Erziehung

"Niemals Gewalt!"

Die Rede, die Astrid Lindgren bei der Entgegennahme des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels am 22. Oktober 1978 in der Frankfurter Paulskirche hielt:
Von Astrid Lindgren
Über den Frieden sprechen heißt über etwas sprechen, das es nicht gibt. Wahren Frieden gibt es nicht auf unserer Erde und hat es auch nie gegeben, es sei denn als Ziel, das wir offenbar nicht zu erreichen vermögen. Solange der Mensch auf dieser Erde lebt, hat er sich der Gewalt und dem Krieg verschrieben, und der uns vergönnte, zerbrechliche Friede ist ständig bedroht. Gerade heute lebt die ganze Welt in der Furcht vor einem neuen Krieg, der uns alle vernichten wird. Angesichts dieser Bedrohung setzen sich mehr Menschen denn je zuvor für Frieden und Abrüstung ein  – das ist wahr, das könnte eine Hoffnung sein. Doch Hoffnung hegen fällt so schwer. Die Politiker versammeln sich in großer Zahl zu immer neuen Gipfelgesprächen, und sie alle sprechen so eindringlich für Abrüstung, aber nur für die Abrüstung, die die anderen vornehmen sollen. Dein Land soll abrüsten, nicht meines! Keiner will den Anfang machen. Keiner wagt es anzufangen, weil jeder sich fürchtet und so geringes Vertrauen in den Friedenswillen des anderen setzt.Und während die eine Abrüstungskonferenz die andere ablöst, findet die irrsinnigste Aufrüstung in der Geschichte der Menschheit statt. Kein Wunder, dass wir alle Angst haben, gleichgültig, ob wir einer Großmacht angehören oder in einem kleinen neutralen Land leben. Wir alle wissen, dass ein neuer Weltkrieg keinen von uns verschonen wird, und ob ich unter einem neutralen oder einem nicht-neutralen Trümmerhaufen begraben liege, das dürfte kaum einen Unterschied machen.

Krieg, Frieden, Psychologie, Erziehung, Bildung, Pädagogik, Gewalt, Familie, Gewaltprävention

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Gibt es das Karriere-Gen?

Was darüber entscheidet, ob wir erfolgreich sind.
Diese Fragen stellt das Frauenmagazin "Annabelle" und organisiert dazu eine Podiums-Diskussion im Kaufleuten Zürich am 9. Juni 2011. Auf dem Podium sind Valerie Gürtler-Doyle (Biochemie Studium), Susanne Rietiker (Marketingleiterin), Alice Walder (Chefärztin Innere Medizin), Ueli Mäder (Studium Soziologie, Philosophie, Psychologie, Psychotherapie). Moderator ist Filippo Leutenegger (Politiker, Ökonom, Jurist).

Die provokative Frage nach dem "Karriere-Gen"  – natürlich gibt es das nicht und das wissen wohl auch die meisten Menschen  – hat mich bewogen, dem Moderator und dem Humanwissenschaftler zu schreiben:

Sehr geehrter Herr Leutenegger,

Studie, USA, Erziehung, ADHS / Ritalin

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Fernsehen macht Kinder dumm

Fernsehen: Wichtig ist, was Kinder gucken /ddp

LONDON/SEATTLE/BALTIMORE. Ein hoher Fernsehkonsum im Kindesalter führt später zu schlechteren Schulabschlüssen und verhindert akademische Laufbahnen. Dies ergeben übereinstimmend drei Studien in den Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine, wobei Editorialisten eine Ehrenrettung für die vielen „pädagogischen Sendungen“ versuchen.

Medien, Psychologie, Erziehung, Wissenschaft, Bildung

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Die Bedeutung des Erziehungsstils.

Leserbrief von Willy Wahl an den Tages-Anzeiger, Zürich

Das Wesentliche, was die siebenjährige Nationalfondstudie hervorbringt, ist die herausragende Bedeutung des Erziehungsstils der Eltern. Nun wissen wir: Besonders günstig wirkt sich ein autoritatives Verhalten der Eltern aus, also viel Wärme und Respekt den Kindern gegenüber, strukturierter Alltag und klare Forderungen.

Psychologie, Erziehung, Wissenschaft, Schule

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Bertelsmann und die Kinder

Fortgeschrittene Indoktrination:

von Ulla Wesseler*

Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit hat es  in den Kindergärten der Republik in den letzten Jahren gravierende Veränderungen in der Erziehung gegeben. Zuerst waren es die Hochschulen (Prozess von Bologna), dann die Schulen (selbstständige Schulen) und zuletzt die Kindergärten, die unter den politischen Einfluss von Lobbyisten wie der Bertelsmann-Stiftung geraten sind. Eine erfahrene Erzieherin weiß näheres aus Erfahrung zu berichten.  – Die Redaktion.

Politik, Wirtschaft, Politik & Wirtschaft, Erziehung, Lobbyismus, Studium, Schule, Kindergarten, Familie

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68 % der Schweizer Bevölkerung finden Ohrfeigen und "den Klaps auf den Hintern" völlig normal!

Mein Leserbrief zum nachstehenden Artikel

Wenn heute (im 21. Jahrhundert!) 68 % der Schweizer Bevölkerung Ohrfeigen und den „Klaps auf den Hintern“ völlig normal finden, dann kommt dies einer Bankrotterklärung der Erziehungs- und Bildungverantwortlichen der Schweiz gleich. „Die gesunde Ohrfeige macht krank“ ist der Titel des Buches von Prof. Dr. Hans Czermak, Kinderarzt und Dr. Günther Pernhaupt, Drogentherapeut (ISBN:385-866-7). Sie weisen bereits 1980 in ihrer wichtigen Publikation nach, wie durch Strafen, gestörte Eltern-Kind-Beziehungen entstehen mit verheerenden Folgen. Aber schon wesentlich ältere Studien weisen die Schädlichkeit der Körperstrafen nach. In Fachkreisen ist dies weitherum bekannt. Dass sich die altertümliche Meinung über die „gesunde Ohrfeige“ derart zäh in der Bevölkerung halten konnte, muss aufhorchen lassen und es ist zu wünschen, dass das Ergebnis der Isopublic-Umfrage einen heilsamen Schock auslösen wird. Erziehungsaufklärung braucht das Land!

Schweiz, Psychologie, Erziehung, Gesundheit, Pädagogik, Gewalt

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Brauchen wir Autorität in der Erziehung? Wege zu prosozialem Verhalten

Vortrag von Dr. med. Andreas Bau, gehalten im Rahmen einer Elternfortbildung

Ich gehe davon aus, dass alle Eltern das Beste für ihre Kinder wollen, auch wenn  sich bei weitem nicht alle bewusst damit auseinandersetzen, was es zu einem guten Gelingen der Erziehung braucht. Es ist deshalb zu begrüssen, wenn sich Eltern Gedanken über die Ziele ihrer Erziehung und darüber, wie sie diese erreichen können, machen wollen.

Psychologie, Erziehung, Wissenschaft, Pädagogik, Familie

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Die zu häufige Nutzung digitaler Medien vermindert die geistige Leistungsfähigkeit unserer Kinder

Psychiater und Gehirnforscher Manfred Spitzer warnt Eltern und Erzieher

von Dipl.-Psych. Dr. Rudolf Hänsel, Lindau/Bodensee

Der Neurowissenschaftler und ärztliche Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik Ulm, Professor Manfred Spitzer, löste mit seinem neuen Bestseller «Digitale Demenz.

Medien, Psychologie, Erziehung, Pädagogik

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Falsch verstandene Bedürfnisbefriedigung

Beispiele aus der Praxis eines Kinderarztes

von Dr. Andreas Bau, Kinderarzt

Um allen Missverständnissen vorzubeugen, muss man deutlich unterscheiden zwischen den Bedürfnissen eines Kindes, die unbedingt erfüllt werden sollten, und solchen, die keiner oder erst nach reiflicher Überlegung einer Erfüllung bedürfen. Die Frage sollte immer unter dem Gesichtspunkt beleuchtet werden, was der gesunden seelischen Entwicklung eines Kindes förderlich ist.

Psychologie, Erziehung, Familie, Kindesentwicklung

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