Moskaus Warnungen vor einem weiteren Einsatz amerikanischer, französischer und britischer Raketen, die tief in russisches Gebiet eindringen, scheinen in Washington, London und Paris endlich Gehör gefunden zu haben. Dementsprechend wird Moskau Kiew nicht angreifen, bis neue Angriffe der Ukraine mit ATACMS-, Storm Shadow- oder Scalp-Raketen erfolgen.
Wir alle haben die harten Worte von Präsident Putin während seiner gestrigen Pressekonferenz in Astana, Kasachstan, gehört. Aufgrund seiner Warnungen erwarteten viele westliche Journalisten einen bevorstehenden Angriff auf Kiew mit der neuen Oreschnik-Hyperschallrakete, um sowohl zivile Entscheidungszentren als auch militärische Kommando- und Kontrollzentren zu vernichten. In den Mainstream- und alternativen Medien wurde auch darüber spekuliert, dass Russland das eine oder andere militärische Ziel in einem NATO-Land wie Polen angreifen könnte, wo sich die neueste Aegis-Onshore-Raketenabschussbasis befindet, die gegen Russland gerichtet ist.
In der heutigen Ausgabe der Nachrichten- und Analyse-Sendung „Das grosse Spiel“ auf dem russischen Sender Pervy Kanal wird jedoch angedeutet, dass Moskau zufrieden ist, dass seine Warnungen vor einem weiteren Einsatz amerikanischer, französischer und britischer Raketen, die tief in russisches Gebiet eindringen, in Washington, London und Paris endlich Gehör gefunden haben. Dementsprechend wird Moskau Kiew nicht angreifen, bis neue Angriffe der Ukraine mit ATACMS-, Storm Shadow- oder Scalp-Raketen erfolgen.
In der Zwischenzeit begnügt sich das russische Verteidigungsministerium mit den massiven Angriffen, die es in der Ukraine durchgeführt hat, wie unten beschrieben:
Das russische Verteidigungsministerium berichtete außerdem, dass die russische Luftwaffe in der vergangenen Woche zehn ATACMS-Raketen, 15 in Frankreich hergestellte Hammer-Gleitbomben, zwei HIMARS-Raketenwerfer und 353 Flugzeug-Drohnen abgeschossen hat.