Erziehung

Pädagogisch wertvoll: Familienausflug zur Christopher-Street-Day-Parade

Pädagogisch wertvoll: Familienausflug zur Christopher-Street-Day-Parade

06. Juli 2014

Moderne, zeitgemäße Kleinkindererziehung sollte so früh wie möglich, also sobald die Kleinen laufen können, dafür sorgen, dass Eltern mit ihren Sprösslingen dem Christopher-Street-Day beiwohnen — dieser Meinung ist zumindest Kathy Stolzenbach, in einem Artikel, der vom Generalanzeiger (Bonn, Köln) und dem Nachrichtensender NTV vertrieben wird: “Ausflug zum Christopher Street Day: ‘Mama warum muss der Mann an die Leine?‘”

Sexualität, Psychologie, Erziehung, Pädagogik, Familie

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Psychologe Dr. Albert Wunsch: Ich bin gegen eine Frühsexualisierung von Kindern, weil ...

Psychologe Dr. Albert Wunsch: Ich bin gegen eine Frühsexualisierung von Kindern, weil ...

es nicht die Aufgabe von Schulen ist, staatliche Beihilfe zum ‚geistigen Missbrauch von Schutzbefohlenen’ zu gewährleisten.

Dazu einige Erläuterungen

Sexualität, Psychologie, Erziehung, Bildung, Schule

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Kinder brauchen Herausforderungen, um zu wachsen

Kinder brauchen Herausforderungen, um zu wachsen 

Interview mit dem Psychologen Dr. Albert Wunsch

Krisen im Leben sind unvermeidlich. Misserfolge, Trennung, Scheidung, Tod, Arbeitslosigkeit  – das kann alle irgendwann, irgendwie und irgendwo treffen. Je schwerer die Krise, desto größer ist die Herausforderung, da wieder ‚heil’ heraus zu kommen. In der Erziehung ist es wichtig, Kinder nicht nur zu "schonen", sondern sie so zu stärken, dass sie die Krisen im Leben gut meistern können!

Psychologie, Erziehung, Familie

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Säuglinge in Kinderkrippen – Ein interessanter Briefwechsel mit einer Mutter

Säuglinge in Kinderkrippen  – Ein interessanter Briefwechsel mit einer Mutter

In Europa bringen Immer mehr Mütter ihre Kinder bereits ab dem zweiten oder dritten Monat in Kinderkrippen. In der Schweiz stellt man einen Run auf Krippenplätze fest. Aus diesem Anlass haben wir kürzlich die Forschungen von Professor Zdenek Matejcek auf dieser Webseite vorgestellt: “Kinder ohne Liebe“** und „Betreuen der Kleinkinder zwischen Familie und Staat“ . Daraufhin erhielten wir das engagierte Schreiben einer Mutter, das wir für so wesentlich erachten, dass wir es hier, zusammen mit unserer Antwort, veröffentlichen:

Sehr geehrter Herr Wahl

Schweiz, Politik, Psychologie, Erziehung, Kindergarten, Familie

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SEXTING: Mädchen stellen sich halbnackt ins Netz.

SEXTING: Mädchen stellen sich halbnackt ins Netz.

Trend aus den USA greift auch in der Region um sich  – Oldenburger Experte warnt vor Folgen

Fotos der unbekleideten Tochter in sozialen Netzwerken: Eltern sollten mit ihren Kindern darüber sprechen statt sie zu bestrafen, rät der Oldenburger Soziologie-Professor Thomas Alkemeyer.

Medien, Sexualität, Psychologie, Erziehung, Technologie

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Worauf es ankommt in der Erziehung

Worauf es ankommt in der Erziehung

Umgang mit den Bedürfnissen der Kinder

von Dr. Anita Schächter

Welche Sorge von Eltern ist grösser als die Sorge, dass das Kind seinen Weg im Leben findet. Es ist eine Erfüllung für Eltern zu sehen, dass ihr Kind Freunde findet, Freude hat an der Schule, sich in andere einzufühlen vermag, hilfsbereit ist, mit seinen Gefühlen, mit Niederlagen gut umzugehen vermag. Kurz, emotional kompetent ist. 

Medien, Psychologie, Erziehung, Pädagogik, Familie

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"Niemals Gewalt!"

Die Rede, die Astrid Lindgren bei der Entgegennahme des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels am 22. Oktober 1978 in der Frankfurter Paulskirche hielt:

Über den Frieden sprechen heißt über etwas sprechen, das es nicht gibt. Wahren Frieden gibt es nicht auf unserer Erde und hat es auch nie gegeben, es sei denn als Ziel, das wir offenbar nicht zu erreichen vermögen. Solange der Mensch auf dieser Erde lebt, hat er sich der Gewalt und dem Krieg verschrieben, und der uns vergönnte, zerbrechliche Friede ist ständig bedroht. Gerade heute lebt die ganze Welt in der Furcht vor einem neuen Krieg, der uns alle vernichten wird. Angesichts dieser Bedrohung setzen sich mehr Menschen denn je zuvor für Frieden und Abrüstung ein  – das ist wahr, das könnte eine Hoffnung sein. Doch Hoffnung hegen fällt so schwer. Die Politiker versammeln sich in großer Zahl zu immer neuen Gipfelgesprächen, und sie alle sprechen so eindringlich für Abrüstung, aber nur für die Abrüstung, die die anderen vornehmen sollen. Dein Land soll abrüsten, nicht meines! Keiner will den Anfang machen. Keiner wagt es anzufangen, weil jeder sich fürchtet und so geringes Vertrauen in den Friedenswillen des anderen setzt.Und während die eine Abrüstungskonferenz die andere ablöst, findet die irrsinnigste Aufrüstung in der Geschichte der Menschheit statt. Kein Wunder, dass wir alle Angst haben, gleichgültig, ob wir einer Großmacht angehören oder in einem kleinen neutralen Land leben. Wir alle wissen, dass ein neuer Weltkrieg keinen von uns verschonen wird, und ob ich unter einem neutralen oder einem nicht-neutralen Trümmerhaufen begraben liege, das dürfte kaum einen Unterschied machen.

Krieg, Frieden, Psychologie, Erziehung, Bildung, Pädagogik, Gewalt, Familie, Gewaltprävention

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Gibt es das Karriere-Gen?

Was darüber entscheidet, ob wir erfolgreich sind.

Diese Fragen stellt das Frauenmagazin "Annabelle" und organisiert dazu eine Podiums-Diskussion im Kaufleuten Zürich am 9. Juni 2011.

Auf dem Podium sind Valerie Gürtler-Doyle (Biochemie Studium), Susanne Rietiker (Marketingleiterin), Alice Walder (Chefärztin Innere Medizin), Ueli Mäder (Studium Soziologie, Philosophie, Psychologie, Psychotherapie). Moderator ist Filippo Leutenegger (Politiker, Ökonom, Jurist).

Die provokative Frage nach dem "Karriere-Gen"  – natürlich gibt es das nicht und das wissen wohl auch die meisten Menschen  – hat mich bewogen, dem Moderator und dem Humanwissenschaftler zu schreiben:

Sehr geehrter Herr Leutenegger, 

Sie werden den Annabelle-Business-Talk mit dem Titel „Gibt es das Karriere-Gen?“ moderieren. 

Dazu habe ich eine Frage und eine Bitte an Sie: Was soll bei dem Talk herauskommen? Wissen Sie es  – als Moderator?

Wissenschaftlich korrekt lautet die kurze Antwort auf die  – m.E, provokante  – Frage nach dem „Karriere-Gen“: Nein, ein Karriere-Gen gibt es nicht, genau so wenig, wie es ein Intelligenz-Gen, ein „Hunter-Gen“ oder ein ADHS-Gen gibt. Punkt. 

Man könnte das belanglose, vielleicht unterhaltsame Geplauder über Karriere und Vitamin-B als Marketinggag einer Publikumszeitung abtun, schliesslich ist die Annabelle ja kein medizinisches Fachblatt. Wäre da nicht die grosse Orientierungslosigkeit der Eltern über die Bedeutung von Genen für die Persönlichkeitsentwicklung ihrer Kinder. Und viele junge Mütter lesen Annabelle. Eine klare Antwort auf die Frage wäre für Eltern segensreich! 

Daher nun meine Bitte an Sie, sehr geehrter Herr Leutenegger: Gut wäre, wenn zu Beginn der Diskussion die Gen-Frage geklärt werden könnte  – Nein, die Gene sind es nicht  – es ist die Art und Weise, die gefühlsmässige Stimmung und Haltung, wie Eltern ihre Kinder ins Leben einführen vom ersten Lebenstag an. Kurz: Es ist die Erziehung. Punkt. Ob Herr Mäder hierbei eine klare Position vertritt, weiss ich nicht, schön wär’s. 

Es könnte auch für Annabelle vorteilhaft sein, wenn in Zukunft wissenschaftlich fundierte Artikel über Kindererziehung publiziert würden. 

Wenn Sie möchten, lesen Sie in Vorbereitung auf Ihre Moderation folgende Publikationen: 

Über eine Rückmeldung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Gruessen

. . .

Sehr geehrter Herr Mäder, 

ich sandte Herrn Leutenegger eine Nachricht, worauf er kurz antwortete. Ich gebe Ihnen diese gerne (weiter unten) zur Kenntnis. 

Ich wende mich an Sie, da Sie meines Erachtens der am meisten ausgewiesene Wissenschaftler auf dem Podium sind, der Fundiertes zur Frage der Gene für die Charakterentwicklung, für menschliche Verhaltenweisen und letztlich für die Karriere eines Menschen sagen kann. 

Wäre es nicht sinnvoll, wenn als Fazit der Podiumsdiskussion stünde: Nein, die Gene sind es nicht, es ist die Erziehung. Der Mensch ist nicht  – er wird! Punkt. 

Die beiden Damen Rietiker (angeborener „Hunter-Instinkt“) und Walder (genetische Veranlagung für individuelle Persönlichkeitsstruktur) werden wohl nicht einverstanden sein, falls Sie diese wissenschaftlich längst geklärte Position in so klarer Form vertreten sollten. Aber Pharmazeuten und Mediziner sind in Psychologie, Pädagogik und Hirnforschung in der Regel nicht auf dem neuesten Stand. 

Mit grossem Unbehagen beobachte ich die Diskrepanz zwischen wissenschaftlich gesicherter Erkenntnis über die Bedeutung der Erziehung für die Persönlichkeitsentwicklung des Menschen und der Orientierungslosigkeit der Eltern.

Ich sehe vor allem zwei sich einen wissenschaftlichen Anstrich gebenden Gruppierungen, die ungeachtet aller Fakten gnadenlos an der Verunsicherung der Eltern arbeiten: die Ritalin-Lobby und die am Oben und Unten festhaltenden Befürworter einer Elite, die an einem „Intelligenz-Gen“ festhalten, ähnlich dem seinerzeitigen „blauen Blut“. 

Ob Sie sich, sehr geehrter Herr Mäder, dem vermutlich zu erwartenden Widerstand dieser Leute aussetzen wollen weiss ich nicht, aber es wäre diringend an der Zeit, endlich mit der Produktion von ADHS-Kindern aufzuhören. Untersuchungen wie die nachstehende von Todd Elder müsste Ärzte, Pädagogen, Eltern und Politiker aufschrecken:

„Rund eine Million falsche ADHS-Diagnosen bei Kindern in den USA“

Lesen Sie bitte auch den brillanten Vortrag von Matthias Wenke.

Kennen Sie das Buch von Peter Kropotkin „Die gegenseitige Hilfe in der Tier-und Menschenwelt“? Falls nicht, kann ich es sehr empfehlen, ebenfalls „Wie der Mensch zum Menschen wurde“ von Leaky und Lewin. Aber wahrscheinlich kennen Sie das alles. 

Die Frage nach dem Erfolg ihrer Kinder in der heutigen knallharten Geschäftswelt brennt den meisten Eltern unter den Nägeln. Da hat Annabelle sicher einen Nerv getroffen und viele Leserinnen, worunter wahrscheinlich zahlreiche junge Mütter sind, werden mit Interesse in den kommenden Ausgaben die „Karriere-Gen-Diskussion“ verfolgen. Ich wünschte mir, der zu erwartende Feedback würde den Eltern Orientierung geben. 

Über eine Rückmeldung von Ihnen würde ich mich freuen.

. . .

Sowohl Herr Leutenegger wie auch Herr Mäder haben mir sehr freundlich geantwortet.

Im Vorspann zur Podiums-Diskussion geht Annabelle unter dem Titel "Zum Leader geboren?" auf die Biografie der zweifachen "Unternehmerin des Jahres"  Heliane Canepa ein:

"Heliane Canepa wurde bereits als kleines Mädchen gefordert. Doch bei ihr stimmte die Mischung aus Fördern und Fordern. Sie war die Zweitälteste von fünf Geschwistern, doch da die älteste Schwester schüchtern und gemäss Canepa vor allem an ihrem Aussehen interessiert war, war die vorwitzige Heliane zur Stelle. Man sieht ihr den kindlichen Stolz noch an, wenn sie erzählt, dass sie vom Vater jeweils den Hausschlüssel bekommen habe mit dem Auftrag, zum Rechten zu sehen, wenn die Eltern in die Ferien fuhren und ihre Kinderschar allein zuhause liessen. Der Vater ging mit der damals Neunjährigen durchs Haus und erklärte ihr, welche Fensterläden sie schliessen müsse, wenn ein Gewitter im Anzug sei. Am Tag vor der Rückkehr der Eltern organisierte Heliane jeweils das Aufräumen. «Ich verteilte die Aufgaben. Selber habe ich kaum geputzt», sagt sie und lacht wieder ihr ansteckendes Lachen. Den Kindern so früh so viel Verantwortung übergeben  – welche Eltern würden sich das heute getrauen? Nun, Heliane Canepa ist überzeugt, dass es nicht geschadet hat. Im Gegenteil."

Der pädagogisch aufmerksame Leser erkennt rasch, welche Bedeutung die Vater-Tochter-Beziehung für die Persönlichkeitentwicklung von Frau Canepa hatte.

Ferner zitiert Annabelle eine amerikanische Studie, die explizit auf die Bedeutung der Erziehung hinweist:

"Wie wichtig Selbstdisziplin für den späteren Erfolg ist, bestätigen US-Forscher von der Duke-Universität, die in einer Langzeitstudie die Charakterentwicklung von tausend Kindern von ihrem 3. bis zum 32. Lebensjahr beobachtet haben. Sie fanden heraus, dass sich Wohlstand, Gesundheit und soziale Lebensumstände deutlich positiver entwickeln, wenn die Studienteilnehmer schon als Dreijährige vergleichsweise selbstbeherrscht waren. Dagegen neigen Personen, die sich als Kleinkinder nicht im Griff hatten, später zu Verarmung, Drogensucht und Kriminalität. Die Forscher weisen auf die wichtige Rolle der Erziehung hin: Kinder lernen Selbstdisziplin, wenn sie dazu angehalten werden."

Quelle:
http://www.annabelle.ch/gesellschaft/karriere/auf-dem-podium-zum-business-talk-gibt-es-das-karriere-gen-16301

Studie, USA, Erziehung, ADHS / Ritalin

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Fernsehen macht Kinder dumm

Fernsehen: Wichtig ist, was Kinder gucken /ddp

LONDON/SEATTLE/BALTIMORE. Ein hoher Fernsehkonsum im Kindesalter führt später zu schlechteren Schulabschlüssen und verhindert akademische Laufbahnen. Dies ergeben übereinstimmend drei Studien in den Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine, wobei Editorialisten eine Ehrenrettung für die vielen „pädagogischen Sendungen“ versuchen.

Medien, Psychologie, Erziehung, Wissenschaft, Bildung

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Die Bedeutung des Erziehungsstils.

Leserbrief von Willy Wahl an den Tages-Anzeiger, Zürich

Das Wesentliche, was die siebenjährige Nationalfondstudie hervorbringt, ist die herausragende Bedeutung des Erziehungsstils der Eltern. Nun wissen wir: Besonders günstig wirkt sich ein autoritatives Verhalten der Eltern aus, also viel Wärme und Respekt den Kindern gegenüber, strukturierter Alltag und klare Forderungen.

Psychologie, Erziehung, Wissenschaft, Schule

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