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11.06.2026 Von Bastian Barucker - übernommen von //substack.com/@barucker">Bastian Barucker - bezahlter Beitrag
11. June 2026

Die Überwachung von Impfstoffen oder «Impfen, bis der Arzt kommt»


Bastian Barucker

Bereits im Jahr 2012 machte ein Mitarbeiter des Paul-Ehrlich-Instituts öffentlich, dass die Sicherheit von Impfstoffen nicht sorgfältig genug überwacht werde. Was hat sich seitdem geändert?

Im Jahr 2012 erschien das Buch „Impfen, bis der Arzt kommt” von Dr. Klaus Hartmann. Er war von 1993 an im Paul-Ehrlich-Institut (PEI) tätig. Darin zeigt er die mangelhafte Sicherheitsüberwachung und die vielfältigen Interessenkonflikte rund um die Zulassung von Impfstoffen auf. Vor dem Hintergrund der kürzlich erfolgten Corona-Impfkampagne, die gezeigt hat, wie leicht wenig erprobte Impfstoffe auf den Markt gebracht und massenhaft verabreicht werden können, erscheinen seine Aussagen höchst relevant. Sie zeigen, dass bereits seit vielen Jahren klar war, wie unzuverlässig die etablierte Überwachungsarchitektur ist.

Hartmann arbeitete zehn Jahre lang im Referat für Arzneimittelsicherheit des PEI. Somit kennt er die Vorgehensweise des PEI, der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) und der Pharmakonzerne bei der Prüfung der Sicherheit und Wirksamkeit von Impfstoffen genau. Er arbeitete in derselben Abteilung, die während der gesamten Corona-Impfkampagne kein einziges Protokoll angelegt haben soll. Die damalige Leiterin der Pharmakovigilanz-Abteilung, Dr. Keller-Stanislawski, publizierte sogar gemeinsam mit Hartmann eine wissenschaftliche Arbeit zur Auswertung von Verdachtsfällen von Impfnebenwirkungen. Er war außerdem bei der EMA als Experte registriert. Nach seinem Ausscheiden aus dem PEI arbeitete er als Gutachter für Impfschäden. Leider war es trotz intensiver Bemühungen nicht möglich, Kontakt zu ihm aufzunehmen und seine brisanten Enthüllungen aus dem Jahr 2012 mit der aktuellen Impfkampagne in Bezug zu setzen.

Sein Buch mit dem Untertitel «Wenn bei Pharmakonzernen Profit über Gesundheit geht» bietet einen einzigartigen Einblick in ein emotional stark diskutiertes Thema: die Sicherheit von Impfstoffen und die Qualität der Arbeit der zuständigen Behörden. Hartmann ist sich der Lagerbildung zu diesem Thema wohl bewusst. Diesbezüglich stellt er im Buch frühzeitig klar: «Dieses Schubladendenken ist natürlich Unsinn und hilft überhaupt nicht weiter. Sich gegenseitig als unwissenschaftlich, geldgierig, korrupt, verbohrt oder einfach als blöd zu bezeichnen, bringt uns bei der Beantwortung der Frage, ob eine bestimmte Impfung mit einem bestimmten Impfstoff bei einem bestimmten Menschen in einer bestimmten Situation sinnvoll ist, nicht weiter.»

Dabei klingen Hartmanns Analysen wie Erkenntnisse, die nach dem Corona-Geschehen vor allem in kritischen Kreisen als gemeinsamer Nenner zu finden sind. So beginnt sein Buch mit einem Vorwort, in dem es mit Bezug auf die anfänglich als große Bedrohung kommunizierte Schweinegrippe heißt: «Manch einem kam bei dem ganzen Aufruhr der Verdacht, dass mit der Schweinegrippeimpfung in erster Linie Geld verdient werden sollte.»

Sogar die Sendung «Frontal 21» berichtete damals kritisch über den durch die WHO und Big Pharma verursachten Fehlalarm Schweinegrippe und die darauf folgende Impfkampagne.

Fast zehn Jahre vor der Corona-Impfkampagne, in der Millionen von Menschen unter Druck gesetzt, genötigt und mit falschen Tatsachenbehauptungen zum Impfen bewegt wurden, schrieb Hartmann: «In Zukunft werden sich viele Menschen durch die allzu optimistischen Einschätzungen von Politik und Pharmakonzernen bezüglich der Sicherheit beim Impfen nicht so einfach überzeugen lassen.» Hartmann hat sich damit als weitsichtig erwiesen. Die Mittel, die dieses Mal angewandt wurden, um Impfwilligkeit zu bewirken, waren ausgefeilt, vielfältig und maximal autoritär.

Hartmann gibt in seinem Buch einen Abriss über die Geschichte des Impfens, die grundlegenden Mechanismen der Wirkungsweise und die immer wieder auftretenden Misserfolge in Form von überraschend auftretenden schweren Nebenwirkungen. Anschließend wendet er sich seinem Fachgebiet, der Überwachung der Sicherheit von Impfstoffen, zu. Er merkt bezüglich der Wechselwirkung mit dem hochkomplexen menschlichen Immunsystem recht früh an: «Es kann leicht nach hinten losgehen, wenn man glaubt, man könnte hier mit ein paar Tricks Wunderdinge vollbringen.» Diese Sorge teilt er hinsichtlich der Beimischung von sogenannten Adjuvantien wie Aluminium in Impfstoffe, um stärkere Immunreaktionen hervorzurufen.

Genau zu diesem Thema hat er im Jahr 2013 einen sehr informativen Vortrag gehalten:

Mit dem heutigen Blick auf die millionenfach verabreichten mRNA-Präparate wirken seine damaligen Sorgen beinah beängstigend: «Wir sollten uns immer der Tatsache bewusst sein, dass das Immunsystem manche Fehler nicht verzeiht. Im schlimmsten Fall kann es passieren, dass unsere Abwehr sich gegen uns selbst wendet.” Damit sind Autoimmunerkrankungen gemeint...

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