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Die Rede von “STRATFOR”-Chef George Friedman: Ein tiefer Blick in die US-Kriegs-“Logik”

Angriff Washington 22.03.2015
Wie der Leiter des privaten US-Geheimdiensts »Stratfor«, George Friedman, erklärt, ist die Ukraine »ein tief im Herzen Rußlands liegendes Gebiet; im Falle eines Verlusts der Ukraine aus seiner Einflußsphäre sei Rußland nicht mehr zu verteidigen.«

Zu den aktuellen Massendemonstrationen, die nicht nur von Berlin, sondern auch von Washington unterstützt werden, heisst es bei ›Stratfor‹: »Für die Vereinigten Staaten ist die Unterstützung politischer Kräfte in der Ukraine der wirksamste Weg, gegen Rußland zurückzuschlagen.« Moskau habe Washington in jüngster Zeit mehrere Niederlagen beschert, so in Syrien oder in der Affäre um Edward Snowden.

»Die US-Unterstützung für die Protestbewegungen in der Ukraine ist daher ein Weg, um Rußland in seiner eigenen Region zu binden und von einer Offensive gegen die USA abzuhalten.«

In seinem mit der russischen Zeitung ›Kommersant‹ Ende letzten Dezember geführten Interview sprach Friedman über das US-Engagement in der Ukraine und ordnete die Geschehnisse in den historischen Kontext ein, wonach die Intervention in anderen Staaten zur Sicherheitsdoktrin der Amerikaner gehört. Seinen Angaben zufolge berge »eine Allianz zwischen Rußland und Deutschland das gefährlichste Potential« in sich, denn eine solche würde eine Verbindung zwischen deutscher Technologie und deutschem Kapital und russischen natürlichen und menschlichen Ressourcen nach sich ziehen.

In diesem Interview räumte Friedman auch ein, dass die USA den Sturz der Janukowitsch-Regierung und die Majdan-Proteste unterstützt hat; die USA soll, wie er sagte, an ›allen‹ Ereignissen beteiligt gewesen sein. Allerdings habe Washington nicht das Ziel, über die Sanktionen, die Ukraine-Krise oder den Nahen Osten einen ›Regime-Wechsel‹ in Moskau zu bezwecken. Es gehe lediglich darum, den Handlungsspielraum Russlands zu begrenzen. [1] Im Verlauf dieses mit ›Kommersant‹ geführten Gesprächs sagte Friedman bezüglich der Vorgänge in der Ukraine:

»In der Tat war das der unverhüllteste Staatsstreich in der Geschichte.«

»Chef der ›Schatten-CIA‹ legt die Teile-und-Herrsche-Strategie des US-Imperiums offen«  – von Oliver Janich

In einer Rede vor dem ›Chicago Council on Global Affairs‹, schreibt der deutsche Journalist, Buchautor und Klimaskeptiker Janich in seinem Artikel, schildert George Friedman, der Chef von ›Stratfor‹, die außenpolitische Strategie der USA in der ganzen Welt. Verschiedene Bevölkerungsgruppen werden aufeinander gehetzt, damit sie nicht auf die Idee kommen, sich gegen die USA zu verbünden. ›Stratfor‹ ist ein amerikanischer Think Tank, den das US-Wirtschaftsmagazin ›Barron’s‹ aufgrund seiner nachrichtendienstlichen Eigenschaften als ›Schatten-CIA‹ bezeichnet hat. Die Organisation berät sowohl große Konzerne als auch staatliche Institutionen. Das ›Chicago Council on Global Affairs‹ wurde am 20. Februar 1922 von 23 Männern und Frauen als Reaktion auf den Ersten Weltkrieg gegründet und zählte schon John Maynard Keynes, US-Präsident Herbert Hoover und den deutschen Reichskanzler Heinrich Brüning zu seine Rednern.

Eine Rede, die es in sich hat

Durch die Rede Friedmans erhält man einen seltenen Einblick in die Kulissen der amerikanischen Außenpolitik. Der Vortrag wurde im Internet veröffentlicht, aber bisher nur von etwa 10.000 Menschen gesehen. Dabei wären die darin enthaltenen Informationen für alle Menschen auf diesem Planeten von allerhöchstem Belang. Denn was Friedman sagt, hat es in sich und würde als »Verschwörungstheorie« gelten, behauptete irgendein investigativer Journalist dasselbe.

Friedman deckt die US-Strategie auf:

»Die USA hat ein fundamentales Interesse: Sie kontrolliert alle Ozeane dieser Welt. Keine Macht hat das jemals getan. Deshalb marschieren wir bei Völkern ein, aber sie können nicht bei uns einmarschieren. Das ist eine sehr schöne Sache. Die Kontrolle über die Ozeane und das Weltall zu behalten, ist das Fundament unserer Macht. Der beste Weg, eine feindliche Flotte zu besiegen, ist zu verhindern, daß sie aufgebaut wird.

Der Weg, den die Briten beschritten haben, um sicherzustellen, daß keine europäische Macht eine Flotte bauen konnte, war, dafür zu sorgen, daß sich die Europäer gegenseitig an die Gurgel gingen. Die Politik, die ich empfehlen würde, ist diejenige, die Ronald Reagan im Irak und im Iran angewandet hat. Er finanzierte beide Seiten, so daß sie sich gegenseitig bekämpften und nicht uns. Es war zynisch, sicher nicht moralisch vertretbar, aber es hat funktioniert.

Der Punkt ist: Die Vereinigten Staaten können Eurasien nicht besetzen. In dem Moment, indem wir einen Stiefel auf europäischen Boden setzen, sind wir aufgrund der demografischen Unterschiede zahlenmäßig total unterlegen. Wir können eine Armee schlagen, aber wir können den Irak nicht besetzen ... Wir können also nicht rübergehen, aber wir sind in der Lage, verschiedene im Wettstreit liegende Mächte zu unterstützen, damit sie sich auf sich selbst konzentrieren.«

Purer Zynismus

Im Anschluß daran schildert Friedman, woraus die Unterstützung besteht: Militärische, ökonomische und finanzielle Unterstützung und das Entsenden von Beratern. Als letztes Mittel greift man zu ›Präventivschlägen‹ [spoiling attacks], die aber nicht das Ziel haben, den Gegner zu besiegen, sondern ihn aus der ›Balance‹ zu bringen. Was er dabei zu erwähnen vergißt, sind die unzähligen Milliarden, die an Beratungsfirmen wie seine eigene gehen, an die Rüstungsindustrie, an die im Auftrag des Staates von Steuergeldern finanzierten Privatarmeen, und gegebenenfalls an die Wiederaufbau- und Rohstoffindustrie: das Blutgeld. Wenn Sie sich im Video [2] anschauen, wie zynisch Friedman dabei noch grinst, den gierigen Sabber gerade noch vermeidend, könnte sich Brechreiz bei Ihnen einstellen.

»Da das ›Aus-der-Balance-bringen‹ so einfach ist«, so Friedman ferner, »dachte man irrtümlich, man könne nebenbei auch noch eine Demokratie installieren. Das sei jedoch ein Fehler.« Er hat hier also eine andere, viel unmenschlichere Haltung als die US-Außenpolitik: Unschuldige ermorden, Chaos anrichten, Blutzoll kassieren, sich aus dem Staub machen. Das ist sein Geschäftsmodell. Zumindest können seine Äußerungen nur so verstanden werden.

Dann benennt er noch die Strategie der britischen Kolonialmacht, die in Indien die verschiedenen Staaten gegeneinander kämpfen ließ, als Vorbild; ein Hinweis auf die von einigen Beobachtern vertretene Sichtweise, daß die USA eigentlich nur als stärkster Arm des gar nicht wirklich untergegangenen angelsächsischen Kolonialreiches agiert. Das Römische Reich sei ähnlich vorgegangen, erklärt Friedman. Die Nazis hätten laut Friedman bewiesen, daß eine direkte Besetzung eben nicht möglich ist, sondern nur eine indirekte Kontrolle.

Über die Neue und die Reale Weltordnung

Doch das jetzt bestehende Imperium reicht Friedman noch nicht. Er sagt weiter: »Wir sind noch nicht einmal für das dritte Kapitel in dem Buch bereit.« Was das dritte Kapitel genau ist, sagt er zwar nicht, aber es dürfte sich wohl um die berühmt-berüchtigte ›Neue Weltordnung‹ handeln. 2008 zitierte Friedman die von George Bush am 11. September 1991 gehaltene Rede, in der dieser von einer ›Neuen Weltordnung‹ sprach.

Friedman selbst sieht die exakt 20 Jahre später stattfindenden Terroranschläge vom 11. 9. 2001 interessanterweise als das Ende der ›Neuen Weltordnung‹ und nicht als deren Anfang, indem er schreibt: »Die Welt nach dem Kalten Krieg, die ›Neue Weltordnung‹, endete am 8. August 2008, als Rußland und Georgien gegeneinander in den Krieg zogen. Sicherlich, das Ereignis an sich war nicht von großer Signifikanz, aber es könnte sehr gut argumentiert werden, daß die ›Neue Weltordnung‹ [die ›New World Order‹], am 11. September 2001 zu zerfallen begann.« Dann führt er als neuen Begriff die ›Real World Order‹, also die ›Reale Weltordnung‹ ein.

Wir wollen an dieser Stelle nicht spekulieren, ob Friedman sich hier einen Scherz erlaubt, indem er mit diesen Worten spielt, ob er absichtlich verwirren will, oder es tatsächlich so meint, wie er es schreibt. Möglicherweise ist er auch nicht weit genug oben in der Pyramide, um die genaue Strategie der Machtelite zu kennen. [3]

›Klartext: US-Think Tank benennt offen imperiale Ziele‹  – von Wolfgang Effenberger

Zu dem obengenannten Video schreibt Effenberger: »George Friedman bestätigte am 4. Februar 2015 vor dem ›Chicago Council on Global Affairs‹, daß die USA seit mehr als 100 Jahren eine deutsch-russische Zusammenarbeit mit allen Mitteln verhindert. Bereits ab 1871 war für Großbritannien das vereinte und wirtschaftlich aufstrebende Deutschland die Hauptgefahr. Seither arbeitet eine Elite der angelsächsischen Länder mit Wirtschaftskriegen, Intrigen und Destabilisierungsmaßnahmen gegen eine starke Mittelmacht in Europa.« Im weiteren führt Effenberger unter anderem folgendes aus:

»Made in USA«  – Keil zwischen Deutschland und Rußland seit über 100 Jahren

Schon 1919 gab es die Idee, einen Gürtel von Pufferstaaten zwischen Deutschland und Rußland zu schaffen; den Begriff ›Cordon sanitaire‹ hatte der damalige französische Außenminister S. Pichon aus der Seuchenbekämpfung in die politische Diskussion übernommen. Der polnische Marschall Jozef Pilsudski nannte es ›Intermarium‹.

Bald erstreckte sich tatsächlich von Finnland über die baltischen Staaten und Polen bis nach Rumänien ein Staatengürtel, der die Sowjetunion vom übrigen Europa trennen sollte, angeblich zum Schutz vor der ›bolschewistischen Weltrevolution‹. Um heute den Albtraum einer deutsch-russischen Kombination zu verhindern, will die USA auf die Idee von Pilsudskis ›Intermarium‹ zurückgreifen. Für Friedman ist Deutschland in Europa die unbekannte Variable. Die Ziele Rußlands scheinen recht klar: Die Ukraine darf kein prowestliches Land werden.

Die Ziele Deutschlands dagegen sind Friedman zufolge noch nicht klar erkennbar. Ansonsten könnte er schon sagen, wie die Geschichte in den nächsten 20 Jahren weitergehen werde. Deutschland sieht er im ewigen Dilemma:

»Es sei wirtschaftlich enorm mächtig, aber gleichzeitig geopolitisch sehr zerbrechlich, und sie wissen niemals, wie und wo sie ihre Exporte verkaufen können. ….. Unglücklicherweise müssen die Deutschen immer wieder eine Entscheidung treffen. Und das ist das ewige Problem Deutschlands.«

Abschließend streift Friedman die Geschichte und bemüht das alte Rom als das große Vorbild der USA, eine Vorliebe, die für jeden schon an den nach römischem Vorbild entstandenen Repräsentationsbauten in Washington sichtbar ist. Schon lange sieht sich die USA als den rechtmäßigen Nachfolger des alten Roms, das klug genug war, keine Truppen in entlegene Regionen außerhalb des Römischen Imperiums zu entsenden. Dort wurden lediglich pro-römische Könige eingesetzt. Diese Könige waren für den pro-römischen Frieden verantwortlich. Imperien aber, die versuchten, die okkupierten Gebiete direkt zu regieren, scheiterten, so wie auch das Nazi-Imperium. »Da muß man schon klug vorgehen«, so der kluge Herr Friedman. Genau das macht die USA.

Geradezu genial wie farbige Revolutionen angezettelt und die Schleusen zum Krieg geöffnet wurden, alles nach Drehbuch. In der Ukraine sind die im Strategiepapier ›TRADOC 525-5‹ beschriebenen Eskalationsstufen gut zu beobachten: Aufruhr (Majdan), Krise (Slawjansk) und Konflikt (Krim). Die letzte Stufe wäre dann der überregionale Krieg, der uns gottlob erspart worden ist, zumindest bis jetzt.

Botschafter für besondere Fälle

2012 schickte die USA den Brzezinski-Protégé und Spezialisten für farbige Revolutionen, Michael McFaul, als Botschafter nach Moskau. Brzezinski, ein ausgewiesener Rußlandhasser, möchte Rußland aufbrechen und in 68 Teile zerschlagen. Friedman jedoch äußert sich moderater:

»Wir wollen die Russische Föderation nicht töten, sondern nur etwas verletzen bzw. ihr Schaden zufügen.«

Seit dem 31. Juli 2014 ist John F. Tefft Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika in Moskau. Er hat sich einen Namen als notorischer Unruhestifter und Experte für Regimewechsel gemacht. Seine Visitenkarte weist die Botschaften der Ukraine, Georgiens und Lettlands als bisherige Wirkungsstätten aus. Offensichtlich soll er jetzt die russische Bevölkerung gegen Präsident Putin aufbringen, damit dieser gestürzt wird. Die von außen inszenierte Krise des Rubels mit dramatischen Kursverlusten ist ebenfalls Teil der Strategie, in Rußland einen Aufstand zu provozieren. Abschließend »beruhigt« Friedman die Europäer: Europa werde zum menschlichen Normalfall zurückkehren und Kriege führen wie z.B. in Jugoslawien und der Ukraine. Er rechne aber nicht mit 100 Millionen Toten.

Gemeinsam entscheiden, gemeinsam sterben

Daß diese Kriege von der USA losgetreten worden sind, verschweigt der Stratege geflissentlich. An dieser Stelle sollte an Obamas Rede unter dem Berliner Friedensengel vom 13. 8. 2008 erinnert werden. Aus der Sicht Joschka Fischers sprach Obama damals Klartext. Unter dem Jubel Hunderttausender sagte der US-Präsidentschaftskandidat: »Mit mir wird in Zukunft gemeinsam entschieden und dann gemeinsam gekämpft und, wenn es sein muß, auch gemeinsam gestorben.« Friedmans erschreckend eindeutige Äußerungen sollten auch dem Letzten klar machen, daß die USA keine friedliche Nation ist, wie immer behauptet wird.

Sie ist vielmehr eine auf militärischer Übermacht basierende imperiale Macht, die hemmungslos  – und oft auch gedankenlos  – von ihrem militärischen Apparat Gebrauch macht. In dieser Beziehung ist der Vergleich mit dem Römischen Reich durchaus angebracht.

Das Römische Reich hat der Nachwelt aber auch die Erfahrung vom »overstretch« als Mahnung hinterlassen. Diesen Punkt hatte Rom bereits in den Jahren 9 bis 16 a.D. erreicht, als in Germanien unter ungeheuren Verlusten der Versuch scheiterte, die Elbe als Reichsgrenze zu etablieren. Damals war Rom auf dem Zenit seiner Macht, vergleichbar mit der Stellung der USA heute. Die USA sollte aufpassen, daß sich der Krieg in der Ostukraine nicht zur Varus-Schlacht ihres Imperiums entwickelt.

Falls es hier zum Äußersten kommt, wird Rußland die gesamte Südostukraine an sich reißen und damit eine Landverbindung zur Krim herstellen. Von der Ukraine würde dann nur noch ein Torso übrigbleiben. Sollte sich die Ukraine, vom Westen finanziell und materiell unterstützt, auf eine ausgedehnte militärische Auseinandersetzung mit Rußland einlassen, wird das zu ihrem völligen Ruin führen.

Für die Ukraine wäre es am besten, Putins Idee eines neutralen Brückenstaates zwischen den Blöcken zu akzeptieren. Wir müssen alle mit unserer geostrategischen Lage klarkommen. Deutschland hat zwei Weltkriege gebraucht, um an diesen Punkt zu gelangen. Die Ukraine täte gut daran, aus den Fehlern anderer Länder zu lernen. Ein solches Verhalten ist allerdings selten in der Geschichte anzutreffen. Meistens besteht man so lange darauf, die schlimmsten Fehler selbst zu begehen, bis der Schaden unerträglich wird.

Als treuer Vasall der USA hat Deutschland die totalitäre Entwicklung der USA mit ermöglicht und konnte im Gegenzug weltweit ungehindert Handel treiben und zu einer beeindruckenden Wirtschaftsmacht aufsteigen. Künftig wird die bisherige Arbeitsteilung  – die USA kämpft und Deutschland baut auf  – so nicht mehr funktionieren.

Nun wird Deutschland verstärkt für US-Interessen kämpfen müssen und könnte dabei Gefahr laufen, in einem großen Krieg wieder einmal alles zu verlieren. Stellt sich Deutschland in seiner zerbrechlichen geopolitischen Lage zu früh gegen die Interessen der USA, so droht ebenfalls die Vernichtung. Und weit und breit ist kein Kapitän in Sicht, der das Schiff Deutschland durch das Auge des Zyklons in einen sicheren Hafen steuern könnte. [4]

Quellen: auszugsweise

9/11, Ukraine, Politik, USA, Russland, Krieg, Politik & Wirtschaft, Strategie, Nachrichtendienst

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Quelle: Mit freundlicher Genehmigung des Internetportals www.politonline.ch:
http://www.politonline.ch/?content=news&newsid=2379
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