Antikapitalisten bekämpfen den Bahnausbau in Basel



Nein zum Wahnsinnsprojekt genannt «Herzstück»
Referendum gegen die Verschwendung von weiteren Millionen Steuergeld für die Planung einer unterirdischen Bahnverbindung vom Bahnhof SBB unter dem Rhein hindurch zum Badischen Bahnhof.
Schluss mit Lobbying und Planung für ein viele Milliarden teures Vorhaben, das nie realisiert wird.
Pressemitteilung
Am 21. Februar 2026 hat die Partei der Arbeit (PdA) Basel ein Referendum gegen den Grossratsbeschluss Nr. 26/02/10G vom 7. Januar 2026 betreffend Finanzierung der weiteren Arbeit im Zusammenhang mit dem Herzstück und dem Bahnknoten eingereicht. Das Referendum ist nach nur drei Wochen mit 2’244 gültigen Unterschriften zustandegekommen.
Mit diesem Grossratsbeschluss sind für die weiteren Planungen im Zusammenhang mit dem Herzstück, das neuerdings Durchmesserlinie heisst, 3‘590‘000 Franken bewilligt worden, wovon 850‘000 Franken nur für Lobbying für das Herzstück bzw. die Durchmesserlinie ausgegeben werden sollen.
Das von der Partei der Arbeit (PdA) lancierte und eingereichte Referendum ermöglicht es nun dem Volk, seine Meinung kundzutun zum Wahnsinnsprojekt einer unterirdischen Bahnverbindung 50 Meter tief unter dem Rhein hindurch zum Badischen Bahnhof, das viele Milliarden kosten würde und nur wenig Nutzen bringen würde und mit den Unannehmlichkeiten einer jahrelangen Bauzeit verbunden wäre.
Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger werden nun entscheiden können, ob für die Planung und für Lobbying für dieses Wahnsinnsvorhaben weitere Steuermillionen ausgegeben werden sollen.
Wenn das Volk dazu NEIN sagen wird, kann die Basler Regierung in Bern nicht mehr behaupten, Basel wünsche, dass ein Tiefbahnhof und eine unterirdische Bahnverbindung vom Bahnhof SBB unter dem Rhein hindurch zum Badischen Bahnhof gebaut wird.
Das Referendum richtet sich nicht gegen die Förderung und den Ausbau des öffentlichen Verkehrs, sondern nur gegen ein unsinniges Projekt, das Milliarden verschlingen würde, die dann fehlen für die Finanzierung sinnvoller ÖV-Projekte wie auch für vernünftige sozialpolitische Massnahmen.
Dass die Partei der Arbeit für die Förderung des öffentlichen Verkehrs ist, hat sie schon mit ihrer Initiative für ein U-Abo zum Preis von 1 Fr. pro Tag für alle unter Beweis gestellt, über die ebenfalls bald einmal abgestimmt werden kann.

Übergabe der Unterschriften im Basler Rathaus
Am 7. Januar 2026 hat der Grosse Rat von Basel-Stadt mit 78 gegen 13 Stimmen bei einer Enthaltung beschlossen, zusätzlich zu den bereits ausgegebenen über 14 Millionen Franken für Planung und Lobbying im Zusammenhang mit dem Vorhaben, eine unterirdische Bahnverbindung vom Bahnhof SBB unter dem Rhein hindurch zum Badischen Bahnhof zu bauen – bezeichnet als «Herzstück» –, weitere Fr. 3‘590‘000 zu bewilligen.
Die Partei der Arbeit (PdA) ist in Basel die einzige Partei, die sich von Anfang an gegen die weitere Planung und Realisierung dieses Bauvorhabens genannt «Herzstück» ausgesprochen hat.
Nachdem auch der vom Bundesrat beauftragte Experte Prof. Ulrich Weidmann mit seinem Gutachten erkannt hat, dass eine unterirdische Bahnverbindung vom Bahnhof SBB zum Badischen Bahnhof und der dafür vorgesehene Tiefbahnhof SBB vor dem Jahr 2045 nicht zu realisieren ist, muss nun die weitere Planung für dieses unsinnige Projekt, das in diesem Jahrhundert nicht realisiert wird, gestoppt werden, damit dafür nicht noch weitere Millionenbeträge sinnlos verschwendet werden.
Auch für die abgespeckte Herzstück-Variante ohne Haltestellen unter dem Marktplatz und im Neubaugebiet Klybeck soll nicht weiter geplant werden, da auch diese nicht realisiert wird.
Deshalb ergreift die Partei der Arbeit (PdA) gegen den weiteren Kredit für Planung und Lobbying im Zusammenhang mit dem «Herzstück» das Referendum. Damit kann dann endlich das Basler Volk seine Meinung dazu kundtun und diesem nie zu realisierenden Vorhaben, für das schon viel zu viel Steuergeld verpulvert worden ist, ein Ende setzen.
Das «Herzstück» heisst jetzt Durchmesserlinie
Nachdem den Regierungen der beiden Basel seitens des Bundesrates gestützt auf das Expertengutachten Weidmann klar gemacht worden ist, dass das Projekt genannt «Herzstück» nicht realisiert werden kann, hat die Regierung das «Herzstück» nun unter Weglassung der Haltestellen unter dem Marktplatz und im Klybeck neu als Durchmesserlinie bezeichnet.
Aber auch bei der Durchmesserlinie handelt es sich immer noch um eine unterirdische Bahnverbindung in 60 Metern Tiefe vom Bahnhof SBB unter dem Rhein hindurch zum Badischen Bahnhof. Auch diese Durchmesserlinie würde über 10 Milliarden kosten und der Bau würde Jahre dauern und wäre für die Menschen in Basel jahrelang mit grössten Unannehmlichkeiten verbunden.
Auch die Durchmesserlinie ist bezüglich des Kosten-Nutzen-Verhältnisses unsinnig und kann und soll daher nicht gebaut und auch nicht weiter geplant werden.
Eine oberirdische Schliessung des Eisenbahnrings nördlich von Basel kostet viel weniger und bringt erst noch mehr Nutzen, weil damit auch der Flughafen angeschlossen werden könnte.
Dass der Bundesrat zur Beruhigung der Regierungen der beiden Basel neuerdings erklärt hat, ab dem Jahr 2031 die Planung einer Durchmesserlinie in Erwägung zu ziehen, ändert daran gar nichts.
Basel im März 2026
Partei der Arbeit (PdA) Basel
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Quelle: PdA

















































































