"Der Grad an Gemeinschaftsgefühl charakterisiert in der individualpsychologischen Lehre den Grad an seelischer Gesundheit. Der Mangel an Bezogenheit auf den Mitmenschen gibt Auskunft über die Art und den Grad des Ausweichens in neurotische Formen oder in die Psychose, die nach dem Zusammenbruch der Beziehungsfähigkeit in Erscheinung treten kann."

Verlag Psychologische Menschenkenntnis, 1981.
In der vorliegenden Untersuchung wird einer der wichtigsten Aspekte der theoretischen Grundlagen der Zürcher Schule für Psychotherapie dargestellt: die Entstehung und Bedeutung des Gemeinschaftsgefühls.
Ausgehend von den Forschungsergebnissen der Individualpsychologie Alfred Adlers werden die entsprechenden Befunde der Entwiklungspsychologie (Spitz, Bowlby), der Psychopathologie (Frieda Fromm-Reichmann) und der Neopsychoanalyse (Horney, Fromm, Sullivan) untersucht.
