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1957 Friedrich Liebling - Auszug aus "Der Psychologe". Monatsschrift für Psychologie und Lebensberatung. Hrsg. Dr. G. H. Graber. Bern 1957
30. Mai 2026

Friedrich Liebling: Die Bedeutung Alfred Adlers für die moderne Psychologie


Zu seinem 20. Todestag am 28. Mai 1957
Alfred Adler, 1870 - 1937 - Auf einer Vortragsreise starb er am 28. Mai 1937 in Aberdeen, Schottland, im Alter von 67 Jahren an Herzversagen.

(Red.) Weil der neurotische Wahn in den Köpfen westlicher Politiker und Führungspersönlichkeiten, mit Gewalt und Krieg "vernünftige" Lösungen im Zusammenleben der Menschen und Völker zu erreichen, in letzter Zeit derart virulent geworden ist, dass es einem schwindlig wird, erinnern wir an Alfred Adler, der uns ein wissenschaftliches Menschenbild an die Hand gibt, womit wir das über der Menschheit hängende Damoklesschwert eines Atomkrieges überwinden können, wenn wir Adler endlich ernst nehmen würden. So laden wir die Vernünftigen unter uns ein, vor allem Psychologen und Pädagogen, sich der Menschheitsfrage "Erziehung der Erzieher" zuzuwenden, um einer friedlicheren Welt den Weg zu ebnen. Individualpsychologisch und entwicklungspsychologisch geführte Erziehungs-Beratungsstellen im grossen Stil für Eltern und Pädagogen, finanziert mit vielen Milliarden auf die Beine zu stellen, wird in Zukunft DIE bildungspolitische Entscheidung der Staaten sein, wenn wir ein friedliches Zusammenleben der Menschen und Völker in der Welt wirklich erreichen wollen.(ww)

Die Lehre Alfred Adlers ist zu einem Grundpfeiler der Tiefenpsychologie geworden und ist heute aus der psychologischen Forschung nicht mehr wegzudenken; nichtsdestoweniger hat die Individualpsychologie nur teilweise die Anerkennung gefunden, die sie tatsachlich verdient und die sie auch für ihre bahnbrechenden Errungenschaften beanspruchen darf.

1957 FL Die Bedeutung Alfred Adlers Der Psychologe Faksimile

Es gibt vermutlich mehrere Gründe für diesen Misstand, worunter man etwa den relativ frühzeitigen Tod Adlers erwähnen müsste, der für die damals einsetzende weltweite Verbreitung der individualpsychologischen Schule ein empfindlicher Schlag war.

Dazu kornmt, dass die in den dreissiger Jahren über den Kontinent und vor allem auch Deutschland und Österreich hereinbrechende Diktatur-Barbarei einem freiheitlichen Gedankensystem, wie es die Individualpsychologie darstellt, ein jähes Ende setzen mußte; Adlers Schüler wurden aus politischen und anderen Gründen von den autoritären Machthabem verfolgt und der deutsche Sprachbereich, der Wiege und Zentrum der individualpsychologischen Lehre bedeutete, ging der damals aufblühenden Tiefenpsychologie verloren.

Wohl konnte in der angelsächsischen Welt das so verheissungsvoll begonnene Werk der psychologischen Aufklärung weitergeführt werden, aber die Tiefenpsychologie hat sich noch heute nicht von jenen Verlusten erholt, welche ihr die Diktaturen und die aus ihnen erwachsende Gesinnung zugefügt haben: der politisch-kulturelle Wahnwitz hat nicht nur den Fortschritt der Menschheit im allgemeinen, sondern auch die Weiterentwicklung der psychologischen Wissenschaft nachhaltig gestört.

So sehr man auch bedauern mag, dass die Individualpsychologie zum Teil noch nicht ihrem Range entsprechend gewürdigt wird, darf man sich doch damit trösten, dass Adlers entscheidende Einsichten den Weg in die Fachkreise und in die breitere Öffentlichkeit gefunden haben, wenn dies auch mitunter in verschwiegener Weise geschehen ist. Wenn wir heute auf den Werdegang der Tiefenpsychologie zurückblicken, müssen wir uns eingestehen, dass die Entwicklung Adler in vielen Punkten Recht gegeben hat.

Schon im Jahre 1912 löste sich Adler von der Psychoanalyse, indem er die Auffassungen Sigmund Freuds über die kindliche Sexualitat, den Ödipuskomplex, den Kausalmechanismus im Seelenleben usw. nicht zu teilen vermochte. Für ihn war der Mensch ein freies Wesen, nicht allein durch die Triebe definiert, sondern hauptsächlich bestimmt durch die kulturellen Aufgaben, denen er sich zeit seines Lebens unausweichlich gegenübersieht. Die Wendung von einer Triebpsychologie zur Erforschung der menschlichen Persönlichkeit deutete Adler durch den Begriff der "Individual"-Psychologie an, worin die Forderung enthalten ist, jeden einzelnen als ein unwiederholbar Einmaliges zu verstehen und zu schätzen.

Der Charakter des Menschen ist nicht angeboren

Der Mensch unterliegt nicht einem direkten Zwang durch den Trieb oder das Milieu; für Adler entsteht der Charakter nicht durch eine Vererbung, sondem ist ein schöpferisches Produkt des Kindes, entstanden aus der Auseinandersetzung mit den frühkindlichen Lebensumständen, insbesondere den Erziehungseinflüssen, die für die Charakterbildung am massgeblichsten sind. In der Kindheit muss das Gemeinschaftsgefühl entwickelt werden, das für jegliche Einordnung und Kulturleistung im späteren Leben entscheidend ist.

Scheitert die Erziehung zur Gemeinschaft angesichts des Unverständnisses der Erzieher oder irgendeiner ungünstigen Kindheitssituation, so dürfen wir uns nicht verwundern, den Betreffenden nachher auf der Unnützlichkeitsseite des Lebens wiederzufinden; Erziehungsfehler, Nervosität, Neurose, Kriminalität und Psychose sind mehr oder minder gravierende Formen der gestörten Persönlichkeitsentwicklung gekennzeichnet durch den Mangel an Ich-Du-Beziehung, aufgepeitschtes Minderwertigkeitsgefühl und Machtstreben, welche in die Vereinsamung und Kontaktlosigkeit des isolierten Menschen führen können.

Schon in seinem ersten Werk "Über die Minderwertigkeit von Organen" (1907) hat Adler der Tiefenpsychologie einen Beitrag geschenkt, der für die Menschenkenntnis und für die seither so ungemein geforderte psychosomatische Medizin von ausschlaggebender Bedeutung ist. Damals schon betonte er den Zusammenhang zwischen leiblichen und seelischen Störungen, wies auf die Tragweite des Angstaffektes hin und zeigte an einem reichen Erfahrungsmaterial auf, wie seelische Spannungen sich in Krankheitssymptome an hierfür disponierten Organen verwandeln können. Gleichzeitig wurde auch auf die Möglichkeiten der Kompensation und Überkompensation hingewiesen, wo ein erhöhtes Training einen ursprünglichen Mangel in einen Vorzug umsetzt, dies im Sinne jener optimistischen Tendenz, welche die Individualpsychologie vor zahlreichen anderen Richtungen der psychologischen Forschung auszeichnet.

Jeder Mensch verfolgt ein in der Kindheit geschöpftes unbewusstes, meist irreales Lebensziel

Adler bekämpfte immer die Festlegung des Menschen durch den Glauben an die schicksalhafte Determiniertheit des Menschen; er lehrte den Lebensprozess und vor allem auch den Sinn seelischen Verhaltens als Kompensation begreifen, als Bewältigung von Aufgaben die mitunter schwerer als durchschnittlich sein können, aber prinzipiell fast nie ohne Ausweg sind. Natürlich drängen sich unter schwierigeren Bedingungen mitunter auch grössere Fehler und Abirrungen auf, und Adlers zweites bahnbrechendes Werk "Über den nervösen Charakter" (1912) galt der Aufdeckung jener Lebensirrtümer, die in früher Kindheit erworben werden und hernach als falscher "Lebensplan" mit irrigen "Leitlinien" den Menschen in ein nervöses und daher unglückseliges Schicksal verstricken können.

Adler war dabei auch einer der ersten, die die Verbindung zwischen dem neurotischen einzelnen und einer neurotischen Zeit zogen; krankhafte Kulturformen legen dem heranwachsenden Menschen Lebenseinstellungen nahe, die nicht so sehr auf Mit- als auf Gegenmenschlichkeit ausgerichtet sind, und so sind neurotische Charakterzüge und kriminelle Verhalten u.U. auch Ausdruck einer Welt, in der in gewissen Regionen gewisse Formen von Wirtschaft, Politik, Krieg, Rasse, Volk und Religion nicht nur gebilligt, sondem geradezu sanktioniert werden.

Wir sind heute weit darüber hinaus, in der Psychologie den Kampf um Prioritäten zu führen und wir haben kein Interesse daran, die Gegensätze zwischen den einzelnen Schulen und Richtungen zu vertiefen. Aber im Geist der historischen Gerechtigkeit darf angedeutet werden, dass die Neopsychoanalyse, welche unzweifelhaft die fruchtbarste Ausgetaltung der Freudschen Hypothesen darstellt und hauptsächlich in Arnerika ihre Ausbreitung gewann, in den Fussstapfen Adlers voranschreitet.

Erich Fromms Untersuchung über Kultur und Charakter sowie Karen Hornys ausgezeichnete Bücher über den nervösen Menschen in unserer Zeit sind ohne die zumeist etwas verdolmetschten individualpsychologischen Begriffe nicht zu denken wie auch Theodor Reiks Gedankengänge hinsichtlich der Korrektur der kindlichen "Perversität" , der "Sublimierung" der "Zärtlichkeit" und der "Dominanz der Ich- über die Sexualtriebe" wiederholen, was Adler schon bei seinem Austritt aus der psychoanalytischen Bewegung hervorgehoben hatte.

Wenn die Psychotherapie der Neurosen und Psychosen heute dazu übergeht, anstelle des orthodoxen psychoanalytischen Diwan-Verfahrens das freie Gespräch und die lebendige Kooperation einzusetzen, so knüpft dies an die Adlersche Lehre an, da der seelisch kranke Mensch vor allem nicht Mitleben und Mitdenken gelernt hat, etwas, was man ihm nicht in der künstlichen Situation des mehr oder minder unbeteiligten Beobachters bei "freien Assoziationen" vemitteln kann, sondern im mitmenschlichen Gespräch, welches selbst eine der tiefsten und wertvollsten Gemeinschaftserlebnisse ist.

Adler: "Das Gemeinschaftsgefühl als Gradmesser seelischer Gesundheit"

Dass es im wesentlichen in der Seelenführung auf das "Gemeinschaftsgefühl" ankommt, ist auch zum Grundprinzip der sogenannten Daseinsanalyse geworden, die sich mitunter hinter einer schwierigen Terminologie auf dem Boden der natürlichen Tatsachen bewegt, dass der Mensch von Geburt ein Gemeinschaftswesen ist und zu seiner echten Förderung der verstehenden Mitmenschlichkeit bedarf. Hat ihn die Kindheit in dieser Beziehung im Stich gelassen, so kann die Psychotherapie in späteren Jahren den Mangel dadurch gutmachen dass Psychologe und Patient jene Gemeinschaftsbindung (in der Psychoanalyse als "Übertragung" bezeichnet) aufbauen, ohne die der Mensch kaum Vertrauen noch Lebensmut gewinnen kann.

Aus der angemesseneren Einstellung zu den Mitmenschen und zu sich selbst erlangt der Mensch die Kraft zur Beitragsleistung an die Kultur, deren Erbe und Fortsetzer wir sind; auf diesem Wege ist ein tragfähiger "Sinn des Lebens" zu finden, wie es Adler in seinem gleichnamigen Alterswerk (Leipzig 1930) in philosophischer Perspektive dargelegt hat.

Kaum ein Problem hat Adler während seines Lebens als Forscher und Lehrer so intensiv beschäftigt wie die Erziehung, der er wohl die entscheidendsten Anregungen vermittelt hat. Freud hat, wohl nicht ganz mit Recht, sich selbst als “unpädagogisch” bezeichnet, und andere namhafte Psychologen unserer Zeit widmeten sich viel mehr den Fragen der zweiten Lebenshälfte, als welche sie Religion, Mystik usw. definierten, so dass mitunter auch Verfasser von Dutzenden von Bänden nur wenige Seiten über die Erziehung veröffentlicht haben. Nach der Auffassung Adlers war das ein Zeichen, dass die kulturelle Situation völlig unrichtig eingeschätzt wurde: Da die Kindheit den Ausgangspunkt späterer seelischer Störungen bedeutet, kann es keine wirksame Neurosenprophylaxe und darüber hinaus auch Kulturentwicklung geben, wenn nicht die erzicherischen Einflüsse, dort wo sie mangelhaft sind, verbessert werden.

Adler ging sogar so weit, den Wert einer Psychologie an ihrem Nutzen für die Kindererziehung zu messen, und wenn wir sein Kriterium adoptieren, müssen wir zugeben, dass auch vielgerühmte und äusserlich hochgelehrte Schulmeinungen der Kritik nicht standhalten.

Was nützt die Psychotherapie, wenn eine unsachgemässe Erziehung ständig einen Neurotikernachwuchs hervorbringt, der unsere Bemühungen zuschanden macht?

Wie hilfreich sind Diagnosen und Diagnose-Manuale?

Denkt man dazu noch an die Katastrophen, welche neurotische einzelne und auch Massen im Leben der Völker anzurichten vermögen, so ist es mehr als Unverantwortlichkeit, die Erziehungsmethoden der Vergangenheit unkorrigiert weiterwirken zu lassen.

Adler und seine Schüler propagierten eine gewaltlose Erziehung als die wahre Prophylaxe seelischer Erkrankungen, und sie begannen in den Jahren vor dem Kriege eine umfassende Eltem- und Erwachsenenschulung, für die wir heute noch kein Pendant besitzen.

Adlers Lehre ist Spiegel und Ausdruck seiner Persönlichkeit, die von unzähligen Zeitgenossen geschätzt und bewundert worden ist. Angesichts des am 28. Mai sich zum zwanzigsten Male jährenden Todestages des grossen Psychologen sind wir in der glücklichen Lage, auf eine Biographie* hinweisen zu können, die Leben und Lehre in ausgezeichneter Weise schildert.

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Hertha Orgler, eine langjährige Schülerin und Freundin Adlers, hat es in “Alfred Adler   – Der Mann und sein Werk" (Wien 1956) unternommen, die schon lange erwartete Adler-Biographie zu liefern, die zugleich auch eine verständliche und klare Darstellung der Individualpsychologie ist. Lebenslauf, Charakter und Persönlichkeit des bedeutenden Mannes werden in umsichtiger Verknüpfung mit seinen Anschauungen aufgezeigt; man erlebt durch die lebendigen Aufzeichnungen der Autorin den Werdegang Adlers, der ein exemplarisches Forscherleben beinhaltet, welches im Dienste der Wahrheit und Menschlichkeit stand.

Nach dem ersten Weltkrieg, dessen Massenwahnsinn Adler zutiefst beeindruckte, wurde die Individualpsychologie über den ganzen Kontinent ausgebreitet, und Adler selbst war durch zahllose Vortragsreisen in alle Länder Europas unermüdlich für die Vorbereitung seiner Gedanken tätig. Seine berühmten Vorträge zogen nicht nur die Fachkreise an, sondern umfassten in der Regel Zuhörer aus allen Disziplinen, da Adler die unschätzbare Fähigkeit besass, seine Lehre zu einer praktisch brauchbaren Menschenkenntnis auszubauen, die für das Alltagsleben ebenso unentbehrlich ist wie für die Psychotherapie.

Der grundgütige und liebenswerte Mensch, der Adler war, tritt in Orglers Schilderungen mit schöner Prägnanz hervor. Mit derselben leidenschaftlichen Energie, die wir auch an Freud bewundern, war er stets für die Ausbreitung der psychologischen Erkenntnis tätig, wobei ihm das Persönliche nichts und die Sache alles galt. Als die ideologische und politische Diktatur seine Lehrtätigkeit in Europa behinderte, war er sofort bereit, sich auf den angelsächsischen Lebensbereich umzustellen, und nahm eine Professur am Long Island College in New York an, wo er vor Tausenden von Zuhörern, Ärzten wie Nichtmedizinern Psychologie dozierte. Seine Lehrtätigkeit hat vor allem in den USA grosse Wirkungen gezeitigt und ist dort, teilweise mehr als bei uns, von weiten Volksschichten aufgenommen worden.

Noch im letzten Monat seines Lebens hatte er einige Dutzende von Vorträgen in verschiedenen europäischen Städten auf seinem Programm; da erlitt der 67jährige in Aberdeen (Schottland) anlässlich eines Morgenspazierganges einen Herzschlag, der seinem so ungemein schöpferischen und produktiven Leben ein rasches Ende setzte. Im Epilog ihres Buches schreibt Hertha Orgler mit Recht über Alfred Adler:

“Es mag gewagt erscheinen, schon jetzt über die Bedeutung Adlers und seines Werkes zu schreiben. Wie alle grossen Menschen war er seiner Zeit so weit voraus, dass erst die Nachwelt seine Verdienste richtig verstehen wird. Aber die praktischen Resultate der individualpsychologischen Versuchsschule in Wien, der Kliniken, der Beratungsstellen und der Heime und die Erfolge auf dem Gebiete der Vorbeugung des Verbrechens lassen schon heute den ungeheuren Wert Adlers und seiner Lehre für die Gegenwart und noch mehr für die Zukunft erkennen. Die Individualpsychologie hat Grosses in der Heilung von schwererziehbaren Kindern, von Neurotikern, von Verbrechern und anderen Fehlschlägen geleistet. Auf Grund ihrer wissenschaftlichen Erkenntnisse weist die Individualpsychologie nicht nur den Menschen, die im Leben versagen, neue Ziele und neue Wege und entwickelt in ihnen die Fähigkeit, diesem neuen Ziel zu folgen und diese neuen Wege zu gehen, sondern sie lehrt auch ausgeglichenen Menschen, wie sie sich und andere verstehen können, und führt sie so zur Menschenkenntnis ... So hoffe ich, dass das Menschengeschlecht unter all den lauten Stimmen, die von der Schlechtigkeit der Menschheit sprechen und eine düstere Zukunft prophezeien, auf Adlers leise, weiche, gütige Stimme hören wird, die unermüdlich lehrte:

‘Der Mensch ist von Natur aus nicht böse. Was auch ein Mensch an Verfehlungen begangen haben mag, verführt durch seine irrümliche Meinung vom Leben, es braucht ihn nicht zu bedrücken; er kann sich ändern. Die Vergangenheit ist tot. Er ist frei, glücklich zu sein und andere zu erfreuen.‘”

 
Friedrich Liebling
, 1893 - 1982, Gründer und Leiter der Zürcher Schule für Psychotherapie
Bilder, Zwischentitel und Hervorhebungen seniora.org

*Wir empfehlen noch eine weitere Biographie Afred Adlers:

Alfred Adler   – Aus der Nähe porträtiert