ADHS / Ritalin

ADHS ist keine Krankheit – Neue Therapien machen Mut

Watergate.tv Redaktion
03.10.2017

Doch rastlose Kinder gibt es schon lange. Das ist keine Modediagnose. Früher nannte man unruhige Kinder "Zappelphilip" und auch in dem Kinderbuch "Struwwelpeter" von 1844 beschreibt der Autor Heinrich Hoffmann, ein Frankfurter Arzt, seine beruflichen Erfahrungen mit "Zappelphilippen" und "Hans-guck-in-die-Lufts".

Während die meisten Mediziner die Verhaltensweise als psychische Störung deklarieren und diese mit dem Medikament Ritalin behandeln, haben Wissenschaftler eine Behandlungsmethode gefunden, mit der gute Erfolge bei Kindern erzielt werden - ganz ohne Ritalin.

Neurofeedback* heißt die Therapie, bei der das Gehirn in mehreren Trainingseinheiten durch Neurofeedback lernt, seine Aktivität situationsgerecht zu verstärken oder zu reduzieren. Nach Einschätzung von Wissenschaftlern und Therapeuten ist Neurofeedback eine gut und schnell wirksame Therapie, um die Störungen bei sowohl Kindern als auch Erwachsenen gut zu behandeln.

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Quelle: Watergate.tv, Redaktion
http://www.watergate.tv/?s=ADHS

Gemeinsam Einsam – „AD(H)S ist keine Krankheit, sondern ein Sozialisationsdefizit“

Gemeinsam Einsam  – „AD(H)S ist keine Krankheit, sondern ein Sozialisationsdefizit“

Prof. Dr. Gerald Hüther entwickelt eine neue Sicht auf dieses strapazierte Krankheitsbild

Rund eine Million Kinder leiden in Deutschland am Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom ADS und Variante mit Hyperaktivität ADHS. Circa 300.000 Kinder nehmen alleine in Deutschland Medikamente, welche tief in den Gehirnstoffwechsel eingreifen. Der Verbrauch des Wirkstoffs Methylphenidat, der im ADS-Mittel Ritalin enthalten ist stieg von 34 kg im Jahr 1993 auf rund 1.735 kg im Jahr 2011, ein Anstieg von über 700 Prozent. Die Auswirkungen dieser Behandlung auf die spätere Hirnentwicklung sind bisher nur unzureichend erforscht.

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Überlasst Ritalin den Experten

Überlasst Ritalin den Experten

UNO-Kinderadvokaten beurteilen die Schweizer Ritalinabgabe an Kinder als «exzessiv». Eine Verschärfung der Verschreibungspraxis könnte das Problem lösen.

Kommentar von Anja Burri

Die Wirkung von Ritalin oder ähnlichen Arzneimitteln ist beeindruckend. Wer schon erlebt hat, wie Freunde mithilfe von Ritalin eine Prüfungsphase durchstanden, weiss das.

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Ritalin-Wahnsinn im Chindsgi (Kindergarten) – Jetzt werden schon die Kleinsten ruhig gestellt

Ritalin-Wahnsinn im Chindsgi (Kindergarten)  – Jetzt werden schon die Kleinsten ruhig gestellt

Blick, 27.07.2015

In der Schweiz müssen bis zu 80 Kleinkinder Ritalin schlucken  – dabei ist das ruhigstellende Medikament für sie gar nicht zugelassen.

Wenn ein Junge oder ein Mädchen im Chindsgi oder in der Schule zappelt, nicht aufpasst und die Lehrer zur Weissglut treibt, ist der Verdacht oft schnell geäussert: Das Kind leidet wohl an einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, kurz ADHS.

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Kritische Auseinandersetzung zum Thema Ritalin

Kritische Auseinandersetzung zum Thema Ritalin

Eine Auswahl von aktuellen Zeitungsartikeln:

  • Die Epidemie der Rastlosigkeit und die Karriere des Koks für Kinder
  • Ritalin ­ Hilfe oder Sackgasse?
  • Seelische und körperliche Folgeschäden der Ritalineinnahme
  • Manipulierte Ritalinstudie
  • Mit Ritalin und Prozac gefügig für die Globalisierung?
  • Entzugsklinik für Ritalinkinder
  • Virtuelle Welt oder reales Leben?
  • Unterrichtsstil und Hyperaktivität
  • Keine besseren Schulleistungen mit Ritalin
  • Wirkliche Hilfe statt Ritalin
  • Hirnforscher stellt gängige Erklärungsmuster in Frage
  • Hyperaktivität und Bewegungslinie des Kindes
  • Emotionale Hintergründe von Konzentrationsschwäche und Hyperaktivität
  • Massive Zunahme an Ritalinverschreibungen
  • Uno besorgt über Ritalinboom
  • Michael ­ ein Fallbeispiel
  • Ritalin und der Zappelphilipp
  • Methylphenidate (Ritalin)

Alle nachstehenden Berichte findet man hier:
http://www.praxis-deutsch.ch/ritalin.htm

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UNO-Kritik irritiert ADHS-Experten

UNO-Kritik irritiert ADHS-Experten

Schweizer Fachleute weisen die Vorwürfe des UNO-Kinderrechtsausschusses zurück. Dieser zeigte sich in seinem jüngsten Bericht besorgt über die hohen ADHS- und Ritalin-Zahlen.

Der Inhalt der Kritik ist nicht neu, doch der Absender sorgt für besonderes Gewicht:

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ADHS als kulturelle Pandemie, Zappelphilipp, eine Karriere

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Liebe Seniora-Leserinnen und Seniora-Leser,
wie lange wollen wir eigentlich noch warten, bis wir endlich mit dieser unsäglichen Diagnose “ADHS” aufhören? Mag sein, dass sie für betroffene Eltern ein willkommenes Trostpflaster bedeutet: “Wir sind nicht schuld”.

Aber es darf nicht sein, dass die Wissenschaft zum Trost einiger Eltern und zum Schaden der allermeisten Kinder für ein gigantisches Geschäftsmodell Hand bietet zur Desorientierung der Eltern und Lehrer. Bei vielen Kindern bleibt u. a. lebenslänglich ein diffuses Gefühl zurück: "In meinem Kopf stimmt etwas nicht."

Ich will nicht ausschliessen, dass in ganz seltenen Fällen es angebracht sein kann, ein Medikament einzusetzen, aber niemals in diesem pandemischen Ausmass.
Wenn Sonderpädagogikprofessor Feuser sagt: “Ritalin verletzt die Menschenrechte” so hat er vollkommen Recht. Das “Herumstochern” mit Hirnscannern in den Köpfen der Kinder mitansehen zu müssen, ist unerträglich. Mit dieser Pseudowissenschaft muss Schluss sein!
Willy Wahl

ADHS als kulturelle Pandemie, Zappelphilipp, eine Karriere

NZZ: Manfred Schneider 11.12.2014

Mehr als eine halbe Million Kinder und Jugendliche erhielten in Deutschland 2011 die Diagnose für eine Krankheit, die erst in den neunziger Jahren Karriere gemacht hat: ADHS. Das Zappelphilipp-Syndrom gibt es nicht überall auf der Welt, in Asien kennt man es kaum. Wie kulturell bedingt ist sein Auftreten?

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Der Basar der Psychiater

Der Basar der Psychiater

Martina Frei 10. 08. 2014

Für die Bibel der psychischen Erkrankungen feilschen Ärzte um die Diagnosen

Es erinnert an einen Marktplatz. Als in den 70er-Jahren eine Gruppe bedeutsamer Psychiater darüber nachdenkt, was eine Depression ausmacht, und eine Liste von neun Symptomen erstellt  – u.a. Niedergeschlagenheit, wenig Energie, schlechte Konzentration –, ist die Frage: Wie viele Kriterien braucht es, um die Diagnose zu stellen?

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Was Kinder in der Schule brauchen

Was Kinder in der Schule brauchen

von Dr. Alfred Burger, Schulleiter

An unserer Schule werden in letzter Zeit häufiger Kinder angemeldet, die trotz guter Intelligenz erhebliche stoffliche Rückstände haben. Es fehlt ihnen an Grundfertigkeiten in Lesen, Schreiben und Rechnen.

Es fehlt ihnen auch die Zuversicht beim Lernen, und oft weichen sie den gestellten Anforderungen aus. Manche von ihnen haben schon verschiedene Therapien und Unterstützungsangebote wie Logopädie, Psychomotorik, Ergotherapie erhalten, ohne dabei wesentliche Fortschritte gemacht zu haben.

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