|
Offener Brief eines couragierten Bürgers an den Abgeordneten Dr. Thomas Gebhart (CDU) |
|
|
|
Freitag, 02. Juli 2010 |
|
Lesen Sie das Schreiben des Abgeordneten Dr. Gebhart am Ende dieses Briefes.
Lorenz Faust
Waldstraße 31
76770 Hatzenbühl
OFFENER BRIEF an:
Herrn Dr. Thomas Gebhart, MdB
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Betreff: Schreiben vom 09.02.2010 zum Thema Uranmunition
Kopie des Briefes (jeweils als Anhang eines Schreibens) z. Hd. v.:
- Herrn Dr. Karl Theodor Freiherr zu Guttenberg (CSU)
- Herrn Klaus Hatzenbühler (Öffentlichkeitsarbeit, BMVg)
- Herrn Dr. Norbert Röttgen (CDU)
- Herrn Dr. Guido Westerwelle (FDP)
- Herrn Dirk Niebel (FDP)
- Herrn Sigmar Gabriel (SPD)
- Herrn Gernot Erler (SPD)
- Frau Renate Künast (GRÜNE)
- Herrn Hans-Christian Ströbele (GRÜNE)
- Frau Claudia Roth (GRÜNE)
- Frau Sylvia Kotting-Uhl (GRÜNE)
- Herrn Dr. Gregor Gysi (DIE LINKE)
- Herrn Klaus Ernst (DIE LINKE)
- Frau Katja Kipping (DIE LINKE)
- Frau Inge Höger (DIE LINKE)
Hatzenbühl, 03.07.2010
Sehr geehrter Herr Dr. Gebhart,
Zuerst möchte ich mich hiermit für Ihr Antwortschreiben vom 09.02.2010 bedanken, ebenso für die Mühe und die Zeit, die Sie aufgewendet haben, um mein Anliegen zu bearbeiten. Ich würde gerne noch einige Dinge hinzufügen, und es schließlich dennoch erstmal – womöglich auch in Ihrem Interesse – damit bewenden lassen.
Ich schließe mich Ihrem Wunsch an, sich diesem Thema trotz des emotionalen Potentials sachlich zu nähern. Jedoch dient eine emotionale Darstellung oft – und häufig zu Recht – als Kommunikationsmittel auf die menschliche Indifferenz. Solche Darstellungen können nur als Aufhänger dienen, welche eine anschließende, umfassende Recherche des politisch interes-sierten Bürgers nicht ersetzen; sodann sich durch Komplettierung der Information und mit gesundem Menschenverstand letztlich ein angemessenes Maß an Emotionalität und Rele-vanz einstellt. Zudem sei noch erwähnt: mit hoch emotionalisierten medialen Darstellungen wird schließlich auch Politik gemacht, Wahlen und Meinungen gewonnen – und nicht zuletzt wurden dadurch auch Kriege begründet.
Ich fühle mich angehalten, folgende Dinge anzumerken – bevor ich mit meinem Schreiben fortfahre:
Leider steht mir, wie vielen anderen Bürgern – und oft nicht einmal zu Ungunsten der Politik – nur ein begrenzter Rahmen an einsehbaren Quellen zur Verfügung, die ich aber, soweit geprüft und fundiert, zu nutzen versuche. Zugleich beanspruche ich nicht, dass meine nach-folgenden Angaben auf absoluter Gültigkeit beruhen und es steht mir nicht zu, ungeprüft von Korrelationen auf Kausalitäten zu schließen und als solche zu beurteilen. Dennoch halte ich meine Skepsis, resultierend aus einem angeborenen, klaren Menschenverstand, in Erweite-rung einer naturwissenschaftlichen Bildung, für angebracht.
Alle Informationen, die ich hier anführe, werden Sie aufgrund Ihrer Stellung und dem damit einhergehenden schnelleren und umfassenderen Zugang zu Originaltexten besser prüfen können.
|
|
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 08. Juli 2010 )
|
|
weiter …
|
|
|
Trojanisches Pferd des atomaren Krieges |
|
|
|
Mittwoch, 16. September 2009 |
Trojanisches Pferd des atomaren Krieges.
22. August 2009 ·
Israel hat sie bei der kurzen Invasion des Libanon im Jahr 2006 eingesetzt, US-Militär und Nato-Einheiten im Kosovo und die USA zusammen mit Großbritannien im Irak und auch in Afghanistan: Munition mit abgereichertem Uran (depleted Uranium), kurz DU.
Leuren Moret behauptet, dass die genetische Zukunft des irakischen Volkes zum größten Teil zerstört sei. So sollen mehr als das Zehnfache der Bestrahlungsmenge eines Atombombentests durch den Verschuss von DU seit 1991 durch die Atmosphäre gezogen sein.
Moret, früher Präsidentin der Vereinigung der Geowissenschaftlerinnen, sagt: Die irakische Umwelt ist total radioaktiv verseucht.
Dr. Helen Caldicott , Anti-Nuklear-Aktivistin, schrieb: Das meiste DU ist in Städten wie Baghdad zu finden. Alleine dort ist die Hälfte der 5 Millionen Einwohner ein Kind und diese spielen im trockenen Sand der verseucht ist. Kinder sind bis zu 20 mal empfänglicher für krebserregende Strahlungsauswirkungen als Erwachsene.
Sie gab an, dass alleine in Basra seit 1999 die Krebsrate bei Kindern um das 7fache zunahm, ebenso wie die allgemeinen Geburtsschäden. Sie nennt die beiden Golfkriege atomare Kriege, da nukleares Material über dem Irak verteilt wurde durch DU.
Fotos von missgestalteten Menschen durch DU.
Das unter anderem in den Geschoßen verwendete Uranium 238 hat eine Halbwertzeit von 4,5 Milliarden Jahren. Damit sind pflanzliche Nahrungsmittel, Luft und Wasser vor Ort für immer kontaminiert.
Uran kann Nierenversagen, Nierenkrebs, Knochenkrebs und Leukämie verursachen. Da es Spermien genetisch verändert, sind auch mit Geburtsschäden zu rechnen.
Die schwersten Kontaminationen sind im Radius von 1000 Meilen um Baghdad und Afghanistan zu finden, also auch Nordindien, Türkei, Ägypten usw. Durch Wind gelangte die Kontamination vom Irak auch nach Israel. Dort steigen bereits die Brustkrebs-, Leukämie- und die Kinder-Diabetes-Raten. Schwere Geburtsschäden sind in Ex-Jugoslawien, dem Irak und Afghanistan als Folge festzustellen.
In einer Umfrage von 251 Golfkriegsveteranen aus Missisippi fand man heraus, dass 67% ihrer Kinder mit schweren Krankheiten und Missbildungen geboren wurden.
Durch das trockene Klima des Iraks wird der kontaminierte Staub weiter verbreitet und damit auch eingeatmet oder er setzt sich auf Wasser und Pflanzen ab und wird auf diesem Wege aufgenommen.
Von den cirka 700.000 Veteranen des 1.Golfkrieges sind mittlerweile über 240.000 auf Dauer geschädigt und 11.000 bereits tot. Sie waren alle dem DU ausgesetzt. Auf den Schlachtfeldern des Irak starben gerade mal 400 US-Soldaten. Natürlich wird dies alles vom Pentagon geleugnet, ebenso wie das GWS (Gulfwarsyndrom).
In einer Resolution von 1996 bezeichnete die UN DU-Munition als illegale Waffe der Massenzerstörung. Trotzdem wird sie noch eingesetzt, so 2003 im Irak. In selbigem Jahr brauchte die atmosphärische Strahlung über Großbritannien nur eine Woche um sich zu vervierfachen.
Quelle:
http://weselpower.wordpress.com/2009/08/22/trojanisches-pferd-des-atomaren-krieges/#comments
|
|
Letzte Aktualisierung ( Montag, 21. September 2009 )
|
|
|
Frieder Wagner: Rede am Hiroshima-Gedenktag am Kölner Dom |
|
|
|
Montag, 11. August 2008 |
|
Frieder Wagner: Rede am Hiroshima-Gedenktag in Köln
gehalten auf
Einladung des Kölner Friedensforums am 06.08. 2008 vor dem Kölner Dom
Meine Damen und Herren, liebe Freunde.
Nach Hiroshima und Nagasaki sah es so aus, als hätten die
Menschen erkannt, was für eine furchtbare Katastrophe sie ausgelöst hatten.
Eindringlich hatten sie erfahren, dass die ionisierende Strahlung dieser Bombe
ganz schnell das Ende der Menschheit bedeuten könnte.
|
|
Letzte Aktualisierung ( Montag, 11. August 2008 )
|
|
weiter …
|
|
|
Offener Brief: Uran-Waffen - Sorgfaltspflicht gegenüber Parlament und Volk missachtet |
|
|
|
Mittwoch, 28. Mai 2008 |
|
Uran-Waffen – Sorgfaltspflicht gegenüber Parlament und Volk missachtet Offener Brief vom 19. Mai 2008 an Gernot Erler, Staatsminister im Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland Betrifft: Antwort auf die Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke Bundestagsdrucksache 16/8735 vom 7. April 2008 von Frieder Wagner, Journalist und Filmemacher, Köln zf. Am 23. April hat der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Gernot Erler, dem Präsidenten des Deutschen Bundestages die Antwort der deutschen Bundesregierung auf eine Anfrage der Fraktion Die Linke zur Lagerung und zum Einsatz von Uranmunition und zur Auswirkung dieser Waffen auf die Bevölkerung (Bundestagsdrucksache 16/8735 vom 7. April 2008) zukommen lassen. Die Antwort der Bundesregierung tut alle kritischen Untersuchungen und Stellungnahmen zu Uranwaffen als «Medienberichte» ab und nimmt keine dieser Untersuchungen und Stellungnahmen wirklich zur Kenntnis. Im Ergebnis spricht die Antwort der Bundesregierung eine völlige Entwarnung gegenüber den Gefahren von Uranwaffen aus. Damit fällt die Bundesregierung selbst hinter den Diskussionsstand des Europäischen Parlaments zurück, das sich mit überwältigender Mehrheit (491 von 512 abgegebenen Stimmen) in einer Resolution vom 22. Mai für ein sofortiges Moratorium und für ein weltweites Verbot des Einsatzes von DU-Munition ausgesprochen hat. [DU = Depleted Uranium, abgereichertes Uran] Der Kölner Journalist und Filmemacher Frieder Wagner («Der Arzt und die Kinder von Basra», «Deadly Dust») hat eine Erwiderung zur Stellungnahme der Bundesregierung verfasst, die wir an dieser Stelle dokumentieren. Sehr geehrter Herr Staatsminister Gernot Erler Ich schreibe Ihnen in tiefer Sorge, denn Ihre Antworten auf die Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke sind so haarsträubend und falsch, dass Sie entweder unwissende wissenschaftliche Berater haben, oder Sie haben sich auf überholte Gutachten und Studien gestützt. Sollte das nicht der Fall sein, muss ich befürchten, dass Sie wissentlich oder unwissentlich dem Parlament und den Parlamentspräsidenten wissenschaftlich unrichtige bzw. längst überholte Kenntnisse weitergegeben haben. Eine andere Erklärung wäre, dass Sie Studien und Ergebnisse von Kommissionen, wie mir scheint aus den Jahren 1999 und 2001, nie durch andere neutrale Wissenschaftler haben überprüfen lassen. Damit hätten Sie zumindest Ihre Sorgfaltspflicht gegenüber dem Parlament und dem Volk missachtet. |
|
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 28. Mai 2008 )
|
|
weiter …
|
|
|