Seniora.org - Ebola

US-Soldaten im Kampf gegen Ebola

eine Spitzmarke
von Volker Bräutigam
17.09.2014
Barack Obama, Präsident und militärischer Oberbefehlshaber der USA.- 3000 Soldaten wollen Sie nach Westafrika in den Kampf gegen Ebola schicken. Etwas unpräzise begründeten Sie die Aufstellung Ihres Expeditionskorps gegenüber der US-amerikanischen und der Weltöffentlichkeit damit, Ebola entwickle sich zu einer „Gefahr für die globale Sicherheit.“

Ja wenn das so ist! Das macht immerhin die strategische Zielsetzung des US-Militäreinsatzes einigermaßen klar.

Als Ungedienter erlaube ich mir einige technische Nachfragen: Wie sind die 3000 Mann bewaffnet? Führen sie neben der Sanitätsausrüstung, zu ihrem eigenen Schutz, ausreichend Artillerie und Panzer mit, und Amphibienfahrzeuge, falls das anvisierte afrikanische Gelände versumpft ist? Haben Sie angemessene Luftunterstützung sichergestellt, lageabhängig eventuell mittels der chirurgisch zielgenau treffenden Kampfdrohnen (man weiß ja nie)? Wie schaut es überhaupt mit der Logistik aus? An welchen Stellen der westafrikanischen Küste sind US-Brückenköpfe vorgesehen? Wo wird die Kommandozentrale eingerichtet, von wo aus die Luftraumüberwachung des Virus´ koordiniert?

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