Seniora.org - MH17

Die These eines Abschusses der MH 17 durch die Bordkanonen eines Jagdflugzeuges läst sich nicht belegen.

von Jürgen Rose
Liebe FreundInnen, als ehemaliger Feuerleitoffizier einer Flugabwehrraketenbatterie HAWK und Luftwaffenstabsoffizier gelange ich bei der Betrachtung der Trümmerteile zu konträren Konklusionen:
  1. Daß gerade die Flugzeugnase mit dem Cockpitbereich von der Geschoßwirkung betroffen ist, spricht für den Abschuß durch eine Flugabwehrrakete und gegen den Abschuß durch die Bordkanonen eines Jagdflugzeuges. Die Flugabwehrrakete nämlich fliegt nach dem Verlassen des Startgerätes auf einen vom Feuerleitrechner berechneten PIP (Projected Intercept Point), der sich oberhalb vor dem Flugzeug befindet und detoniert, wenn alles paßt, unmittelbar vor und oberhalb der Flugzeugnase, so daß das Flugzeug mitten in die vom detonierenden Gefechtskopf erzeugte Splitter-/Fragmentwolke fliegt. Hierbei schlagen Splitterfragmente in die Flugzeughaut ein und treten teilweise aufgrund der enormen Geschwindigkeiten nach Durchschlagen der Struktur auch wieder aus.
  2. Ein Jagdflugzeugpilot würde sich einem Flugziel wie der MH 17 in aller Regel von hinten aus der Überhöhung annähern und bei Erreichen der Bekämpfungsreichweite der Bordkanonen aus dieser Position das Feuer eröffnen. In diesem Falle schlagen die Geschosse vor allem hinten im Bereich des Leitwerks, des hinteren Rumpfsegments oder auch der Tragflächen ein. Frontalangriffe durch Jagdflugzeuge sind lediglich von der deutschen Reichsluftwaffe im 2. Weltkrieg gegen die schwerbewaffneten US-Bomber vom Typ B-17 E bekannt, die zunächst mit ihren Bord-MG nicht direkt nach vorne wirken konnten und daher dann in der Version B-17 G mit einem sogenannten "Kinn-Turm" ausgestattet wurden, um dieses Defizit zu beheben.
  3. Hätte ein Jagdflugzeugführer statt der Bordkanonen mitgeführte Luft-Luft-Raketen eingesetzt, so wären diese ebenfalls von hinten her abgefeuert worden. Infrarot-gesteuerte Flugkörper wären vornehmlich im Bereich der heißen Triebwerke eingeschlagen und hätten entsprechende Trefferbilder erzeugt, radargesteuerte Flugkörper wären per Annäherungs- oder Aufschlagzünder ebenfalls eher im hinteren Rumpfbereich oder den Tragflächen eingeschlagen.

Hört endlich auf damit, den Krieg zu wollen!

von Karl-Jürgen Müller
Ein bösartiger Zyniker und Verschwörungstheoretiker würde vielleicht sagen: «Der Absturz bzw. Abschuss der Passagiermaschine über ostukrainischem Gebiet hätte zu keinem besseren Zeitpunkt passieren können. Nichts eignet sich besser als der Tod von 300 Unschuldigen, um die Stimmung gegen Russland weiter aufzuheizen und die Völker, die noch immer nicht kriegsbereit sind, auf die Seite der Kriegsherren zu ziehen.»

Aber da würden sich selbstverständlich alle sehr empören und laut aufschreien. So etwas Bösartiges ist doch keinem Menschen zuzutrauen und schon gar nicht verantwortlichen Politikern, Militärs und Medienschaffenden in unseren zivilisierten westlichen Ländern.

Nun ja, vielleicht muss man aber auch gar kein Zyniker und Verschwörungstheoretiker sein, um ähnlich nachzudenken wie oben zitiert. Vielleicht reicht auch schon ein Blick in gute Geschichtsbücher, um auf die Idee zu kommen, dass interessierte Kreise immer wieder in der Geschichte nach Gründen gesucht haben, um loszuschlagen. Manchmal haben diese Kreise auch nachgeholfen. Man spricht da von «Operationen unter falscher Flagge». Die Geschichte ist auch davon voll, am bekanntesten wohl ist der Satz Adolf Hitlers: «Seit 5.45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen.»

Tatsache ist, dass sich die westlichen Leitmedien schon wenige Stunden nach dem Absturz des Passagierflugzeuges ganz sicher zeigten, wer der Schuldige ist. Selbstverständlich nicht alle Medien auf eine gleich platte Art und Weise. Man zitierte auch aus russischen Stellungnahmen, aber die blieben ohne den Versuch, den Dingen auf den Grund zu gehen, ohne die ehrliche Suche nach Belegen, standen also als pure Behauptungen da. Ist doch klar, dass die Schuldigen alle Schuld von sich weisen. Umso schlimmer, sie gestehen nicht einmal. So vertun sie auch ihre letzte Chance.

Der Autor ist Berufsschullehrer für die Fächer Deutsch, Geschichte und Gemeinschaftskunde und Mitarbeiter der Redaktion «Zeit-Fragen».

KenFM im Gespräch mit Willy Wimmer

über Absturz der MH17 und die Instrumentalisierung
28.07.2014

Vor rund zwei Wochen kam es Zehntausend Meter über der Ukraine zu einer Flugzeug-Katastrophe, die hunderte Menschen das Leben kostete. Die meisten Opfer kamen aus den Niederlanden.... Krieg wird in Europa nicht immer wahrscheinlicher, so Wimmer. Er wird konsequent vorbereitet.

 

MH 17 – der Glaubwürdigkeits-GAU – Zwischen Vasallenpolitik und willfährigen Medien

Um das Streit-Thema Absturz der MH-17 über der Ostukraine ist es sonderbar still geworden. Man hat den Eindruck, als hätten die Parteien – USA-NATO-EU-Kiew vs. Russland-Donbass – vorübergehend ihr argumentatives Pulver verschossen und sammelten neue Munition für die nächsten Vorstöße im Rahmen ihrer jeweiligen psychologischen Kriegsführung. Sie werden spätestens dann wieder loslegen, wenn im September der Bericht der internationalen Inspektorengruppe öffentlich wird. In die gegenwärtige Pause hinein bietet nun der vormalige Richter am bayerischen Verwaltungsgerichtshof, Peter Vonnahme, einen Blick auf das von den Politikern und den ihnen verbundenen journalistischen Institutionen vorübergehend freigegebene publizistische Schlachtfeld. Bemerkenswert sind nicht nur einige der Schlüsse, zu denen er gelangt. Von besonderem Gewicht ist vielmehr, dass sie ein ehedem hoher Richter zieht, also eine klassische Stütze der – bürgerlichen – Gesellschaft.
von Peter Vonnahme, ehem. Richter am Bayer. Verwaltungsgerichtshof
Wenn Sie eine klare Antwort auf die Frage erwarten, wer für den Absturz der malaysischen Passagiermaschine MH 17 verantwortlich ist, dann ist es besser, Sie legen diesen Aufsatz gleich wieder zur Seite und lesen stattdessen die Bildzeitung. Denn BILD ist immer dabei und weiß im Gegensatz zu mir alles ganz genau!

Wenn Sie aber politische Zerrbilder und Diffamierungskampagnen nicht für hilfreich halten, sondern Trennschärfe bei der Bewertung von Politik und glattgebürsteter Publizistik bevorzugen, dann lesen Sie weiter. Der Aufsatz ist ein Versuch, die Mechanismen fremdgesteuerter Politik und die geistige Engführung des bundesdeutschen Nachrichtendschungels auszuleuchten. Er versucht, die mediale Spreu vom Weizen zu trennen.

Das ist schwierig, weil in (Vor-)Kriegszeiten sogar Tatsachenberichte ideologisch eingefärbt und verfälscht werden. Die traditionellen Medien verlieren rapide an Verlässlichkeit. Umso wichtiger werden Kriterien für die eigene Bewertung von Nachrichten. Deshalb soll der Aufsatz die Beliebigkeit und Einseitigkeit politischer und publizistischer Aussagen anhand richterlicher Überprüfungsroutinen sichtbar machen.

Zunächst müssen dazu möglichst viele Informationen gesammelt, auf ihre Plausibilität hin überprüft und gewichtet werden. Aus der Informationsfülle muss sodann von einer gedanklich und strukturell unabhängigen „Instanz“ ein nachprüfbar stimmiges Gesamtbild geformt werden. Unverzichtbar ist dabei, dass bei Bewertungen in jedem Fall die gleichen Maßstäbe angelegt werden. Wünschenswert ist, dass der Bewertende Unstimmigkeiten und Lügen erkennt und den Mut hat, sie als solche zu bezeichnen.

Unvermeidlich ist, dass bei einem solchen Unterfangen auch persönliche Überzeugungen des Verfassers sichtbar werden. Das ist auch so gewollt. Ich bemühe mich um Objektivität, nehme aber in Kauf, dass ich mich trotzdem angreifbar mache. PV

Wurde MH17 von einem Kampfjet abgeschossen?

Prof. Michel Chossudovsky von Global Research geht davon aus, dass MH17 nicht mit einer Rakete, sondern von einem Kampfjet abgeschossen wurde.
von Prof. Michel Chossudovsky
Global Research, 31.07.14

Keine Anzeichen für einen Raketentreffer! Wurde MH17 von einem Kampfjet abgeschossen?

Nach einem Bericht des deutschen Piloten und Luftfahrtexperten Peter Haisenko wurde der Flug MH17 der (malaysischen) Boeing 777 nicht durch eine Rakete gestoppt.

Auf verfügbaren Fotos (von Flugzeugtrümmern) hat er Einschusslöcher am Cockpit entdeckt: "Ich rede nicht von Spekulationen, sondern von eindeutigen Fakten: Das Cockpit zeigt Spuren von Beschuss. Man kann Ein- und Austrittslöcher sehen.

Der Rand eines Teils der Löcher ist nach! innen! gebogen. Das sind die kleineren Löcher, rund und sauber, etwa Kaliber 30 Millimeter." (zitiert nach dem Haisenko-Bericht in deutscher Sprache)

Nach einer gründlichen Analyse gelangt Peter Haisenko zu dem Schluss, dass Flug MH17 nicht durch einen Raketenangriff zum Absturz gebracht wurde

"Dieses Flugzeug wurde nicht von einer Rakete in der Mitte getroffen. Die Zerstörung beschränkt sich auf den Cockpit-Bereich. Nun muss man wissen, dass dieser Teil aus besonders verstärktem Material gebaut ist."

Friedenspolitische Mitteilungen aus der US-Militärregion Kaiserslautern/Ramstein LP 119/14  – 07.08.14
http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_13/LP11914_070814.pdf

mh17 DURCHLOECHERT

Quelle: Globalresearch
http://www.globalresearch.ca/support-mh17-truth-osce-monitors-identify-shrapnel-like-holes-indicating-shelling-no-firm-evidence-of-a-missile-attack/5394324
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