„Fragen zur Flucht, die Sie nie zu fragen wagten“

Offener Brief

von Hans Fricke

Liebe Freunde,

im Vorspann zu den Fragen rund um Flucht und Asyl im Beitrag „Fragen zur Flucht, die Sie nie zu fragen wagten“ vom 16.September 2015 http://www.staatszeugen.de/fragen-zur-flucht-die-sie-nie-zu-fragen-wagten/ heißt es:

Die Asylthematik spitzt sich mehr und mehr zu. Unzählige Meldungen in der täglichen Presse  – längst auch in den sozialen Netzwerken. Überall wird heftig berichtet, eine tiefgreifende Diskussion findet nicht statt. Wie auch, wenn kaum ein klares Bild gezeigt wird!

So verliert man sich in Details, welche in der Diskussion gleichsam mit anderen Details angereichert werden, oder aber  – was einfacher und daher beliebter ist  – mit einem Etikett der Vergangenheit belegt werden, getreu dem Motto:

„…der möge für immer schweigen.“

Nun ist jedoch das Ausmaß damit kaum zu bewältigen, indem man ein Schweigeverbot verhängt oder eine (Zwangs )Denkrichtung vorgibt.

Eine funktionierende Asyl- und Zuwanderungspolitik muss in der Bevölkerung fundamental verankert sein und kann nicht per Meinungsdiktat verordnet werden.

Als Staatszeuge vertrete ich die Meinung, man sollte die Ursachen aktiv beseitigen, statt seine Kräfte anhaltend an der Linderung der Symptome zu vergeuden. Den Bürgern ist aber nur die Auseinandersetzung mit den Symptomen erlaubt, für die Ursachen besteht offenbar eine Art Denkverbot. Da soll es sich um höhere Politik handeln, also Dinge, wovon das Volk nichts versteht.

In diesem Fall sind die Ursachen zwar ziemlich klar: die zahllosen (völkerrechtswidrigen) Angriffskriege der USA unter Mithilfe seiner treuen NATO-Gefolgschaft. Es ist zwar schön und gut, die Verursacher beim Namen zu nennen, es bringt an dieser Stelle jedoch nicht den gewünschten Erfolg. Solange die USA mit ihren Streitkräften das Gewaltmonopol haben, kann nur eine geschlossene Wertegemeinschaft dagegen ankommen!

Solange jedoch die Vasallenstaaten (von denen Deutschland leider einer von vielen ist) von dieser US-Strategie profitieren, wenn auch nur ein paar wenige z.B. durch Waffenexporte, dann wird es weder zu dieser Geschlossenheit kommen, noch zu einer nennenswerten Gegenwehr.

Abgesehen davon bietet Deutschland mit Ramstein ein US-Drehkreuz für die unzähligen Kriege an- wenn auch nur passiver Natur. Mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen?!

Bleiben wir einfach bei den Dingen, die wir bewegen können. Damit wir aber nicht wieder unserer Energie gänzlich in der Symptombekämpfung vergeuden, ist es unabdingbar, sich eines breiteren Blickes zu bemächtigen. Dazu helfen kritische Fragen. Fangen wir einfach spontan mit einigen an“

Es folgen 25 nach meiner Auffassung berechtigte Fragen, denen die Bundeskanzlerin und ihre Regierung bisher aus durchsichtigen Gründen ausgewichen sind.

Eine dieser Fragen lautet zum Beispiel: „Woher kommen die Gelder für die Flucht aus dem Herkunftsland, die schätzungsweise zwischen 5.000 und 15.000 EUR betragen?

Andere Stimmen fragen, woher nicht nur die Gelder für die Flucht kommen, sondern auch die vielen fabrikneuen Smartphon über die die Flüchtlinge verfügen. Und die Zeitung „junge Welt“ meinte in ihrer Ausgabe vom 18.September 2015 zu einem Foto mit Flüchtlingen: „Unklar ist noch immer, woher zahlreiche Migranten Anfang September am Budapester Bahnhof knitterfreie Hochglanzplakate mit dem Konterfei der Kanzlerin hatten.

Ein Kommentar zu obigen Beitrag verdient es, nachfolgend  zitiert zu werden:

„Alle Flüchtlinge kommen aus Ländern, die vorher von USraell unrechtmäßig angegriffen und bombardiert wurden. Die USA haben in ihrer 220 jährigen Geschichte über 200 Kriege geführt, allein 70 davon nach WK2 und der Kriegsnobelpreisträger brüstet sich damit, in seiner Amtszeit 7 Kriege angezettelt zu haben. Die USA haben sich in eine Olligarchie (Aussage von Jimmy Carter) verwandelt und können ohne Kriege nicht mehr leben.

Ich habe bisher noch nicht gehört, dass die USA jemals Reparationen an die von ihnen verwüsteten Länder gezahlt hätten, oder dass sie jemals in irgendeiner Form für ihren weltweit verbreiteten Terror sanktioniert oder zur Verantwortung gezogen wurden…

Die einzige gerechte Lösung für das aktuelle Flüchtlingsproblem ist die Wiedereinführung des Verursacherprinzips.“

Einen Tag später, am 17.September 2015, hat „Staatszeugen“ unter der Überschrift „Vorschau auf die Flüchtlingsmauer, die auf uns zurast.“einen 20 Seiten langen konstruktiven Offenen Brief von Generalmajor a.D. Gerd Schultze-Rhonhof an Angela Merkel veröffentlicht. (http://www.staatszeugen.de/vorschau-auf-die-fluechtlingsmauer-die-auf-uns-zurast/) (siehe weiter unten)

In seinem Brief heißt es u.a.:

“Deutschen Politikern ist eine Klarsicht in der Migranten-Frage nach ihren vielen Fehlprognosen und nicht eingehaltenen Versprechungen vor der Wiedervereinigung, vor der Einführung des Euro und zu Beginn der Griechenland-Finanzkrise nicht mehr zuzutrauen. Auch insofern ist der Vorwurf des ungarischen Ministerpräsidenten nicht unberechtigt, die Massenzuwanderung sei ein deutsches Problem. Deutschland hat seit vielen Jahren weltweit signalisiert, dass Zuwanderer willkommen sind, und zwar unterschiedslos.

Der augenblickliche Beifall des amerikanischen Präsidenten und des englischen Ministerpräsidenten zur plötzlichen Grenzöffnung für die in Ungarn ‚aufgestaute‘ Migranten-Menge belegt nicht das Gegenteil. Beide Präsidenten haben ein Interesse an einer weiteren  Durchmischung und Desintegration der deutschen Bevölkerung und damit an einer Schwächung Deutschlands gegenüber ihren eigenen Staaten. Deutschland muss in der EU eine Vorreiterrolle für ein Unterbinden der Völkerwanderung übernehmen und nicht weiter auf eine EU-Entscheidung warten.“

Sogar „DIE WELT“ beschäftigt sich heute mit einem Beitrag von Alan Posener sehr kritisch mit Angela Merkels Politik, insbesondere ihrer persönlichen Rolle im Flüchtlingsdrama. Sie würde sich in Europa wie eine „Elefantin im Porzellanladen“ aufführen: „Ich bin Angela Merkel, ich darf das.

Energiewende, Euro-Krise, Flüchtlingsdrama: Kanzlerin Merkel entscheidet einsam und handelt spontan. Sie ruiniert damit den europäischen Zusammenhalt und zeigt die Arroganz deutscher Vormachtstellung.“(http://www.welt.de/debatte/kommentare/article146491578/Ich-bin-Angela-Merkel-ich ...)

Vor dem Hintergrund des oben Gesagten habe ich persönlich Verständnis für die am 15.September 2015 von Wolf Osinski im Internet mit einer Petition geforderte Misstrauensvotum gegen Frau Merkel und ihre Amtsenthebung und unterstütze beide Forderungen. (https://www.change.org/p/wir-fordern-das-misstrauensvotum-gegen-frau-merkel-sofortige-amtsenthebung-frau-merkels)

Mit besten Grüßen
Hans Fricke