Seniora.org - Indien

«Der Westen ist raubtierhaft und kannibalistisch, ernährt sich von den Ressourcen anderer Völker und versucht, deren ganze Zukunft zu verschlingen»

«Grosse Zivilisationen haben im Osten wie im Westen geblüht, weil sie geistige Nahrung für die Menschen aller Zeiten hervorbrachten. […] Diese grossen Zivilisationen wurden durch Menschen vom Typ unserer modernen frühreifen Schuljungen zugrunde gerichtet  – neunmalklug und auf oberflächliche Weise kritisch, sich selbst verehrend und geschickt auf dem Markt des Profits und der Macht feilschend, effizient im Umgang mit Nebensächlichem, die […] am Ende, von selbstmörderischer Gier getrieben, die Häuser ihrer Nachbarn in Brand setzten und schliess­lich selbst von Flammen eingehüllt wurden.»

Rabindranath Tagore, zit. nach Mishra, S. 294

«Der Westen ist raubtierhaft und kannibalistisch, ernährt sich von den Ressourcen anderer Völker und versucht, deren ganze Zukunft zu verschlingen»

Der indische Literaturnobelpreisträger Rabindranath Tagore und sein unermüdliches Engagement für ein friedliches Zusammenleben  – ein Vorbild für heute

von Thomas Schaffner

Asien ist im Aufbruch. Davon legt nicht nur die «Erklärung von Shanghai» der CICA, der «Konferenz für Interaktion und vertrauensbildende Massnahmen in Asien», beredtes Zeugnis ab (vgl. Zeit-Fragen Nr. 14/15 vom 1. Juli). Auch bilateral werden die Beziehungen der Länder Asiens vertieft  – ohne Einbezug des Westens.

Asiatische Bruchlinien wegen Bidens Krieg gegen Russland

Von Kasachstan bis Myanmar, von den Salomonen bis zu den Kurilen, von Nordkorea bis Kambodscha, von China bis Indien, Pakistan und Afghanistan zeigen sich Bruchlinien.
von M.K. Bhadrakumar,* Indien (25. April 2022)
Die Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Russland, die sich in Europa abspielen, sind in Asien bereits auf unterschiedliche Weise zu spüren. Die Hypothese, dass die Ukraine in Europa liegt und es bei dem Konflikt nur um die europäische Sicherheit geht, ist eine Illusion.

Nach ewiger Planung: Nord-Süd-Korridor wird erprobt – Was heißt das für uns?

Autor: Wirtschaftsfacts-Gastautor 12.08.2022 - Zusammenfassung von Roman Baudzus Cashcurs
Nach zwanzig Jahren Planung kommt es jetzt wohl endlich zu einem ersten Feldversuch im Hinblick auf die Etablierung des sogenannten Nord-Süd-Korridors auf dem Eurasischen Kontinent. Zu diesem Zweck wird eine überschaubare Fracht im russischen St. Petersburg in Richtung des Kaspischen Meeres und einer Durchquerung des Irans mit dem Ziel des indischen Subkontinents auf den Weg gebracht. Welche Implikationen lassen sich hieraus ableiten?

Russland, Indien, China, Iran: das Quad, auf das es wirklich ankommt

Von Pepe Escobar, 15. November 2022 – zusammen mit PressTV und dem Saker-Blog und mit der Erlaubnis des Autors veröffentlicht
Südostasien steht eine ganze Woche lang im Mittelpunkt der internationalen Beziehungen, und zwar auf drei aufeinanderfolgenden Gipfeltreffen: Das Gipfeltreffen des Verbands Südostasiatischer Nationen (ASEAN) in Phnom Penh, das Gipfeltreffen der Gruppe der Zwanzig (G20) in Bali und das Gipfeltreffen der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftskooperation (APEC) in Bangkok.

St. Petersburg bereitet die Bühne für den Krieg der Wirtschaftskorridore vor

Das St. Petersburg International Economic Forum gilt seit Jahren als absolut unverzichtbar, um die sich entwickelnde Dynamik und die Irrungen und Wirrungen der eurasischen Integration zu verstehen.
Von Pepe Escobar 18. Juni 2022 The Cradle
In St. Petersburg versammeln sich die neuen Mächte der Welt, um die von den USA ausgedachte „regelbasierte Ordnung“ auf den Kopf zu stellen und den Globus wieder auf ihre Weise zu verbinden

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