Seniora.org - Golfkriege

„Leiser Tod im Garten Eden – Die Folgen der Golfkriege“

Mittwoch, 01.04.2015, 19:00 Uhr, Stationen – Dokumentation, 45 Minuten

Liebe Freundinnen und Freunde,

endlich ist es so weit: die Dokumentation  „Leiser Tod im Garten Eden  – Die Folgen der Golfkriege“ wird im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt: Mittwoch, 01.04.2015, 19:00 Uhr, Stationen  – Dokumentation, 45 Minuten

Wir freuen uns, wenn Sie/Ihr diesen Hinweis weiter verbreitet.

Leider konnten wir nicht alles von unserem umfangreichen Material in dieser ersten 45-Minuten-Fassung verarbeiten, sind aber im Gespräch über die Erstellung einer Langfassung, die auch in Englisch erscheinen soll.

"Todesstaub – Die verstrahlten Kinder von Basra"

"Todesstaub  – Die verstrahlten Kinder von Basra"

Deutschland, 2010, 29 Minuten Ein. Film von Frieder Wagner. Produktion: Ochoa-Wagner Film-Produktion, empfohlen ab 15 Jahren.

Der deutsche Arzt und Wissenschaftler, Prof. Dr. Siegwart Horst Günther, machte nach dem ersten Golfkrieg 1991 als erster auf die gefährlichen Folgen von Urangeschossen und -bomben aufmerksam.

An insupressible truth

An insupressible truth

by John Green, MorningStar, Wednesday 02 February 2011

Only a few years ago the media was full of discussion about the so-called "Gulf war syndrome," the mysterious illness affecting British and US troops who took part in the Iraq invasion of 1991.

Depleted Uranium: abgereichertes Uran Ein Verbrechen gegen Gott und die Menschheit

Liebe Mitkämpfer fuer Frieden und Gerechtigkeit auf der Welt!

Es ist mir ein grosses, persoenliches Anliegen, Sie auf den nachstehenden Artikel ganz besonders eindringlich aufmerksam zu machen.

DU  – depleted Uranium,  eine hoch toxische Substanz- hat eine Halbwertszeit von 4,5 Milliarden (nicht Millionen!) Jahren. Eine unvorstellbar lange Zeit, waehrend der die Substanz krankmachend und todbringend auf Mensch, Tier und Pflanzen einwirkt. Einmal freigesetzt, ist ein Stoppen praktisch unmoeglich!

Jeder Mensch, der noch halbwegs denken kann, muss sich fragen, wenn er dies erfaehrt: Halt! Stop! Was laeuft hier ab? Wollen wir die ganze Menschheit vernichten?

Bitte lesen Sie den Artikel in Ruhe und verteilen Sie ihn im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis. Aber auch weiter an Politiker und Medien, die zwar nicht reagieren werden, aber wissen sollen, dass wir uns informieren und dieses Verbrechen gegen die Menschheit nicht stillschweigend hinnehmen werden. Ueberlegen Sie sich bitte auch weitere Aktivitaeten, wie Leserbriefe oder kleine Artikel in Lokal- oder Vereinszeitungen. Seien Sie kreativ!

Hier wurde eine Buechse der Pandora geoeffnet, die zwar nicht mehr voellig zu schliessen ist, aber weiteres Unheil muessen wir unbedingt vermeiden.

Mit sorgenvollen und dennoch herzlichen Gruessen
Willy Wahl

Depleted Uranium: abgereichertes Uran Ein Verbrechen gegen Gott und die Menschheit

von Doug Westerman

1979 sind Teile von abgereichertem Uran (DU = depleted uranium) aus einer Fabrik der National Lead Industries in der Nähe von Albany, New York, entwichen. Dort wurden DU-Waffen für das amerikanische Militär hergestellt. Diese Teilchen legten eine Strecke von 26 Meilen zurück und wurden in einem Laborfilter von Dr. Leonard Dietz, einem Atomphysiker, entdeckt. Die Entdeckung führte zur Schliessung der Fabrik im Jahre 1980, da aus ihr mehr als 386g DU-Staub pro Monat in die Atmosphäre entwichen. Die Angelegenheit erforderte zudem eine Säuberung von kontaminierten Liegenschaften, die über 100 Millionen Dollar kostete.

Der Einsatz von Uranmunition ist ein Kriegsverbrechen

Der Einsatz von Uranmunition ist ein Kriegsverbrechen

Eine Beweissammlung  – und warum Regierungsstudien zur Uranmunition oft Gefälligkeitsarbeiten sind

von Frieder Wagner, Journalist und Filmemacher in Köln

Der ewige Tod aus Amerika – Afghan-American Interviews

Der ewige Tod aus Amerika  – Afghan-American Interviews

von Mohammed Daud Miraki, MA, MA, PhD, Freier afghanisch amerikanischer Wissenschaftler  – Dezember 2002

„Hätten sie uns auf einmal umgebracht, wäre es nicht so schlimm. Aber die Amerikaner haben nicht nur uns heute Lebenden, sondern auch alle kommenden Generationen unseres Volkes, unseren Kindern und Kindeskindern, das von Gott gegebene Menschenrecht genommen: das Recht auf Leben. Sie töten uns auf alle Ewigkeiten hinaus.“

Ein Mahner gegen den Krieg

von Brigitte Queck, für Mütter gegen den Krieg, Berlin-Brandenburg
Professor Siegwart-Horst Günther ist am 16. Januar 2015 im Alter von 89 Jahren in Husum, kurz vor seinem 90. Geburtstag am 24. Februar, verstorben.

Er hat sein ganzes Leben im Sinne seines Vorbilds, Albert Schweitzer, in den Dienst einer anzustrebenden menschlichen Gesellschaft des Friedens und der Gerechtigkeit weltweit gestellt.

Während des Zweiten Weltkrieges hatte er als Offizier an der Ostfront die Grausamkeiten und Verbrechen des faschistischen Krieges am eigenen Leibe erlebt. Nicht zuletzt diese Erfahrungen veranlassten ihn, sich der Widerstandsgruppe um Claus Graf Schenk von Stauffenberg anzuschliessen. Nach dem Scheitern des Attentats auf Hitler wurde er verhaftet und ins KZ Buchenwald eingeliefert. Nach der Befreiung des deutschen Volkes vom Faschismus studierte und promovierte er an der Universität in Jena. Es folgte eine tropenmedizinische Ausbildung in London  und Liverpool. Von 1963 bis 1965 arbeitete er in Lambaréné (Gabun) bei Albert Schweitzer, seinem Vorbild. Es folgten Tätigkeiten als Arzt in Ägypten, Syrien, Israel und im Irak. Von 1990 bis 1995 lehrte und arbeitete er an der Universitätsklinik Bagdad.

Von 1991 bis 2004 organisierte und realisierte Professor Günther zusammen mit Dr. Freimut Seidel (DDR-Botschafter a. D. und Nahost-Experte) viele SODI-Hilfslieferungen für irakische Gesundheitseinrichtungen und Flüchtlingslager in Bagdad, Mosul und Basra.

Für eine sachliche Aufklärung über Geschichte, Ursachen und Auswirkungen von Migration

Ein neues Buch von Hannes Hofbauer
Interview mit Hannes Hofbauer *
Zeit-Fragen Nr. 26 v. 20. November 2018

«Hunderttausende von alleinstehenden muslimischen Männern, hunderttausende abgelehnte Asylbewerber sowie eine unbekannte Zahl illegal Aufhältiger schaffen sowohl in ihren jeweiligen Herkunftsländern als auch in den westeuropäischen Zielländern, allen voran in Deutschland, Österreich und Schweden, allergrösste demografische, soziale, kulturelle und politische Probleme. Die Auswirkungen in ihrer Heimat sind evident. Durch Kriege und Krisen zerstörte Staatlichkeiten, von gegenseitigem Hass auf den jeweiligen Feind durchdrungene Gesellschaften würden für einen Wiederaufbau jede hilfreiche Hand brauchen. Die Herstellung funktionierender ökonomischer Kreisläufe, ja die technischen Voraussetzungen dafür, angefangen vom Aufbau der Energieversorgung bis zum Schulwesen, wird ohne eine junge, agile Generation nicht gelingen können. Doch gerade diese hat sich, die Männer voraus, in fremde Gefilde begeben und fehlt bitterlich zu Hause; sie bildet einen Brückenkopf, der Folgewanderungen auslösen wird.»
Hannes Hofbauer. Kritik der Migration. Wer profitiert und wer verliert. 2018, S.159

Hannes Hofbauer hat am 20. Oktober 2018 sein Buch «Kritik der Migration. Wer profitiert und wer verliert?» in der Schweiz vorgestellt. Im Anschluss an seinen Vortrag führte Zeit-Fragen das folgende Interview mit ihm.

Iran: Kriegsgerüchte. Ein solcher Angriff wäre „Ein Sprung ins Dunkle“

Buchbesprechung über „The Iran Agenda Today": The Real Story Inside Iran And What's Wrong with U.S. Policy
von Reese Erlich
Denken Sie an eine Unterhaltung zwischen dem ehemaligen langzeitigen Nah-Ost-Reporter Reese Erlich und dem früheren U.S. Botschafter in Saudi-Arabien, Charles Freeman, Jr. Sie sprachen über die Leute, die heute die Politik der Trump-Regierung gegenüber Iran bestimmen. In seinem Kommentar zur Rechtfertigung des Irakkriegs durch den Nationalen Sicherheitsberaters John Bolton sagte Freeman:

Buch Iran Agenda

„Die Gruppe der Neokonservativen denken, dass ihre guten Ideen im Irak schlecht umgesetzt worden sind und was man aus der Invasion von 2003 lernen könnte, die an die 500.000 Menschen tötete und die gesamte Region destabilisierte, wäre folgendes: „Wenn du beim ersten Mal keinen Erfolg hast, mach das gleiche nochmal, einfach woanders.“

Dieses „irgendwo anders“ ist Iran und Bolton ist einer der führenden Stimmen, die dafür plädieren, das Regime in Teheran zu konfrontieren und Iran durch drakonische Sanktionen so zu zerdrücken, „until the pips squeak“. Da Sanktionen sehr wahrscheinlich keine Wirkung haben werden  – sie hatten keine in Nordkorea, haben wenig Wirkung in Russland und haben es nicht geschafft, den Regime-Change in Kuba herbeizuführen  – ist der nächste logische Schritt, vermutet Erlich, ein militärischer Angriff gegen Iran. 

Ein solcher Angriff wäre „ein Sprung in die Dunkelheit“, denn die meisten Amerikaner  – und besonders ihre Regierung  – wissen absolut nichts über das Land, mit dem wir zwangsläufig Krieg führen sollen. Ein wenig Licht in dieses Dunkel zu bringen, das war der Hauptgrund, weshalb Erlich dieses Buch schrieb. Er hat mehr als 18 Jahre über Iran berichtet, mit wichtigen Regierungsvertretern gesprochen ebenso wie mit den gewöhnlichen Leuten und schrieb Artikel über das Land, gegen das wir  – so scheint es immer mehr - unseren nächsten kleinen Krieg führen werden. Nur dass dieser Krieg alles andere als „klein“ sein wird.

Geschichte ist wichtig, wenn Entscheidungen auf Leben und Tod anstehen, wie es ein Krieg wäre, aber unglücklicherweise ist es eines der schlimmsten Defizite unserer Mainstream-Medien, dass sie an Geschichte überhaupt kein Interesse haben. Wenn den Zeitungen wie der New York Times bekannt gewesen wäre, was Rudyard Kipling über Afghanistan geschrieben hat oder T.H. Lawrence über die britische Besetzung des Irak, hätten die Herausgeber vielleicht noch einmal nachgedacht, bevor sie die Invasion der Bush-Administration in diese Länder guthiessen. Natürlich war das nicht nur das Resultat der Geschichts-Scheuklappen, die diese Leute aufhatten. Wie Erlich aufzeigt, schwimmen die Mainstream-Medien fast immer im Kielwasser der amerikanischen Aussenpolitik, mehr Cheerleader (Anfeurer) als Watchdog (Wachhund).

Falls diese Medien irgendetwas aus den Katastrophen in Zentralasien und im Mittleren Osten gelernt haben sollten, zeigt sich das nicht in ihrer Berichterstattung über Iran.  Die meisten Amerikaner sind der Meinung, dass das Land von verrückten Mullahs regiert wird, die die USA hassen, und dass es sich  – in den Worten von Präsident Trump - um eine „terroristische Nation“ handelt. Die Amerikaner haben dieses Bild von Iran aber nicht zufällig, sondern weil das Land so in den Medien dargestellt wird.

Tatsache ist aber, dass die US-Regierung (mit ein wenig Hilfe der Briten) 1953 Irans demokratisch gewählte Regierung gestürzt haben und dass sie Saddam Hussein 1980 bei seinem Angriff auf Iran unterstützten, ein Krieg, der über eine Million Opfer zur Folge hatte. Diese Fakten sind im Gedächtnisloch verschwunden.

Eine Stärke des Buches ist, dass es sorgfältig die US-Iranischen Beziehungen aufrollt, und den Finger auf die Dinge legt, wie die Entwicklung der iranischen nuklearen Infrastruktur. Als der Schah an der Macht war, hat Washington dem Iran Atomkraftwerke regelrecht aufgezwungen, inklusive die Technologie der Urananreicherung, obwohl sich die USA sehr wohl bewusst waren, dass das zur Entwicklung von Atomwaffen führen könnte. Tatsächlich hat Indien genau auf diese Weise 1974 seine erste Atombombe produziert.

Erlich analysiert auch alles was die Klassenstruktur Irans und seine komplexen Ethnien angeht und erklärt, wie die Islamische Republik Iran politisch und wirtschaftlich funktioniert. Erlich ist zwar ein entschiedener und langjähriger Kritiker der US-Aussenpolitik, jedoch ist er kein Bewunderer von Irans politischen Institutionen. Iran ist sehr viel demokratischer als die absoluten Monarchien im Persischen Golf, mit denen Washington engstens verbündet ist, aber das Land kann kaum eine Demokratie genannt werden: „Iran wird von einer reaktionären diktatorischen Clique regiert, die die eigenen Leute unterdrückt, das macht Iran jedoch keineswegs zur Bedrohung für die USA. Das was Teheran vielmehr bedroht, sind „die Interessen der politischen, militärischen und korporierten Elite, die die USA beherrschen.“ Bei vielen Gelegenheiten hat Teheran den USA Friedensangebote gemacht, die alle zurückgewiesen wurden.

Iran ist ein Land mit einer sehr alten Geschichte und sein Volk hat ein starkes nationalistisches Sensorium, auch wenn ein Teil der Bevölkerung nicht unbedingt ein Freund des iranischen politischen top-down-Systems und der klerikalen Einmischungen  in das alltägliche Leben ist. Die Vorstellung aber, dass das iranische Volk aufstehen und seine Regierung stürzen würde, wegen der Sanktionen oder im Fall eines militärischen Angriffs ist laut Erlich eine totale Illusion.

"The Iran Agenda Today" bringt viel Wissenswertes ohne in eine übermässig detaillierte Beschreibung mehrerer Tausende Jahre Geschichte auszuarten. Es liefert aber bestimmt genug historischen Kontext um zu schlussfolgern, dass ein Angriff auf Iran  – und der würde natürlich Saudiarabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und möglicherweise Israel einbeziehen  – ein regionales Chaos mit internationalen Auswirkungen lostreten würde.

Ein solcher Krieg würde sicherlich ein Luftkrieg werden und enormen Schaden anrichten. Doch wozu? Iran würde sich niemals unterwerfen und das iranische Volk würde zur Verteidigung seines Landes herbeieilen. Teheran ist durchaus in der Lage, mit konventionellen Mitteln zurückzuschlagen. Die Ölpreise würden in die Höhe schnellen und die Wachstumsraten der Länder, die weiter mit Iran Handel treiben - China, Russland, Türkei, Indien - würden boomen. […]

Mr. Bolton, Israels Premierminister Netanjahu und der Saudische Kronprinz Mohammed bin Salman, hätten dann ihren Krieg, aber Krieg ist ein äusserst unsicheres Geschäft. Wie der preussische Feldmarschall Helmuth von Moltke, einer der Begründer moderner Kriegsführung einmal sagte:

„Kein Plan überlebt den Kontakt mit dem Feind“.

Übersetzung seniora.org

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Iran: A Rumor of War. Such an Attack would be a “Leap into Darkness”

A Book Review of “The Iran Agenda Today: The Real Story Inside Iran And What’s Wrong with U.S. Policy” By Reese Erlich

Want another thing to keep you up at night? Consider a conversation between long-time Middle East reporter Reese Erlich and former U.S. ambassador to Saudi Arabia, Charles Freeman, Jr. on the people currently directing the Trump administration’s policy toward Iran. Commenting on National Security Advisor John Bolton’s defense of the invasion of Iraq, Freeman says

“The neoconservative group think their good ideas were poorly implemented in Iraq,” and that the lesson of the 2003 invasion that killed upwards of 500,000 people and destabilized an entire region is, “If at first you don’t succeed, do the same thing again somewhere else.”

That “somewhere else” is Iran, and Bolton is one of the leading voices calling for confronting the Teheran regime and squeezing Iran through draconian sanctions “until the pips squeak.” Since sanctions are unlikely to have much effect—they didn’t work on North Korea, have had little effect on Russia and failed to produce regime change in Cuba—the next logical step, Erlich suggests, is a military attack on Iran.

Such an attack would be a leap into darkness, since most Americans—and their government in particular—are virtually clueless about the country we seem bound to go to war with. Throwing a little light on that darkness is a major reason Erlich wrote the book. For over 18 years he has reported on Iran, talking with important government figures and everyday people and writing articles on the country that increasingly looks to be our next little war. Except it will be anything but “little.”

History matters when it comes to life and death decisions like war, but unfortunately, one of the mainstream media’s glaring deficiencies is its lack of interest in the subject. If newspapers like the New York Times had bothered to read Rudyard Kipling on Afghanistan or T.E. Lawrence on the British occupation of Iraq, the editors might have had second thoughts about supporting the Bush administration’s invasions of those countries. Of course, this was not just the result of wearing historical blinders. As Erlich points out, the mainstream media almost always follows in the wake of American foreign policy, more cheerleader than watchdog.

Scapegoating Iran

But if that media learned anything from the disasters in Central Asia and the Middle East, it is not apparent when it comes to its reporting on Iran. Most Americans think that country is run by mad mullahs who hate the U.S. and is - in the words of President Donald Trump - a “terrorist nation.” Americans don’t hold that image of Iran by accident, but because that is the way the country is represented in the media.

The fact that the U.S. government (along with some help from the British) overthrew Iran’s democratically elected government in 1953 and backed Saddam Hussein’s attack on Iran in 1980 that resulted in over a million casualties has vanished down the memory hole.

One of the book’s strong points is its careful unraveling of US-Iranian relations, setting the record straight on things like the development of Iran’s nuclear infrastructure. While the Shah was in power, Washington pushed nuclear power plants on Iran, including nuclear fuel enrichment technology, even though the Americans were aware that it could lead to weapon development. Indeed, that is exactly how India produced its first nuclear weapon back in 1974.

Erlich also analyzes everything from class structure to Iran’s complex ethnicities and explains how the Islamic Republic functions politically and economically. While he is a long-time critic of US foreign policy, Erlich is no admirer of Iran’s political institutions. Iran is far more democratic than the absolute monarchies of the Persian Gulf - with which the Washington is closely allied - but it is hardly a democracy.

“Iran is ruled by a reactionary, dictatorial clique that oppresses its own people,” he writes, “however, that does not make Iran a threat to Americans.” What Teheran does threaten “are the interests of the political, military and corporate elite who run the United States.” On a number of occasions Iran has made peace overtures to the U.S., all of which have been rejected.

Iran is a country with a very long history, and its people have a strong sense of nationalism, even if much of the population is not overly fond of Iran’s top-down political system and clerical interference in everyday life. The idea that the Iranian people will rise up and overthrow their government because of sanctions or in the event of a military attack on the government is, according to Erlich, pure illusion.

The Iran Agenda Today covers a lot of ground without bogging down in a overly detailed accounts of several millennia of history. It certainly provides enough historical context to conclude that an attack on Iran - which would likely also involve Saudi Arabia, the United Arab Emirates and possibly Israel - would unleash regional chaos with international repercussions.

Such a war would be mainly an air war - not even the Trump administration is crazy enough to contemplate a ground invasion of a vast country filled with 80 million people - and would certainly inflict enormous damage. But to what end? Iran will never surrender and its people would rally to the defense of their country. Teheran is also perfectly capable of striking back using unconventional means. Oil prices would spike, and countries that continue to do business with Iran - China, Russia, Turkey and India for starters - would see their growth rates take a hit. No European country would support such a war.

Of course creating chaos is what the Trump administration excels at, and in the short run Iran would suffer a grievous wound. But Teheran would weather the blow and Americans would be in yet another forever war, this time with a far more formidable foe than Pushtin tribes in Afghanistan or jihadists in Iraq.

Mr. Bolton, Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu, and Saudi Crown Prince Mohammed bin Salman may get their war, but war is a deeply uncertain business. As Prussian Field Marshall Helmuth von Moltke, one of the founders of modern warfare, once noted,

“No plan survives contact with the enemy.”

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Erlich, a Peabody Award winner and the author of five books, has written a timely analysis of U.S. foreign policy vis-à-vis Iran and why, if our country continues on its current path, we - and the world - are headed into a long, dark tunnel.

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The original source of this article is Dispatches from the Edge

Copyright © Dispatches from the Edge, Dispatches from the Edge, 2018

Quelle: https://www.globalresearch.ca/iran-a-rumor-of-war-such-an-attack-would-be-a-leap-into-darkness/5661970

Offener Brief an Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen - Von Frieder Wagner, 09. 02. 2014

Offener Brief an Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen

"Ich schreibe Ihnen heute nicht nur als verantwortliche Ministerin, sondern weil Sie auch Ärztin und Mutter sind."

von Frieder Wagner, 09.02.2014

Betrifft: Uranwaffen und die Folgen / Exhumierung des Soldaten André Horn

Sehr geehrte Frau Verteidigungsministerin Dr. von der Leyen,

mein Name ist Frieder Wagner, ich bin Fernsehjournalist und Filmemacher. In den letzten 15 Jahren habe ich mich sehr intensiv mit dem Einsatz von Uranmunition und -bomben und deren Folgen beschäftigt. Dabei habe ich mit fast all Ihren Vorgängern im Amt korrespondiert.

Pro Memoria: Essay – Abschied von einem Freund

Dürfen wir den AMERIKANERN, denen wir so viel verdanken, die Gefolgschaft verweigern? Die Geschichte einer Entfremdung, kommentiert von stern-Autor Heinrich Jaenecke.Dieser Bericht aus dem Jahre 2002 hatte mich damals sehr beeindruckt und ich schrieb Herrn Jaenecke eine anerkennende Rückmeldung zu seinem mutigen Text, obwohl der "Freund" auch 1945 kein wahrhaft aufrichtiger Freund war. (ww)
Heinrich Jaenecke
Ein Trauerfall ist anzuzeigen: der Verlust eines Freundes, vielleicht des besten Freundes, den wir je besaßen. Er war unser Wohltäter, damals, als wir am Boden lagen. Er hat uns, seinen einstigen Feinden, wieder aufgeholfen, er hat uns Schutz gewährt. Er wurde in dieser vaterlosen Gesellschaft zu unserem Übervater. Wir haben zu ihm aufgeblickt und ihn bewundert um seiner Stärke, seiner Großherzigkeit und Hilfsbereitschaft willen. Er war unser Vorbild in vielen Dingen. Wir haben von ihm gelernt - Toleranz, Demokratie, Menschenrechte. Wir mochten uns sehr. Fast war es so etwas wie Liebe.

Lange Zeit blieb es so. Dann trat Entfremdung ein. Der Freund veränderte sich, und vielleicht veränderten wir uns auch. Wir waren 'erwachsen' geworden, wie der Kanzler es nannte, und wir sahen mit Beklemmung, wie der Freund sich entfernte von den Idealen, die er uns eingepflanzt hatte.

Er war inzwischen der mächtigste Mann der Erde, ein Weltherrscher, wie es ihn in moderner Zeit noch nicht gegeben hat. Die Macht veränderte ihn. Er brauchte, seit der alte Gegner das Handtuch geworfen hatte, auf nichts und niemanden mehr Rücksicht zu nehmen. Er wurde selbstherrlich, grobschlächtig, gebieterisch. Das Schicksal der Erde, die Verantwortung für das Leben künftiger Generationen scherten ihn nicht. Er richtete sich nur noch nach den "eigenen Interessen", wie er freimütig bekannte.

Er teilte Völker in "gute" und "böse" und rief der Welt zu: "Wer nicht auf unserer Seite steht, steht auf der Seite unserer Feinde" - ein Wort wie eine entsicherte Waffe, Drohung und Erpressung in einem. Mit Politik hatte das nichts mehr zu tun. Es war eine Kriegserklärung an alle, die sich nicht fügen wollen.

http://www.magda.de/76/artikel/abschied-von-einem-grossen-reporter/

Radioaktivität und die Auslöschung des Lebens – Sind wir die letzten Generationen?

Radioaktivität und die Auslöschung des Lebens  – Sind wir die letzten Generationen?

ein Interview mit Dr. Rosalie Bertell

Die Wissenschaftlerin Dr. Rosalie Bertell starb im Alter von 83 Jahren 2012 in den USA. Im Jahr 2000 erschien ihr Buch „Planet Earth - The Latest Weapon of War“. Ein Jahr vor ihrem Tod wurde es unter maßgeblicher Beteiligung von Prof. Claudia von Werlhof, Initiatorin der „Planetaren Bewegung für Mutter Erde“, ins Deutsche übersetzt. Titel der deutschen Ausgabe: „Kriegswaffe Planet Erde“. Das vorliegende Interview stammt aus dem Jahr 2010. Es behandelt Fragen der Radioaktivität, insbesondere der radioaktiven Niedrigstrahlung auf den Organismus. Es ist das Themenfeld, für das sie 1986 mit dem alternativen Nobelpreis ausgezeichnet wurde und um das es in ihrem 1985 erschienenen Buch "No Immediate danger? Prognosis for a radioactive earth" geht. Die deutsche Ausgabe dieses Buches erschien 1987 unter dem Titel "Keine akute Gefahr? Die radioaktive Verseuchung der Erde" mit einem Vorwort von Petra Kelly und folgendem Passus auf der Rückseite: „Dr. Rosalie Bertell weist nach, daß bis heute bereits weltweit 16 Millionen Menschen durch radioaktive Verseuchung zu Tode gekommen sind. Sie zeigt, wie schon jetzt durch die radioaktiven Abfallprodukte von Rüstung und Industrie irreparable Schäden an unserer Umwelt und unseren Genen entstehen.“ Das 2010 in englischer Sprache geführte Interview wurde von der "Planetaren Bewegung für Mutter Erde" ins deutsche übersetzt.

Trojanisches Pferd des atomaren Krieges.

Trojanisches Pferd des atomaren Krieges.

Israel hat sie bei der kurzen Invasion des Libanon im Jahr 2006 eingesetzt, US-Militär und Nato-Einheiten im Kosovo und die USA zusammen mit Großbritannien im Irak und auch in Afghanistan: Munition mit abgereichertem Uran (depleted Uranium), kurz DU.

Unsere Kriege – ein toxischer Alptraum

Unsere Kriege  – ein toxischer Alptraum

«Die Zukunft ist schrecklich, ausser wenn wir den Krieg jetzt stoppen, und wir müssen alle zusammenarbeiten, um ihn zu stoppen.»

ein Gespräch mit Doug Rokke, USA*

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