gekostet hätten (andere Quellen sprechen von vier Toten, zwei auf jeder Seite). Nach einer Großfahndung habe man Verdächtige festgesetzt und insgesamt vierzig Kilogramm Sprengstoff beschlagnahmt. Kiew bestreitet jede Beteiligung an diesem Vorfall, hält das Ganze für eine russische Provokation als Vorwand für weitere Aggressionen gegen die Ukraine und versetzt die Streitkräfte in Alarmbereitschaft.

Das ist das, was man hört. Gesichert ist bislang nichts.

Doch die Schuldigen stehen bereits fest. Die Russen, wer sonst? Das kann ja sein. Aber wäre es nicht sinnvoll, den Dingen zunächst auf den Grund zu gehen?

Aus der Ferne gibt es dazu zwei Methoden. Als erstes die Analyse von Interessen. Wer profitiert von dem, was da gerade passiert? In der Kriminalistik  – stellenweise durchaus vergleichbar mit journalistischer Arbeit  – nennt man das die Suche nach einem Motiv. Es gilt, die Plausibilität von denkbaren Möglichkeiten zu überprüfen. Die zweite Methode besteht darin, Fragen zu stellen, selbst wenn man weiß oder mit Recht vermuten kann, dass man keine Antworten darauf bekommt. Aber besser Nachdenklichkeit statt Kriegsgeschrei.

Von den verschiedensten Seiten wird bestätigt, dass es in den letzten Monaten im Norden der Krim, also an der Grenze zur Ukraine, ruhig war. (Im Süden, in den Tourismuszentren sowieso.) Tausende von Ukrainern sind auf die Krim gefahren, um dort Verwandte und Freunde zu besuchen. Das funktioniert ja ganz einfach ohne Visum. Also eine Art Normalität.

Ukraine, Politik, Russland, Krim-Krise, Analyse

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http://russlandkontrovers.de/was-ist-los-auf-der-krim/
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