Seniora.org - Vererbung

Alfred Adler Panorama: Eine Würdigung des grossen Psychologen und Begründer der Individualpsychologie

Adlers Menschenbild ist auch heute hochaktuell
Von Michael Felten*
Geschätzte Leserin, geschätzter Leser, der von uns hochgeschätzte Pädagoge Michael Felten hat mit seiner neuen Website "Adler Panorama" eine wunderbare Würdigung der Arbeit Alfred Adlers geschaffen. Diese empfehlen wir Ihnen wärmstens, sowohl zum Studium wie auch zur Weiterleitung an Freunde und Bekannte! Beste Grüsse Margot und Willy Wahl (klicken Sie bitte weiter unten auf den Link)

Lesen Sie hier, was der Autor und Herausgeber der Website zu seiner Arbeit sagt:

"Ich war lange Lehrer - und das immer gerne. Der Umgang mit jungen Menschen ist einfach etwas ungemein Lebendiges - mal erfreulich, mal ungestüm, auch schwierig. Mit Schülern wird einem nie langweilig...

Dass mir die Lust am Unterrichten nicht mit der Zeit verging, verdanke ich u.a. der frühen Begegnung mit den Überlegungen Alfred Adlers. Bereits im Studium wurde ich auf diese besonders ganzheitliche Form tiefenpsychologischen Denkens aufmerksam. In Unterrichtspraxis wie Weiterbildung konnte ich Feingefühl wie Führungsfreude ausweiten, vermochte zunehmend auch schwierige Klassen zu führen und entgleisende Schüler wieder aufzufangen.

Das psychotherapeutische Gespräch

Beitrag zur modernen Psychoanalyse und Psychotherapie
Von Harry S. Sullivan
Fischer Taschenbuch 1976
Harry S. Sullivan, der zu den großen Pionieren der Tiefenpsychologie gehört, ist bei uns noch so gut wie unbekannt. Obwohl seine Lehre in den USA inzwischen den Ruf hat, die Psychiatrie unserer Zeit zu sein und seine Bücher dort zu psychiatrischen Bestsellern wurden, liegt mit diesem Buch »Das psychiatrische Gespräch« das erste Werk Sullivans in deutscher Sprache vor. Die Originalausgabe erschien 1954 in New York und wurde, wie fast alle Werke Sullivans, aus seinem Nachlaß herausgegeben. Dies Buch ist noch heute das einzige in der psychiatrischen Literatur, das den Praktiker in die notwendigen Techniken des psychiatrischen Gesprächs einführt. Es basiert auf Tonbandaufnahmen von zwei Unterrichtsfolgen, die Sullivan an der Washington School of Psychiatry hielt.

Buch Sullivan Psychotherapeutisches Gespräch  
Sullivan ergänzte sie durch sorgfältige Aufzeichnungen vor und nach den Unterrichtsgesprächen. In diesem »Psychiatrischen Gespräch« kann man also den Entdecker der modernen Psychiatrie gleichsam bei seiner psychotherapeutischen Arbeit beobachten. Das Buch hat die Spontaneität des praktischen Unterrichts, in dein gelehrt wird, wie ein psychiatrisches Gespräch geführt und wie es nicht geführt werden sollte. Dabei werden die notwendigen Verhaltensweisen des Psychiaters ebenso berücksichtigt wie die psychische und soziale Situation des Patienten.

Schulzeugnis und Versagen in der Schule

Friedrich Liebling*, Zürich
Der Empfang des Schulzeugnisses bedeutet für viele Kinder und Eltern eine Zeit schwerer Besorgnis. Das schmale Notenbüchlein, das in wenigen Zahlen die Leistungen und das Versagen eines Trimesters resümiert, fällt ein Urteil über ein Kind und zieht entscheidende Konsequenzen nach sich. Vor allem im Falle des Ungenügens liefert das Zeugnis den «eindeutigen Beweis», indem es zahlenmäßig festlegt, wie viel oder wie wenig das Kind zustande gebracht hat. Die mangelhafte Leistung, welche unter Umständen die Promotion in Frage stellt, tritt mit einem Male ans Licht der Öffentlichkeit - es wird dem Kind wie auch seinen Eltern gleichsam «offiziell» bescheinigt, ob es den allgemeinen Maßstäben genügt oder nicht.

Daher mag man verstehen, daß die Zeugniszeit für viele Kinder dramatische und schicksalshafte Komplikation beinhaltet; es gibt Fälle, bei denen unglückliche Zeugnis-Empfänger das Übermaß an seelischer Spannung durch Erkrankungen abreagieren; andere wieder, die im Elternhause Bestrafungen oder Beschimpfungen für die schlechten Leistungen erwarten, bleiben mit ihrem Zeugnis der Familie fern und müssen mitunter durch Polizeiaufgebot gesucht werden; es sind auch schon tragische Suizidfälle in diesem Zusammenhang vorgekommen.

Angesichts dieser Umstände mag man die Frage aufwerfen, ob unser traditionelles Notensystem in allen Beziehungen den Anforderungen einer modernen, psychologisch orientierten Pädagogik genügt. Die Erwachsenen machen sich im allgemeinen hierüber wenig Gedanken; selbst diejenigen, die als Kinder unter dem «Notendruck» gelitten haben, kommen selten darauf, dieses Prinzip in seiner Problematik zu sehen. Aus Gründen, die psychologisch verständlich gemacht werden können, neigen sogar die Opfer einer mühsam durchlittenen Schul- und Jugendzeit besonders dazu, von ihren Kindern mit Selbstverständlichkeit erfolgreiche Schulbewältigung zu fordern.

Quelle: Der Artikel ist erstmals erschienen in der tiefenpsychologischen Monatszeitschrift “Psychologische Menschenkenntnis” 1/1964-65, S. 65 - 71, Publikationsorgan der Psychologischen Lehr- und Beratungsstelle Zürich.

Was Menzius vor 2300 Jahren über die menschliche Natur lehrte

Grundsätzlich ging Menzius davon aus, dass die menschliche Natur gut sei (性善, xìngshàn)

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Mengzi (chinesisch 孟子 Mèngzǐ, latinisiert Mencius oder Menzius; um 370 v. Chr.; † um 290 v. Chr,)

Während sich Konfuzius nicht explizit zum Wesen der menschlichen Natur geäußert hatte, ist dieses Thema eines der wichtigsten in Menzius' Philosophie.

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