Bank kündigt Organisator der EU-Bargeldpetition das Konto
(Red.) Die Erhaltung des Bargelds sichert Arbeitsplätze bei den Banken. Irgendwer muss die Münzen und Scheine ja händeln. Wenn ein Bankchef den Erhalt von Arbeitsplätzen als Gefahr ansieht, dann sagt das viel über den Bankchef, die Bank und auch über die Arbeitnehmervertreter im Vorstand aus.(rbz)
2. 02. 2026 | Die Deutsche Bank hat Hansjörg Stützle, Initiator einer erfolgreichen Pro-Bargeld-Petition an das EU-Parlament, ohne Angabe von Gründen das Geschäftskonto gekündigt, mit dem dieser Spenden einsammelt.
Die Petition Stützles an das EU-Parlament, bei der derzeit verhandelten Bargeld-Verordnung dafür zu sorgen, dass Bargeld weiter breit verwendbar und verfügbar bleibt und nicht gegenüber dem geplanten digitalen Euro benachteiligt wird, haben bereits 314.000 Menschen, überwiegend aus dem deutschsprachigen Raum, unterschrieben.
Es handelt sich bei dem Konto um ein seit fünf Jahren bestehendes Konto bei Fyrst, einer Marke der Deutschen Bank für Geschäftskunden. Stützle schreibt in seinem Newsletter, dass Spenden noch bis Ende Februar auf das alte Konto eingehen können. Er hat ein neues Konto bei einer Sparkasse eröffnet und bittet, künftig dieses für Spenden zu nutzen.
Kontoinhaber: Hansjörg Stützle
Bank: Sparkasse Salem-Heiligenberg
IBAN: DE67 6905 1725 0002 0722 13
BIC: SOLADES1SAL
Verwendungszweck: Persönliche Zuwendung Hansjörg Stützle
Ironischerweise hat der Mitorganisator der Petition, Hakon von Holst, eine Chronik der vielen gekündigten Bankkonten von Regierungskritikern erstellt, die laufend aktualisiert wird. In diese muss er nun seinen Mitstreiter Stützle eintragen.
Am 7. Januar hatte die Wochenzeitung Die Zeit Stützle und sein Anliegen kritisch porträtiert und – mit semantischen Tricks und Falschdarstellungen – in einen Zusammenhang mit rechtem Gedankengut gestellt.
Mehr
-
Quelle: Norbert Häring





























































